Written by 16:31 ganzwunderbar, Gesundheit, Meditation

Wann hilft Meditation?

Für Körper, Geist und Seele sind Meditation ein wunderbares Instrument, um zu heilen.
Wann hilft Meditation?
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Photo by volant on Unsplash


Meditation kann uns jeden Tag helfen. Für Körper, Geist und Seele sind Meditation ein wunderbares Instrument. Dazu kannst du es an jedem Ort und zu jeder Uhrzeit durchführen. Egal, ob mit oder ohne Musik, zu Hause oder in der Natur auf einem Waldboden oder auf einer Wiese. Meditation ist ein wunderbares Werkzeug in der heutigen Gesellschaft. Eine Gesellschaft in der es nur noch heißt: immer höher, schneller, weiter.

TIPP: Meditation bitte nicht durchführen, wenn es dir in irgendeiner Weise nicht gut bekommen sollte. Dann sollte man direkt aus der Meditation rausgehen. Gerade wenn psychische Probleme vorliegen, auch wenn es bei mir anders aussah. Aber dazu später mehr.

Wann hilft Meditation?

Meditation hilft uns, wenn wir nicht bei uns selber sind. Das merkst du meistens daran, dass du dich gestresst fühlst. Du bist nicht bei dir selber, wenn du viel Unruhe spürst. Bei mir ist es so, dass ich die Unruhe und den Stress in meinem Umfeld sehr stark wahrnehmen. Dann weiß ich, dass ich nicht in meiner Mitte bin.

Alles im Außen spiegelt unser Inneres wider. Wenn wir unser Außen als hektisch und stressig und laut wahrnehmen, sind wir selber im Inneren hektisch, stressig und laut.

Meditation hilft bei Trauer, Einsamkeit und Angst

Durch Meditation können wir versuchen wieder zu uns selber zu finden. Meditation hilft auch, wenn wir uns unwohl fühlen. Meditation hilft auch, wenn wir uns traurig fühlen oder alleine oder einfach nur Angst haben. Viele haben, gerade jetzt zu der Corona Zeit, sehr viele Ängste. Sie wissen nicht, was die Zukunft bringt, haben Angst sich mit dem Virus anzustecken oder einen geliebten Menschen aus dem nahen Umfeld zu verlieren. So hat jeder seine Ängste, mit denen man jeden Tag leben muss.

Durch die Meditation verbinden wir uns wieder mit uns selber und geben uns unsere eigene Aufmerksamkeit, Liebe, Mut und Hoffnung, dass alles gut werden wird. Wir können durch die Meditation unsere Ängste wegschieben. Sie sind zwar immer da, aber wir entscheiden, ob wir uns von Ihnen runterziehen lassen oder ob wir uns selber Mut zusprechen und wissen, dass es alles gut werden wird.

Meditation hilft bei Unruhe und Schlafstörungen

Viele Menschen haben Schlafstörungen. Entweder können sie nicht einschlafen oder sie können nicht durchschlafen. Gehörst du auch dazu? Dann probiere es doch einmal mit Meditation. Meditation hilft dir in dem Sinne, dass du deine Gedanken abstellst. Gerade wenn wir im Bett liegen und nicht einschlafen können oder Mitten in der Nacht kein Auge mehr zu machen, kreisen unsere Gedanken. Wir machen uns Sorgen oder Grübeln. Das Gedankenkarussel hat an Fahrt aufgenommen und wir kommen einfach nicht mehr zur Ruhe.

In der Meditation stoppen wir unsere Gedanken. Wir nehmen Sie wahr und schieben Sie direkt ganz behutsam beiseite und konzentrieren uns wieder auf unseren Atem. Probiere es gerne einmal aus.

