Stress auf der Arbeit – Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Stress auf der Arbeit – Achtsamkeit am Arbeitsplatz

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Achtsam sein beim Essen und sich auf den Geschmack konzentrieren, achtsam sein beim Gehen und bewusst die Natur wahrnehmen und sich auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren, achtsam sein beim Duschen und das warme Wasser auf der Haut spüren, achtsam sein mit seiner freien Zeit und bewußt den Moment im Hier und Jetzt erleben und wahrnehmen! Aber achtsam sein beim Arbeiten? Wie soll das gehen? Wir arbeiten meistens auf Autopilot vor unseren Rechnern* und arbeiten unsere Aufgaben Tag für Tag ab. Stress auf der Arbeit ist für viele vorprogrammiert.

Achtsames Arbeiten ohne Stress

Viele arbeiten meistens bis an ihre Grenzen und stecken nochmal ihre letzten Energiereserven in ihren Arbeitsalltag. Burnout kann die Folge sein. Die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeitsleben verschwimmen immer mehr durch die digitalen Medien. Es müssen neue Ruhezonen geschaffen werden wenn man Stress auf der Arbeit hat. Wenn dies nicht von den Arbeitgebern geschieht, muss man sich selbst diese Ruhezonen schaffen. Entweder durch Achtsamkeit, Yoga oder Meditation. Die Zeiten werden immer schneller und hektischer und der Ruf nach entspannenden Oasen wird immer lauter. Zeit des Rückzuges und der Ruhe suchen die meisten in unserer Gesellschaft immer mehr wenn gestresst sind. Viele auch mit Yoga oder sogar mit Yogareisen. Der Yogatrend wächst seit den letzten Jahren stetig. Viele sehen und merken vielleicht auch, dass Yoga viel mehr als nur Ohms in die Luft pusten ist. Beim Yoga verdrehen und dehnen wir unsere Muskeln aber gleichzeitig können wir es mit Yoga schaffen, dass wir unseren Geist beruhigen. Ein unruhiger Geist zieht auch meistens einen unruhigen und gestressten Körper nach sich oder andersherum, da Körper und Geist nun mal untrennbar sind

Achtsamkeit in der Arbeitswelt

Achtsamkeit beim Arbeiten kann den Stress enorm reduzieren. Beim Arbeiten bedeutet dies, sich aus gewissen Situationen rauszuziehen. Die Situation nicht zu werten, im Hier und Jetzt zu bleiben, und nicht darüber nachzudenken, was gestern war oder morgen sein wird. Genau in diesem Moment zu sein. Einfach schauen und alles auf sich zukommen lassen. Der Schlüssel zur Ruhe und Gelassenheit im Beruf ist Achtsamkeit.

„Achtsamkeit wirkt stärkend, weil uns das Aufmerksam-sein Zugang zu den Quellen der Kreativität, Intelligenz, Imagination, Klarheit, Entschlossenheit, Wahlmöglichkeit und Weisheit öffnet, die sich tief in unserem Innern befinden.“
Jon Kabat-Zinn

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Achtsamkeit bei der Arbeit bedeutet auch:

  • Zwischendurch den Raum zu verlassen und sich eine Auszeit mit einem Harmony Chai Tee* oder einem Yoga Spirit Tee* den Weg zur inneren Gelassenheit zu machen.
  • Für ein paar Minuten vom Schreibtisch aufstehen und sich die Beine vertreten.
  • Einfach mal ein paar Minuten bewusst seinen Körper wahrnehmen, wie man gerade am Schreibtisch sitzt, wie die Füße zueinander stehen, wie man auf dem Stuhl sitzt, wie es im Raum riecht und vieles mehr.
  • Sich bewusst machen, dass es gerade stressig ist, diese Situation aber wieder vorübergehen wird.
  • Sich vor Augen führen, dass die jetzige Situation auf den zweiten Blick gar nicht so stressig aussieht.

