Gelassenheit gewinnt! Stresszombies ade!

Gelassenheit gewinnt! Stresszombies ade!

Gastbeitrag von Christian Bremer


Stresszombies in unserer Gesellschaft

„Nein, heute ist ganz schlecht. Nächste Woche vielleicht. Ich melde mich, bin gerade total im Stress!“ Du kennst solche Telefonate, oder? In der Bahn, auf der Straße, im Supermarkt – überall begegnen sie uns. Stresszombies, die nur noch entfernt an Menschen erinnern. Sie hetzen durchs Leben, hämmern dabei auf ihr Smartphone und sind garantiert die Ersten, die sich an der Kasse beschweren, wenn es nicht schnell genug geht. Oder hupen, wenn Du nicht sofort das Gaspedal durchtrittst, sobald die Ampel auf Grün umspringt. Na, fühlst Du dich ertappt?
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte mich nicht über diese Menschen lustig machen. Sie tun mir eigentlich eher leid.

Warum Du es wert bist, weniger Stress zu haben

Ich bin selbst viel zu lange wie ferngesteuert durchs Leben gelaufen. Immer schneller, immer höher, immer weiter. Und sobald etwas nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt hatte, brach mir der kalte Schweiß aus. Heute weiß ich, dass der Unterschied zwischen Stress und Gelassenheit nicht mehr als ein Gedanke ist. Wie reagierst Du, wenn etwas schief gegangen ist oder droht, völlig aus dem Ruder zu laufen? Klarer Fall: Wir sind gestresst, genervt und werden fahrig, weil wir uns unter Druck gesetzt fühlen. Über allem schwebt der allgegenwärtige Gedanke des Scheiterns. Dabei ist doch noch gar nichts passiert!

Weg von den Problemen mit Gedankenkraft

Doch an dieser Stelle ist unser Gehirn schon auf Autopilot gesprungen: Wir sehen ein Problem, schießen in Gedanken bereits in die Zukunft und malen uns schauerliche Endzeitszenarien aus. Verlust des Kundenauftrags, des Jobs, Obdachlosigkeit – das volle Programm! Von diesen Regiekünsten unseres Hirns kann sich so mancher Hollywoodprofi noch eine Scheibe abschneiden. Die gute Nachricht: Du kannst etwas daran ändern, indem Du dich und Dein Denken neu fokussierst. Den Horrorstreifen in Deinem Kopf hältst Du damit zwar nicht an – doch Du nimmst ihm die Macht über Dein Handeln. Stell Dir dafür Fokusfragen wie beispielsweise „Bin ich in Lebensgefahr?“, „Ist jemand ernsthaft verletzt?“, „Wen kann ich um Unterstützung bitten?“ oder „Was ist das Beste, was ich jetzt tun kann?“. Auch wenn Dir das erst mal seltsam vorkommt – mit etwas Übung wird es Dir so gelingen, Dein Denken weg vom Problem und auf die Lösung zu lenken. Probiere es aus!

Oft ist Meditation eine gute Medikation

Mal ehrlich: Wie viel Zeit nimmst Du dir am Tag für dich selbst? „Dafür habe ich keine Zeit!“ lautet oft die lapidare Antwort, die ich darauf an den Kopf geworfen bekomme. Deadlines, Termine, Meetings: Wenn Du in Vollzeit arbeitest, dann bist Du schnell 10 Stunden am Tag damit beschäftigt, für alles und jeden da zu sein – außer für Dich. 10 Stunden, das sind 600 Minuten. Davon kannst Du doch wohl mal fünf kleine Minuten für dich selbst aufwenden, oder? Denn diese fünf Minuten können einen entscheidenden Einfluss darauf haben, ob Du im Chaos versinkst – oder abends entspannt das Büro verlässt. Oft ist Meditation eine gute Medikation.

Atme ich noch?

„Jetzt komm’ mir bloß nicht mit Meditation, an so einen Quatsch glaube ich nicht!“ Zugegeben – auch ich habe lange damit gehadert. Es verlangt auch niemand, dass Du im Schneidersitz hinter Deinem Schreibtisch sitzt und laut „Ommm“ machen sollst. Doch gerade in stressigen Zeiten kann es wahre Wunder wirken, wenn Du dich für eine kurze Zeit einfach nur auf dich konzentrierst und Kontakt zu Deiner inneren Ruhe aufnimmst. Ich habe für mich eine Methode entwickelt, die ich schlicht „Meine Minute“ nenne. Der Ablauf ist so einfach wie wirkungsvoll:

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Du stellst den Counter Deines Smartphones auf eine Minute, setzt dich bequem hin, schließt die Augen und beantwortest die Frage: „Atme ich noch?“. Blöde Frage, natürlich atmest Du noch – hoffe ich zumindest. Doch Du atmest nicht bewusst, und genau dabei hilft Dir die Frage. Denn indem Du dich auf Deine Atmung konzentrierst, lenkst Du deine Aufmerksamkeit weg vom alltäglichen Wahnsinn und schöpfst neue Kraft. Und falls Du merkst, wie Deine Gedanken dabei abdriften und Du überlegst, was Du noch einkaufen musst: Keine Sorge, das ist völlig normal. Wenn Du nicht mehr denkst, bist du tot. 🙂 Nimm diese Gedanken einfach wahr und kehre zu deiner Atmung zurück. Sobald Du diese Übung an einem ruhigen Ort probierst, wirst Du deren angenehme Wirkung spüren.

Gelassenheit ist ein Geschenk, das verdient sein will!
Dein Christian Bremer

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„Stress ist ein Geschenk!“

So lautet das Motto von Christian Bremer, Experte für Gelassenheit und mentale Stärke. Seit fast 25 Jahren teilt er seine hochwirksamen Methoden, knallharten Prinzipien und sofort umsetzbaren Techniken in praxisorientieren Seminaren und mitreißenden Vorträgen. Gelassenheit garantiert!

Belastbarkeit statt Burn-Out

Christian Bremer unterstützt seine Zuhörer und Seminarteilnehmer dabei, dem alltäglichen Wahnsinn die Stirn zu bieten. Er identifiziert Stressmonster, aktiviert Gelassenheitsbooster und verrät, wie Sie unbeschadet von der Palme wieder runterkommen – auch gerade bei Burn-Out Betroffenen. Mit einem gelungenen Mix aus Erfahrung, Praxiswissen und Humor vermittelt er auf einnehmende Art und Weise, wie sich die Energie des Ärgers in bewusste Handlung umsetzen lässt. Damit Sie nicht länger durchdrehen, sondern durchatmen!

Gelassenheit to go:

Christian Bremer ist nicht nur Vortragsredner und Trainer, sondern auch Autor von insgesamt vier Publikationen. Die Themen rund um Gelassenheit, Stressmanagement und das Ausschöpfen von Energiepotenzialen stehen dabei immer im Mittelpunkt.

Hier noch einige interessante Bücher von Christian:

Weitere Informationen: www.christian-bremer.de

Vielen Dank, Christian für deinen tollen Beitrag.
Namaste

Yogablog Ganzwunderbar

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