Meditation hilft bei psychischen Problemen

Meditation hilft bei Panikattacken

Meditation hilft auch bei psychischen Problemen. Ich kann hier nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen als ich vor 14 Jahren an Panikattacken litt. Ich habe durch die Meditation die Angst und die Panik überwunden und geheilt. Ich habe mich in der Meditation mit meinem Inneren auseinandersetzen müssen. Hier kamen natürlich sehr viele Gefühle aus meiner Kindheit und durch die Scheidung meiner Eltern nach oben. Ich habe mir diese Gefühle alle angeschaut und sie ganz bewusst wahrgenommen. Nur so kann man in die Heilung kommen. Viele verdrängen ihre Gefühle und Ängste und lassen diese nicht zu. Das ist der Fehler und dadurch werden viele Menschen krank.

Meditation hilft bei Depressionen

Meditation hilft bei Depressionen, indem es bestimmte Bereiche im Gehirn wieder aktiviert, die bei der Depression nicht mehr gut funktionieren. Es gibt mittlerweile etliche Vergleichsstudien, in der die eine Hälfte der Probanden Antidepressiva bekommen hat und die andere Hälfte hat täglich über mehrere Wochen meditiert und gleichzeitig ein Placebo bekommen. Beide Gruppen haben ihre Depressionen verringern können. Nur dass es natürlich ohne Depressiva die schönere und gesündere Variante ist.

Meditation aktiviert die Selbstheilungskräfte

Meditation hilft auch, um wieder gesund zu werden. Egal um welche Krankheit es sich hier handelt, egal ob psychisch oder physisch. Meditation kann dir helfen deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und wieder gesund zu werden. Durch die Meditation aktivieren wir unsere Chakren im Körper. Es gibt sieben verschiedene Punkte, vom Steißbein hoch zur Schädeldecke, die alle an der Wirbelsäule entlang laufen. In der Meditation beginnen die Energien in unserem Körper wieder zu fließen. Allein durch die Konzentration auf den Atem und das bewusste im Hier und Jetzt sein, beginnen die Selbstheilungskräfte ihre Arbeit.

Meditation hilft bei Schmerzen

Meditation kann dir helfen deine Schmerzen zu nehmen. Egal, ob du an Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen oder ständigen Kopfschmerzen leidest. In der Meditation konzentrierst du dich auf dich selber und auf deinen Schmerz und nimmst diesen wahr. Allein schon, dass wir unsere Schmerzen wahrnehmen und annehmen und sie fühlen, dadurch kommen wir schon in die Heilung.

Viele wehren sich gegen den Schmerz und nehmen die Krankheit und den Schmerz nicht an. Krampfhaft versuchen Sie ihn wegzudrücken. Oft werden dann auch noch Schmerztabletten genommen, um den Schmerz zu betäuben. Aber der Schmerz hat ja ein Grund in unserem Leben.

Jeder Schmerz in unserem Körper ist auch ein Signal an uns selber, irgendwas in unserem Leben zu ändern.

Unsere Seele kann sich nun mal nicht anders ausdrücken als über unseren Körper und unseren Schmerz. Nimm deine Schmerzen wahr und schau sie dir in der Meditation an. Dann nimm die Schmerzen an und konzentriere dich komplett auf deinen Atem. Und nach einer gewissen Zeit wirst du merken, dass du den Schmerz für ein paar Sekunden oder Minuten gar nicht mehr gespürt hast. Wir entwickeln auch im Laufe der Zeit ein Schmerzgedächtnis. Wenn der Körper ständig Schmerzen hat, und dies ohne Pause, wird der Schmerz chronisch. Durch Meditation können wir diesen Prozess unterbrechen.

Meditation kann bei so vielen Dingen in unserem Alltag und in unserem Leben helfen. Wir können uns in der Meditation über unseren Atem mit uns selbst verbinden und uns wieder in Balance bringen. Gerade jetzt in diesen anstrengenden Corona Zeiten ist Meditation ein wunderbares Mittel, um wieder in die eigene Mitte zu finden und neue Kraft und Energie zu tanken.

Namasté

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