Grüner Tee

Achtsam den Moment anschauen

Sobald wir merken, dass uns eine Situation gerade Stress bereitet, schaue dir den Moment achtsam an. Stelle die dir Frage, ob es nun nötig ist, sich über diese Situation so aufzuregen oder kann man sie einfach so hinnehmen? Einfach ein paar mal durchatmen und weiter gehts. Ja, dies ist einfacher gesagt als getan. Wenn wir in den achtsamen Moment kommen bzw. uns bewusst werden, dass wir immer die Wahl haben, wie wir mit der jetzigen Situation umgehen können, ist der Stress schon von ganz alleine weg. Das Wissen darüber lässt uns entspannt den Alltag meistern und die nächsten stressigen Situationen besser bewältigen.

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Stress auf der Arbeit machen wir uns selbst

Ist es nicht ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir uns den Stress ganze alleine selber machen und dass auch nur wir ganz alleine diesen Stress für uns abstellen können. Der Stress entsteht in unseren Gedanken, in unserem Kopf. Es sind auch nicht die Kollegen, die Kunden oder der Chef, der den Stress für uns verursacht. Das sind ganz alleine wir selber. Er entsteht durch unsere Gedankenmuster, durch unsere eigene Erwartungshaltung, dass bestimmt Dinge in einer bestimmten Zeit zu bestimmten Konditionen erfüllt sein sollen. Passiert dies nicht wie gewünscht, entsteht Stress.

Stress auf der Arbeit durch Meditation bewältigen

Stress können wir durch Yoga und Meditation abbauen. Durch die Meditation können wir noch zusätzlich Achtsamkeit lernen. Wir lernen, unsere Gedanken zu steuern und dementsprechend unser Verhalten an die entsprechenden Situationen im Alltag anzupassen. Der Stress wird nicht mehr als bedrohlich empfunden. Wir leben die Situationen anders, mehr aus der Beobachtersituation heraus. Versuche es doch einfach mal beim nächsten Mal, wenn du eine stressige Situation hast. Lässt du dich nun von dem Stress mitziehen oder beobachtest du einfach mal die Situation und sagst dir, dass dies doch alles gar nicht so wild ist.

Du entscheidest selber, wie du mit dem Stress umgehen willst.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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4 Comments

  1. Danke für diesen Artikel.
    Ich war selbst lange in einer Managerposition in einem sehr dynamischen Unternehmen tätig. Es gibt diesen Spruch „Man achtet erst auf den Weg, wenn man stolpert“. Genau diese Erfahrung habe ich auch machen müssen um zu begreifen, dass ich etwas in meinem Leben ändern musste. Leider habe ich erst etwas verändert, nachdem ich gesundheitlich ziemlich angeschlagen war und einen Gang runterschrauben musste. Mein Verstand hat das vorher (leider) nicht gecheckt. Die Angst vor Veränderung, die Angst die Komfortzone zu verlassen ist oft stärker als die Angst, krank zu werden. Krass wenn man das so von aussen betrachtet. Doch das Ganze hatte, wie alles, etwas Gutes. Mittlerweile bin ich Yogalehrerin und unterrichte unter anderem auch Business Yoga. Meine eigene Erfahrung hat mir geholfen, diesen Weg zu gehen. Dafür bin ich dankbar.

  2. Hallo,
    vielen Dank für deinen Post. Mir ging es vor 10 Jahren genauso wie dir. Auch ich war körperlich und psychisch völlig am Ende und habe mit dem Yoga begonnen. Heute würde mir so etwas nicht mehr passieren, dass ich keine Rücksicht mehr auf mich nehme. Hinterher ist man immer schlauer aber um eine tolle Erfahrung reicher. Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit
    Ganzwunderbare Grüße
    Melanie

  3. Liebe Melanie,
    ganz toller Beitrag. Ab und zu fühlen wir uns vor lauter Dingen auf der To-Do Liste, so, als würden wir das alles gar nicht schaffen. Dann kommt man in so einen Strudel rein und es wird noch schlimmer. Dabei ist, wie du sagst, der Stress meistens selbst gemacht. Mal kurz durchatmen und Pause machen, wirkt wirklich Wunder.
    Alles Liebe
    Julia
    http://www.yogaandjuliet.com

  4. Hallo Julia,
    vielen Dank! Da hast du Recht – kleine Pausen können Wunder bewirken. Ich wünsche dir schonmal einen Guten Rutsch ins neue Jahr.
    Ganzwunderbare Grüße
    Melanie

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