Bist du ein glücklicher Mensch?

Bist du ein glücklicher Mensch?

Mit Yoga glücklich werden

Was ist nur mit unserer Gesellschaft los? Die Menschen hetzen von einem Termin zum nächsten, das Ego treibt sie jeden Tag an, noch mehr zu erreichen. Immer besser werden, besser als die anderen. Immer mehr Geld verdienen, immer schöner sein als die anderen, besseres Auto fahren, besseres Haus haben, größeres Grundstück, mehr Geld verdienen und und und. Der Wettbewerb ruft, und das jeden Tag und immer lauter. Immer mit dem Nachbarn, dem Kollegen, den Freund vergleichen. Bin ich genau so gut wie er, hab ich genau so viel zu bieten?

Der Sinn des Lebens

Wozu das Ganze, wenn man am Ende völlig ausgebrannt ist, vielleicht dazu noch krank wird, weil man sich so abgehetzt hat? Immer muss man besser sein als die anderen, da geht immer noch was! Eine Leistungsgesellschaft ohne Grenzen. Der Preis ist hoch, der Preis seine kostbare Zeit nicht wertvoll zu genießen. Es gibt immer noch eine Steigerung. Aber eine Steigerung zu was? Zum Glück? Was soll das für ein Glück sein, wenn man dadurch seine kostbare Zeit verhetzt und somit sein Leben gar nicht genießen kann? Und am Ende seines Lebens schaut man zurück und sieht, dass man sein Leben gar nicht wirklich gelebt hat. Nur eine Erkenntnis reicher, dass man sein Leben vergeudet hat. Aber dann ist es zu spät!

Glück suchen und finden

Für viele ist Glück, viel Geld zu haben, einen teuren Wagen zu fahren, ein riesengroßes Haus zu haben. Je mehr und je größer, desto besser. Auch wenn man seine komplette Zeit darauf verschwendet, an diese materiellen Dinge zu kommen. Aber was ist mit den Mitmenschen, den Tieren und der Natur. Gehören diese Dinge nicht zum Glück dazu? Zurück zum Minimalismus. Sind es nicht gerade diese Momente mit unseren Mitmenschen und Tieren, die am schönsten sind und unser Herz berühren und glücklich machen?

Glücklich sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glücklich sein kann jeder

Für mich ist Glück, wenn ich morgens aufwache, die Augen aufschlage, und meine Katze sitzt vor meinem Gesicht und schaut mich an um mir zu sagen, jetzt steh doch endlich auf. Glück ist es, morgens meinen leckeren Kaffee zu trinken, den wunderbaren Kaffeeduft zu riechen und ihn zu genießen. Glück ist es, wenn ich mit anderen Mitmenschen herzlich lachen kann. Glück ist es, wenn meine kleine Nichte mich anstrahlt und zu mir in die Arme läuft. Glück ist es, wenn ich morgens einen wunderschönen  Sonnenaufgang sehen kann. Glück ist es, wenn ich ein Eichhörnchen beobachten kann, wie es vor meinem Küchenfenster die Äste im Baum hochkrabbelt.

Einfach die kleinen Momente, die das Leben ausmachen. Und ganz bestimmt nicht Hetzerei und Rastlosigkeit um am Ende des Tages feststellen zu müssen, wie anstrengend und gestresst der Tag war. Doch wenn du den Tag bewusst und achtsam wahr genommen hast, die einzelnen Momente genossen hast, vielleicht jemanden in deinem Umfeld geholfen hast, einfach auch mal etwas gelassener und ruhiger den Tag angegangen bist, sage ich dir, bist du am Abend glücklicher als sonst. Durch Yoga und Meditation kannst du diese achtsamen Momente auch lernen und für dich verinnerlichen.

