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Positives Denken und Zuversicht lernen

Positives Denken und Zuversicht lernen

Gastartikel von Tanja Schneider von www.Schneiderart.de /Photo by Matheus Ferrero on Unsplash

Wenn es dir so geht wie mir, dann meinst du, positives Denken und Zuversicht ist doch irgendwie das Gleiche. Doch es gibt feine, aber entscheidende Unterschiede. Ich werde dir hier erzählen, was ich für mich herausgefunden habe. Und: Ich zeige dir, wie es wirkt und anwendbar ist, so dass es dir wirklich weiterhilft.

Positives Denken

Wer kennt es nicht, das Prinzip „Stell dir vor, du hast dein Ziel bereits erreicht und schon wird es wahr. Bestseller wie „The Secret“ geben Mut und Hoffnung, dass wir mit unserer Vorstellungskraft alles erreichen können.

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Aber was genau bedeutet jetzt „positives Denken“?

Nehmen wir mal an, du empfindest einen Mangel. Du bist zu dick, zu arm, zu krank, zu klein, zu alt oder nicht gut genug, um zu…Dann sprichst du zu dir, als ob du dein Ziel JETZT schon erreicht hättest:

„Ich BIN schlank, reich, gesund, groß, jung oder gut genug, um zu…“

Das wiederholst du ständig als Affirmationen und/oder Visualisierungen. Irgendwann fängst du an, deinen Affirmationen zu glauben, du wirst optimistischer. Dahinter steht die Überzeugung, was du denkst, wird wahr. Denn du bist, was du denkst. Und dein Denken steuert dein Fühlen und dein Handeln, dein Handeln wiederum formt dein Leben. Klingt logisch. Aber:

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Positives Denken hat zwei Hindernisse

Zum einen nehme ich mir das nicht ab. Wenn ich im Mangel bin, ruft die Affirmation „Ich bin gesund,ich bin reich, ich bin glücklich und toll“ ziemlichen Widerstand in mir hervor. Mein Unterbewusstsein zeigt mir einen Vogel und sagt: “Das glaubst du doch selbst nicht!“. Was passiert? Dein Empfinden bleibt im Mangel und dieser verstärkt sich eher, als dass das Gegenteil eintritt. Also musst du eine Möglichkeit finden, dein Unterbewusstsein mit ins Boot zu holen, denn es beeinflusst mehr als 90 % deines Denkens. Und dann sind da deine seit Jahren etablierten negativen Glaubenssätze, die deine positiven Gedanken wirkungslos verpuffen lassen.

Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur durch Denken gar nichts passiert. Glaub mir, du kommst nicht drum herum, du musst etwas tun. Auch mit dem weltbesten Mindset kommst du nicht weiter, wenn du die Ideen und Chancen, die sich dir bieten, nicht ergreifst.

Was kannst du tun um positives Denken umzusetzen?

Zunächst einmal trickse dein Unterbewusstsein aus: Formuliere deine Sätze neu und – vor allem – realistisch. Keine utopischen Wunschvorstellungen, sondern Aussagen, die wirklich zutreffen. Weil das so superwichtig ist, möchte ich dir ganz ausführlich davon erzählen. Ich gebe dir mal ein Beispiel aus meinem Leben und was ich geglaubt habe:

„Ich bin bildende Künstlerin. Ich weiß, meine Bilder sind ganz gut, aber es reicht nicht. Die naturalistische Malerei entspricht nicht dem Mainstream. Es gibt tausende Künstler, die besser sind. Bisher hat mich keine renommierte Galerie angenommen, auch bei Ausschreibungen habe ich nicht gewonnen. Somit habe ich keine Chance mich zu vermarkten. Mit den sozialen Medien kenne ich mich nicht aus, das ist mir zu hoch. Außerdem will ich meine Zeit nicht auf Facebook und Co. verbringen, um Pseudofreunde zu sammeln. Und einfach fremde Leute ansprechen und mich anbiedern ist auch nicht mein Ding. Ende von Künstlerkarriere!“

Gemälde schneiderart
Der Lebensbaum – Gemälde schneiderart

Dann bin ich meinem eigenen Rat gefolgt. Die Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt mich schon seit Teenagerzeiten, wie kommt es nur, dass ich bei mir selbst so betriebsblind war? Also habe ich mir die Leviten gelesen: „Ich weiß, meine Bilder sind ganz gut, aber es reicht nicht“ – Quatsch, schau dich mal auf dem Kunstmarkt um, was da als Kunst für unglaubliche Beträge verkauft wird! „Die naturalistische Malerei entspricht nicht dem Mainstream“ – so isses. Aber willst du das malen, was andere wollen oder das, was du willst und dir gefällt? Bleib bei dir, denn die Menschen sehen es, wenn du authentisch und echt bist.

