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stress reduzieren mit Mandalas

stress reduzieren mit Mandalas

Gastartikel von Martina Kaufmann / Anzeige (aufgrund von Namensnennung + Werbelinks*)
Photo by Fabio Santaniello Bruun on Unsplash

Wer kennt sie nicht, die wunderschönen Mandalas aus dem fernen Osten? Wir finden sie mittlerweile überall in unserer Umgebung. Mandalabilder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das harmonisierende Motiv findet man auf Yogamatten, Handtüchern, Planern oder als Raumdeko. Aber auch auf Bettwäsche, TShirts und Trinkgefäßen. In jedem Yogastudio sind sie zu finden. Im Internet finden wir unzählige Mandalabilder als Vorlagen zum Ausmalen oder Anleitungen zum Selbstzeichnen.

Stress reduzieren in der heutigen Gesellschaft

Was fasziniert uns also an Mandalas und was haben Mandalas mit Yoga zu tun?

Erst einmal möchte ich hier eine kleine Einführung über Mandalas geben: Das Wort Mandala stammt ursprünglich aus der indischen Hochsprache Sanskrit und bedeutet Kreisbild, oder Kreis um dessen Kern sich alles dreht. Es ist im Hinduismus und Buddhismus ein geometrisches Schaubild, was meist rund und von der Mitte ausgehend symmetrisch ist. Das Mandala malen und Betrachten hat in der Praxis dieser beiden Religionen eine sehr tiefe magische und religiöse Bedeutung.

Stress reduzieren mit Mandalas

Mandalas in der Religion

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Es gibt viele unterschiedliche, religiös bedeutende Mandalas. Sie sind nicht immer rund. In Tibet gibt es vorwiegend quadratische Yantras. Mandalas bestehen aus vielen einzelnen Elementen, deren Formen alle eine eigene Bedeutung besitzen: So steht z.B. der Kreis für Entfernung, Sicherheit und das Absolute, das Quadrat für Gleichgewicht und Stabilität und das Dreieck für Vitalität und Wandlung. Auch die Farben im Mandala haben ihre feste Bedeutung. Weiß steht für Licht, Reinheit und Leere, Blau für Frieden und Freude und Grün für Natur, Hoffnung, Wachstum und Gleichgewicht, um hier nur einige Beispiele zu nennen.

Mandalas in der Geschichte

Wir finden Mandalas überall auf der Welt, seit ewigen Zeiten: bei den Kelten, den australischen Aborigines, in indianischen Malereien Nord- und Südamerikas, der kreisrunde Kalender der Azteken erinnert an ein Mandala. In China und Japan werden Mandalas oft mit kunstvoll gestalteten Schriftzeichen versehen. Die Ägypter nutzten das Mandala als Meditationshilfe. Es kommt sowohl im Judentum in der Kabbalah als auch im Christentum z.B. in Rosettenfenstern von Kirchen vor. Hildegard von Bingen gestaltete Mandalas, um ihren Glauben auszudrücken und ihre Visionen bildlich darzustellen. (Quelle: Wikipedia: Mandala, Yantra)

Mandalas im Buddhismus

Die tiefe religiöse Bedeutung aus dem Buddhismus haben wir in unserer westlichen Welt nicht. Wir verstehen unter einem Mandala ein auf ein Zentrum ausgerichtetes geometrisches, pflanzliches oder auch figürliches, überwiegend rundes Motiv, das wir als Meditationsbild nutzen. So gehören z.B. Ausmalbilder genauso dazu wie runde Bilder aus verschiedenen Gegenständen wie Blättern z.B. Herbstmandalas oder Früchtemandalas. (Quelle: Wikipedia)

Stressbewältigung mit Mandalas

Immer mehr Menschen spüren, wie gut ihnen Mandalas tun können, immer mehr Menschen kennen Mandalas und beschäftigen sich mit ihnen, schon die Kinder in Kindergarten und Schule. Hier sind wir bereits in der Verbindung zum Yoga. Yogaübungen machen wir, um in unsere Mitte zu finden, Stress abzubauen und gelassener zu werden. Wir möchten unsere Gesundheit stärken und im Außen ausgeglichener handeln. Yoga soll uns helfen, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Manche übersetzen Yoga mit Einheit, Verbindung oder Harmonie. Dieses sehr alte ganzheitliche System aus Körperübungen stammt genau wie das Mandala aus dem fernen Osten.

