Souls of africa – Einfach mal dankbar sein

Souls of africa – Einfach mal dankbar sein

Ich bin von meiner Reise aus Südafrika zurück – Es war eine ganzwunderbare Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken, tollen Menschen, Tieren, enormer Lebensfreude und ganz viel Dankbarkeit. Ich hatte eine Vorstellung von Afrika die durch diese Reise aber komplett anders widerlegt wurde. Die Menschen waren höflich, nett und so voller Lebensfreude auch wenn sie wirklich nicht viele Besitztümer hatten. Dies wurde mir durch die Südafrika Reise nochmal vor Augen geführt. Dankbarkeit wo man nur hinschaute. Ich bin ja auch eher der Meinung das uns materielle Dinge in unserer Gesellschaft sowieso nicht glücklich machen. Viele häufen Unmengen an materiellen Dingen an auf der Suche nach dem Glück. Aber das Glück stellt sich dadurch nicht ein. Aber zurück zu der Reise…

Dankbarkeit und Lebensfreude

Wir besuchten einen Tag ein Township in Knysna, wo vor zwei Wochen noch gefährliche Unwetter mit böenartigen Winden den Ferienort heimsuchten und die Flammen den Ort und die Wälder in den Bergen verbrannten. Die Township Tour wurde von Peggy geführt. Auch in den Townships wurden die Auswirkungen sichtbar. Leider sind auch Menschen ums Leben gekommen und viele wurden verletzt. Teilweise waren die Blechhütten komplett verbrannt, vereinzelte Autos brannten aus. Das Feuer sprang mit Hilfe der Winde auf einzelne Häuser über. Die Menschen in den Townships haben eh schon kaum etwas zum Leben und dann wurde ihnen teilweise noch ihr Dach über dem Kopf genommen. Trotz alledem habe ich noch nie so viel Lebensfreude und Dankbarkeit für das Leben und andere Menschen gesehen. Diese Menschen haben sich nicht von den schlechten Zeiten runterziehen lassen, versuchen immer das Positive im Leben zu sehen. Das Leben im Hier und Jetzt wie es uns die Yogaphilosophie immer wieder lehrt.

Glücklich sein ohne Materialismus

Teilweise leben diese Menschen in einer Hütte von 10 qm mit 15 Personen auf engstem Raum. Für Privatsphäre gibt es dort keinen Platz, im wahrsten Sinne des Wortes. Wellblechhütten ohne Strom und fließendem Wasser. Das Wasser muss teilweise auf dem Kopf tragend meterweit an einem Brunnen abgeholt, zu den Hütten transportiert werden und wird dann aufbereitet. Sie haben keine materiellen Dinge wie wir, von denen wir glauben, dass sie uns glücklich machen. Die Verbindung zu anderen Menschen, unvergesslich erlebte Momente – das sind die Dinge, die uns glücklich machen. Auch mal dankbar sein, für das was wir haben. Dies konnte man in Afrika jeden Tag erleben. Zurück zum Minimalismus.

Zurück zum Hier und Jetzt

Wir haben so viel über das wir uns jeden Tag freuen können. Wir haben keinen Krieg, müssen keinen Hunger leiden, haben tolle Häuser zum Leben und viele Dinge mehr. Die Liste könnte  noch unendlich weiter geführt werden. Trotzdem sind so viele Menschen unglücklich, zumindest scheint es in meinen Augen so. Viele haben verlernt genügsam zu sein mit dem was sie haben, mit den Mitmenschen, dem Job und ihrer Gesundheit. In unserer Gesellschaft heißt immer öfter: höher, schneller, weiter!! Mit welchem Ziel? Auf keinen Fall um glücklich(er) zu werden. Da würde ich eher das Motto sehen: weniger, langsamer, ruhiger! Zurück zur Natur – zurück zum Hier und Jetzt! Unsere Gesellschaft verliert langsam den Sinn des Lebens, den Sinn ein Leben mit Freude zu genießen. Nicht das Lachen und die Lebensfreude zu verlieren, egal was uns im Leben wiederfährt, das muss wieder gelernt werden. Die technischen Medien unterstützen diesen Kreislauf noch zusätzlich.

Ich würde jedem raten, wenn er in Afrika ist, eine Township Tour zu machen, um sich vielleicht auch selber einmal die Augen zu öffnen, wie gut es uns geht. Die Menschen haben uns begrüßt und strahlten mit ihren Augen pure Lebensfreude aus. Wenn man sich auf die Kulturen und Menschen einlässt, erlebt man unvergessliche Momente, die man nicht mehr vergessen möchte. Das Geld für die Tour (ca. 25-30 Euro) werden an die Hilfsorganisationen in den Townships weitergeleitet und kommen direkt bei den Menschen an, die das Geld wirklich benötigen. Wenn du auf deiner nächsten Reise auch in der Nähe von Knysna bist und eine Township Tour dort machen möchtest, kannst du dich gerne bei der Peggy melden. Die Informationen dazu findest du auf der Webseite von ihr.

Namaste

Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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