Vegan 2.0 – ein gesunder oder schädlicher Lifestyle?

Vegan 2.0 – ein gesunder oder schädlicher Lifestyle?

Gastbeitrag von Ina Becker, Veganerin und Geschäftsführerin von der Werbeagentur designista.de

 Veganismus ist nicht nur ein Mega-Trend  – es ist ein Lifestyle einer immer größer werdenden Anzahl von Menschen.

Doch ist vegan überhaupt gesund?

Oftmals beobachte ich, dass viele vegane Ersatzprodukte ziemlich ungesunde Zutaten haben. Vor allem Soja ist ungünstig, weil in der Sojabohne eine hohe Konzentration von Giftstoffen (natürlicher Fraßschutz) enthalten ist, die auch gegen das Kochen resistent sind.

Vegane Fleich-Ersatzprodukte

Vegane Fleisch-Ersatzprodukte sind für Ein- bzw. Umsteiger konzipiert. Für Menschen, die eigentlich sehr gerne Fleisch und Wurst essen und genau diesen Geschmack sehr lieben. Daher ist es kein Wunder und in meinen Augen auch legitim, dass diese Produkte den Originalen sogar optisch zum Verwechseln ähnlich sehen (z.B. Sojabällchen, die aussehen wie echtes Hackfleisch). Das Auge isst schließlich mit. Und das Gewissen ist trotzdem beruhigt. Denn kein Tier musste leiden. Das ist ja die Hauptsache. Ich empfehle aber, bei diesen veganen Ersatz-Produkten NICHT „hängen zu bleiben“, denn die Zutaten sind meist alles andere als gesund – wie eingangs schon erwähnt. Auch steht der Begriff „vegan“ in meinen Augen nicht automatisch für gesund. Wodka, Kaffee, Nikotin, Weißmehl und Zucker sind auch vegan. Aber eben nicht gesund.

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Obst und Gemüse in Bioqualität

Gesund sind in meinen Augen nur „echte Lebensmittel“. Und da sind sich endlich einmal alle Ernährungswissenschaftler einig: Obst und Gemüse  – natürlich in Bioqualität. Am besten noch direkt aus der Umgebung selber pflücken oder vom Bauern. Etwas, dass man in die Erde pflanzen kann oder vom Baumpflücken kann, und dann daraus etwas Neues wächst. Sprossen und Nüsse gehören auch noch dazu.  

B12 Versorgung bei veganischer Ernährung?

Kommt man nicht schnell in einen Mangelzustand ohne B12? Das Thema sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Auch kein Fleischesser. Zwar kommt Vitamin B12 fast ausschließlich in tierischer Nahrung vor, hier vor allem im Fleisch der Innereien. Allerdings liefern die vermeintlich so hochwertigen B12-Quellen wie Rindfleisch, Schweinefleisch, Hühnerfleisch und Fisch in der Regel nur relativ geringe B12-Mengen. Für Menschen, die nicht größere Mengen davon essen und ggf. einen erhöhten Bedarf (z.B. durch Stress) oder eine verminderte Aufnahmefähigkeit besitzen, kann selbst mit Fleisch schnell ein Mangel entstehen. Ich empfehle daher, sein Blut regelmäßig auf B12 überprüfen zu lassen. Denn, wenn zu wenig B12 vorliegt, können irreparable Schäden entstehen. Da ist das geringere „Übel“ die Substitution mit Methylcobalamin. Ich persönlich nehme daher natürliches Methylcobalamin in Form von Lutschtabletten (von Rocky Mountain Phyto Essentials Werbelink). Dieses kann von der Mundschleimhaut leicht assimiliert werden und ich bin auf der sicheren Seite. Auch D3 substituiere ich. Da ich fest davon überzeugt bin, dass wir hier in unseren Breitengraden nicht genug Sonnenlicht bekommen, auch wenn wir den ganzen Tag nackt draußen wären.

Ernährung mit vitaler Frischkost

Nach 7 Jahren voller Experimente und nach vielen Messebesuchen, Büchern und You Tube Videos bin ich heute da, wo ich immer hinwollte: bei der vitalen Frischkost. Das bedeutet, dass ich mich nur noch von frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln ernähre, die möglichst einen hohen Chlorophyll-Anteil haben. So esse ich mittlerweile auch schon mal einen gemischten Salat mit Sellerie zum Frühstück und bin damit total glücklich. Ich kann es heute selbst nicht mehr erklären, wie ich dahin gekommen bin. Ich denke am meisten haben das Yoga, Fasten und die Grünen Smoothies dazu beigetragen. Das innere und äußere Ausmisten hat Platz gemacht für etwas Neues, etwas ursprüngliches. Was eigentlich schon immer da war, aber nun einen größeren Platz eingenommen hat: die frische Pflanzenkost. 