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Stress reduzieren mit Mandalas

Betrachten wir ein Mandala, erkennen wir eine bestimmte Ordnung im Bild. Die symmetrische Anordnung der Symbole schafft Ordnung in unseren Köpfen. Unser Auge wird von innen nach außen und von außen nach innen geführt, aber auch im Kreis herum. Immer wieder begegnen wir denselben Figuren, die sich immer wieder am erwarteten Platz befinden. Das sorgt für Ruhe und Ordnung in uns. Haben wir Ordnung im Kopf, können wir uns viel besser konzentrieren und nachdenken. Haben wir zur Ruhe gefunden, sind wir ausgeglichener, wir können in Begegnungen im Außen viel friedvoller handeln. Mandalabilder können also genau wie Yogaübungen positiv auf Körper, Geist und Seele einwirken.

Achtsamkeit durch Mandalas lernen

Bilder dienen Menschen seit Alters her, Botschaften zu übermitteln. Besonders in vergangenen Zeiten, in denen ein Großteil der Menschen noch nicht lesen und schreiben konnte, nutze man Bilder. Heute bekommen wir überwiegend Botschaften aus der überquellenden Medienflut oder dem geschriebenen Wort. Gerade im Wirrwarr der heutigen Hektik ist es umso wichtiger, dass wir uns vielmehr Zeit gönnen, Dinge in Ruhe zu betrachten und diese wundervollen Symbole auf uns einwirken zu lassen. Es ist schön, dass immer mehr Menschen sich darauf einlassen, die Botschaften und tiefe Bedeutung der Mandalas für sich versuchen zu ergründen. Die Schönheit des jetzigen Augenblicks einfach nur genießen und bewundern, tief darin zu versinken, Zeit für und mit uns selbst zu nehmen – zum Beispiel beim Betrachten eines Mandalas.

Mandalas beruhigen den Geist

Und: Bilder dienen seit Alters her, die Umgebung der Menschen zu verschönern. Menschen fühlen sich an Orten besonders wohl, wo sie es als schön empfinden. Mandalas strahlen durch ihre immer wieder kehrenden Symbole eine Ruhe und perfekte Ordnung aus. Unser Auge kann sich erholen und wir entdecken uns selbst in seit Urzeiten bekannten Symbolen wieder. Dadurch empfinden wir Mandalas als besonders schön. Sie erreichen unser Innerstes und wirken dort sehr positiv auf unser Unterbewusstsein ein. Yogaschulen, Naturheilpraxen aber auch Kliniken nutzen die Kraft der Mandalas in ihren Therapien um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und um damit die Gesundheit positiv zu beeinflussen.

Das Malen und Ausmalen von Mandalas kann unser Inneres nach Außen kehren, es lässt uns ganz im Hier und Jetzt versinken. Wir gelangen in ein tiefes Meditationsgefühl, ein wunderbarer Flow-Zustand stellt sich ein, Glücksgefühle entstehen. Entspannung pur – wie nach einer Yogaeinheit. Zusätzlich können sich beim Malen von Mandalas unsere Kreativität und unser Konzentrationsvermögen stärker entfalten, dies kann sich dann auch auf andere Lebensbereiche auswirken.

Mandalas für Erwachsene und Kinder

Zusammenfassend möchte ich sagen: Mandalas können uns – wie Yoga auch – Kraft und Freude schenken, unser Vertrauen stärken und in schwierigen Lebenssituationen eine wunderbare Unterstützung sein. Mandalas können beruhigend auf unsere Seele wirken, uns in unsere Mitte und somit uns in eine tiefe innere Gelassenheit führen. Sowohl beim Betrachten als auch beim Selbsterschaffen. Ich bin dankbar, dass ich dies täglich beim Erschaffen meiner Lebensblumenbilder mit Mandalas erfahren darf. Ich bin Künstlerin und male Harmoniebilder in allen Farben. Im Zentrum meiner Bilder befindet sich eine Lebensblume, sie wird auch Blume des Lebens oder Flower of Life genannt und gilt als Grundbaustein allen Lebens. In ihr sind alle Baupläne unseres Kosmos enthalten, sagt man. Sie ist ein kraftvolles Symbol der heiligen Geometrie und kann genau wie das Mandala zu mehr Harmonie und Energie in ihrer Umgebung beitragen. Alles, was ich oben über das Betrachten und Malen von Mandalas gesagt habe, kann auch auf die Blume des Lebens übertragen werden. Die Kombination von Mandala und Lebensblume im Bild erschafft eine wunderschöne Einheit und ist eine wertvolle Ergänzung für jede Umgebung undjede Yogaübung.

Vielen lieben Dank, liebe Martina für deinen schönen Artikel. Du möchtest mehr von Martina erfahren? Dann schau doch gerne mal auf der Webseite von ihr vorbei. Dort bietet sie Lebensblumenbilder mit Mandala in Acryl und Aquarell als Originale an. Gerne malt sie auch individuelle Harmoniebilder passend zu den Räumlichkeiten.

Namasté

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