„Es gibt Tausende Künstler, die besser sind“ – mag sein. Aber jeder malt auf seine einzigartige, besondere Weise. Was gefällt, liegt immer im Auge des Betrachters. Du hast dein ganzes Können und deine Seele eingebracht, mehr geht nicht. Der Rest liegt nicht in deiner Hand. „Bisher hat mich keine renommierte Galerie angenommen, auch bei Ausschreibungen habe ich nicht gewonnen.“ – Jep. Aber wer sagt denn, dass dies der einzige Weg ist? Und hast du es vielleicht nur halbherzig versucht? Die Galerien nehmen bis zu 70 % des Verkaufspreises und geben auch genau vor, was du bis wann zu malen hast. Ist das dein Ziel?? „Mit den sozialen Medien kenne ich mich nicht aus, das ist mir zu hoch“ – das stimmt, so lange, bis du es änderst.

Du kannst alles lernen, wenn du es wirklich willst und dir die Zeit nimmst. „Außerdem will ich meine Zeit nicht auf Facebook und Co. verbringen, um Pseudofreunde zu sammeln“ – das Internet ist ein echtes Geschenk! Es war noch nie so einfach, so viele Menschen, weltweit, so einfach zu erreichen. Und echte Freundschaften haben sich schon auf die merkwürdigste Art und Weise ergeben.

„Und einfach fremde Leute ansprechen und mich anbiedern ist auch nicht mein Ding“ – es heißt, Fremde sind Freunde, die du nur noch nicht kennst. Warum willst du dir die Chance nehmen neue Freunde zu finden? Außerdem machst du dich nur sichtbar. Das ist kein anbiedern. Jeder Einzelne kann entscheiden, was ihn interessiert. „Ende von Künstlerkarriere!“ – Das ist definitiv Blödsinn und eine bequeme Ausrede.

Persönlichkeitsentwicklung und positives Denken

Du hast alle Möglichkeiten, wenn du ein bisschen deine ausgetretenen Pfade verlässt, du brauchst sie nur zu ergreifen. Also hier meine umgestellten neuen Glaubenssätze: „Meine Kunst ist gut, denn ich habe all mein Können und Wissen hineingesteckt. Sie ist authentisch und mit meinen Werten verbunden. Sie ist einzigartig, so wie ich: mehr kann ich nicht geben. Der Ballist nun auf der Seite des Betrachters. Für Galerien muss ich mich verkaufen, liefern, was gewünscht wird. Eigentlich will ich genau das nicht. Es gibt andere Wege. Das Internet ist ein wunderbares Geschenk und die Nutzung kein Hexenwerk. Und es gibt genug Menschen, die ich fragen kann – zur Not auch das Internet! Wo und wie ich meine Zeit dort verbringe, entscheide nur ich. Jetzt bist du dran: welche negativen Glaubensätze hast du? Wie wirst du sie neu formulieren?

Verantwortung übernehmen und positives Denken lernen

Und dann starte durch: Sammle alle nötigen Informationen, such dir Unterstützung. Dann mach einen Plan und fang an zu handeln! Übernimm die Verantwortung für dein Leben. Du bist da, wo deine Entscheidungen dich hingeführt haben. Wenn du etwas ändern willst, triff andere Entscheidungen und setze sie um.

Zuversicht und positives Denken

Und da kommt die Zuversicht ins Spiel: Wie beim positiven Denken schaust du auch in die Zukunft und auf dein Wunschleben, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Die Definition von Zuversicht ist „festes Vertrauen (auf etwas zu erwartendes Gutes)“. Das Zauberwort hier ist Vertrauen. Also „denkst“ du nicht nur, du vertraust darauf und glaubst daran, dass du dein Ziel erreichst.

Was bedeutet Vertrauen, in unserem Fall Selbstwert und Selbstvertrauen, da ja nur wir etwas verändern können?

Selbstwert kannst du wörtlich verstehen, also:

Den Grund dafür findest du in deiner Vergangenheit. Da sind sie wieder, die negative Glaubenssätze. Aber mit dem Bewusstsein, dass deine Meinung nicht der Realität entspricht, sondern der Prägung aus der Kindheit, kannst du viel verändern. Denn deine negativen Erwartungen sind ursprünglich nicht deine gewesen, du hat sie nur übernommen. Und du kannst sie auch wieder ablegen.

Vertrauen lernen

Verändere deine Perspektive: Schau einmal auf dich wie auf jemanden anderen, der dir lieb und teuer ist:

  • Was hast du -trotz der Widerstände- alles richtig gemacht?
  • Was hast du alles geschafft? Und bedenke, nichts ist selbstverständlich.
  • Hast du die Schule abgeschlossen?
  • Einen Beruf erlernt?
  • Geld verdient?
  • Anderen geholfen?
  • Ein Zuhause gegeben?
  • Etwas erschaffen?
  • Hast du jemanden zum Lächeln gebracht?