Ernährung mit pflanzlicher Rohkost

Diese Lebensweise wird oftmals Rohkost genannt. Sie ist ebenfalls vegan und geht meiner Meinung nach noch einen Schritt weiter als die gängige Definition von Veganismus. Die Lebensmittel werden nicht erhitzt (zumindest nicht über 42 Grad Celsius) und somit auch die Vitamine und Enzyme nicht zerstört. Der Körper und seine Zellen werden somit geflutet mit den Stoffen, mit denen sie wirklich etwas anfangen können. Und welche sie seit jeher kennen. Denn die Natur kann man nicht optimieren.  Eine zunehmende Vitalität kann man schon nach einiger Zeit spüren. Man wird kaum oder gar nicht mehr krank und fühlt sich insgesamt wesentlich fitter und leichter.

Vegane und rohköstliche Geschäftsideen

Auch beruflich beschäftige ich mit Ernährung. Als Designerin habe ich viele Kunden, vor allem Kundinnen, die ihre vegane oder rohköstliche Geschäftsidee mit Hilfe meines Designs in die Tat umgesetzt haben. Monika Wacker aus der Schweiz erfüllte sich ihren Lebenstraum und eröffnete den ersten Onlineshop für rohe Schokolade in der Schweiz. Gisela Bayer aus Wilstedt ist Gourmet Rohkost-Zubereiterin und gibt ihr umfassendes Wissen in Form von Kursen auf ihrer Webseite weiter.

Rohkost Familie Nordisch Roh

Nordisch Roh ist eine Rohkost-Familie aus Horst. Sie haben ihr erstes „Kochbuch“ Nordisch roh – Was dein Herz begehrt (Werbelink) bei mir gestalten lassen. Was dein Herz begehrt ist mehr als ein Rezept-Buch! Immer mehr Menschen möchten auf eine gesunde Ernährung mit Rohkost umsteigen. Doch oft scheitern die ersten Versuche, noch bevor die positiven Effekte einer naturbelassenen Kost eintreten konnten. Ute und Achim, die Gründer von Nordisch Roh, merkten schnell, dass eine langfristige Umstellung dann besonders gut klappt, wenn nicht allein der Körper mit guter Nahrung versorgt wird. Auch die Bedürfnisse als kulturelle, soziale und emotionale Wesen müssen befriedigt werden. Daher entwickelten sie viele bunte Rezepte, die Spaß machen, nichts vermissen lassen, bei Freunden und Familie für Überraschungen sorgen und außerdem einfach herzustellen sind. Rezepte, die all das abdecken, was unser Herz begehrt.

Chemiefreie Kosmetik

Nachdem ich Viktorias Buch „Schoenheit braucht keine Zusaetze (Werbelink) gestaltet habe, benutze ich selbst nur noch chemiefreie Kosmetik und gehe zum Naturfriseur. So lernt der eine vom anderen und der Kreis schließt sich.

Grafikdesign für Vegane und Rohköstler

Ina Becker ist Veganerin und Rohkostlerin und führt als studierte Grafikerin die Werbeagentur Designista in Dortmund. Sie bietet vom Logo über Flyer bis zur Webseite alles an, was man zur Selbständigkeit benötigt. Sie verlost das „Kochbuch“ Nordisch roh – Was dein Herz begehrt , 136 Seiten mit vielen tollen veganen Rezepten und Geschichten. Einfach meine Facebookseite ganzwunderbar liken, einen Freund unter den Artikel verlinken, dem das Buch auch gefallen könnte, und zum Schluss den Artikel teilen. Gerne kannst du auch bei Instagram mitspielen! Das Gewinnspiel endet am 22.02.2017! Ich wünsche dir ganz viel Glück!

Das Gewinnspiel ist leider schon beendet. Aber das buch bekommt ihr auch bei thalia oder Amazon.

Vielen Dank, liebe Ina, für diesen interessanten Artikel.
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar
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