Das Glück hat jeder in uns

Glücklich sein hat jeder von uns von Geburt an in sich. Jedes Baby kommt auf die Welt und kann schon lächeln. Dies ist nichts angelerntes sondern ist tief in uns verankert. Glücklich sein ist nur manchmal für Einige nicht so einfach, es ist tief verbraben unter den negativen Gefühlen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Aber jeder trägt das Glücklich sein in sich. Man muss sich nur dafür entscheiden. Die Buddhisten in ihren Klöstern haben keine materiellen Dinge.

Sie sind einfach aus sich heraus glücklich, durch viel Meditation und viel Arbeit, Zusammenhalt, Nächstenliebe und die Verbindung zur Natur. Ich glaube auch, je weniger wir an materiellen Dingen haften, je mehr wir mit unseren Mitmenschen verbunden sind, umso glücklicher kann man sein. Zurück zum Minimalismus! Paul Watzlawick beschreibt in seinem Buch Anleitung zum Unglücklichsein (Werbelink), wir wir es schaffen uns jeden Tag unglücklich zu machen. Er zeigt genau die Fehler auf, die wir machen, um nicht glücklich zu werden.

Im Hier und Jetzt leben

Einfach den Moment zu genießen, das ist Glück und das kann jeder lernen. Achtsam zu sein mit seinen Mitmenschen und seinen Gedanken. Viele verbieten sich sozusagen, auch glücklick zu sein. In dem Moment, indem wir uns dafür entscheiden glücklich zu sein, werden wir auch glücklich. Wir haben es selber in der Hand und können uns jeden Tag für das Glücklich sein entscheiden. Im Hier und Jetzt zu leben!

Yogablog Ganzwunderbar

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Buchtipp 1
Besteller Nr. 1 in Östliche Weisheitslehren
Die Kuh, die weinte – Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück
(Werbelink)
Ajahn Brahm erster Teil seiner Bücherserie. Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen unterhält er seine Leser mit Witz und Weisheit.

Buchtipp 2
Besteller Nr. 1 in Buddhismus-Geschenkbücher
Der Elefant, der das Glück vergaß: Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden
Ajahn Brahm präsentiert Geschichten, die alltagspraktisches Lebenswissen bieten und vermittelt eine andere Denkweise des eigenen Daseins. Lustig und zu Tränen rührend gleichzeitig.

Buchtipp 3
Besteller Nr. 1 in Lebenshilfe
Anleitung zum Unglücklichsein(Werbelink)
Paul Watzlawick macht es genau anders herum und zeigt auf, was wir tagtäglich tun, damit wir bloß nicht glücklich sind. Millionenbestseller mit einer Anleitung was wir gegen unser Glück tun.

Entscheid dich heute, einfach mal wieder glücklich zu sein 🙂 Hierzu noch einen Artikel zum Thema Minimalismus und Glück ist kein Zufall.

Namaste
Yogablog Ganzwunderbar

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21 Comments

  1. Hallo, Melanie,

    Du hast wieder einen sehr aufbauenden Beitrag geschrieben, der punktgenau in unsere Zeit passt. Die Bereitschaft glücklich zu sein, kann natürlich nur jeder für sich selbst treffen. Dazu ein kleiner Beitrag von Voltaire: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“ Oder von einem unbekannten Autor: „Ein Lächeln ist ein Licht im Fenster der Seele, ein Zeichen dafür, dass das Herz zu Hause ist.“ Viele Grüße von Paul – oekobeobachter

  2. Toller Beitrag. Das Buch von Paul Watzlawik habe ich zum Geburtstag bekommen und werde es als nächstes lesen. Ich freu mich schon drauf 🙂

  3. Ich habe mir immer wieder die Frage nach dem guten Leben gestellt. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Das ist der Preis, den wir für unseren Wohlstand bezahlen. Das fängt schon an, wenn die Noten für den Traumberuf nicht reichen und zieht sich durch bis zum Rentenbescheid. Erschreckend finde ich dann Geschichten von Menschen die wiederholte Male einen Burn Out hatten. Die breite Gesellschaft müsste eine Diskussion über Leistung und Überforderung führen.

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