Sei stolz auf dich, das ist großartig! Dann verschaffe dir Erfolgserlebnisse, etwas, das du wirklich umsetzt.

  • Welches Hobby reizt dich schon lange?
  • Wo kannst du ein bisschen über deinen Schatten springen?
  • Was ist mit Humor? Lache doch mal über deine Missgeschicke. Keiner ist perfekt.
  • Stehst du zu dir? Trau dich, deine Meinung zu sagen.

Das Wichtigste ist, dass dein neues Handeln dich bestärkt.

Denn dann entsteht Selbstvertrauen. Du erlebst, dass du erfolgreich bist. Du bewältigst Herausforderungen, wächst über dich selbst hinaus. Mit dieser Zuversicht hast du nicht nur das Vertrauen, deine Ziele zu erreichen, du weißt es! Ich fasse noch einmal zusammen: Mit dem positiven Denken in für dich glaubhafter Weise kannst du dein Mindset ändern. Du kommst ins Handeln und wirst erfolgreich. Durch die erlangte Zuversicht baust du fest darauf, deine angepeilten Ziele tatsächlich zu erreichen.

Daher mein Fazit:
Der Gewinner ist… beides zusammen. Ich bin fest davon überzeugt, positives Denken (das erreichte Ziel ins Jetzt holen) in Kombination mit deiner Zuversicht (dem festen Vertrauen, du kannst es) wird dein Erfolg realistisch! Also, was hält dich auf? Ich glaube an dich, und dein Weg wartet.
Sei herzlich gegrüßt
Tanja

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6 comments

  1. Was für ein wunderschöner Text. Wie zugänglich formuliert. Wie praxis- (und lebens-)tauglich dargestellt. Machbar, umsetzbar, nicht mit dem Kopf in den (diffusen) Wolken sondern mit beiden Beinen auf dem Boden. Dem Boden der eigenen ganz großen Möglichkeiten.

  2. Daskann man wirklich so sagen. Hat sie ganz toll geschrieben 🙂
    Ganzwunderbare Grüße

  3. Tanja Schneider says:

    Hallo Yvonne, was für ein wunderschönes Kompliment. Herzlichen Dank! Ich freue mich sehr, dass die Botschaft ankommt und wünsche dir viel Freude mit deinen (neu entdeckten?) tollen Möglichkeiten.
    Liebe Grüße,
    Tanja Schneider

  4. Vielen Dank, schöner Artikel.
    Aus meiner persönlichen Erfahrung sehr wichtig: schreibe die Ziele auf.
    Nicht geschrieben ist nicht gemacht.
    Ein Grund, warum viele Neujahrsvorsätze scheitern.
    Ziele wie immer: am Besten SMART formuliert. Ambitioniert aber erreichbar und: in Übereinstimmung mit den eigenen Werten. Niemand, auch Partner/in müssen alles wissen, nur so viel, dass die Beziehung nicht unnötig leidet. Gerne so viel, dass er/sie den Weg mitgehen kann.
    Man wird hinterher ein anderer Mensch sein und auf die Änderung muss die Beziehung vorbereitet sein. Geht ja nicht von heute auf morgen. Seid mutig. Hinterfragt Eure Ziele,
    ob sie noch passen. Leben ist Veränderung. Was vor 10 Jahren richtig war kann heute in Teilen überholt sein.

  5. Da gebe ich dir vollkommen Recht. Wir verändern uns ständig. Entweder passt die Beziehung dann noch oder man geht besser getrennte Wege. Aber ein erzwingen bringt in keinem Bereich in unserem Leben etwas. Bist du gerade in so einer Phase in deinem Leben?

  6. Lieber Andreas,
    danke für deinen Kommentar! Du hast dich schon viel mit Zielerreichung beschäftigt, nicht wahr? Und ich stimme dir zu, deinen Werten treu zu bleiben ist ein wichtiger Punkt, nur dann bleibst du du selbst und erreichst ein stimmiges Ziel. Und, ganz klar, immer wieder NeuJustierung. Es gibt auch einen Haken: Ehrlichkeit sich selbst und anderen gegenüber kann schmerzhaft sein. Dennoch sind wir es uns und unseren Liebsten schuldig, denn nur so besteht die Chance sich weiterzuentwickeln.
    Manchmal trennen sich dann die Wege, manchmal ergeben sich andere, neue. Manchmal wächst man auch erst richtig zusammen.
    Im Grunde kennt ein jeder seine Antwort, ich bin sicher, du wirst deinen Weg finden.
    Liebe Grüße,
    Tanja

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