Projekt „Water and Jobs for Africa“

Projekt „Water and Jobs for Africa“

Gastartikel

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Nachhaltigkeitsgedanke fehlt

BonAgera e.V. möchte als gemeinnütziger Verein besonders in der Entwicklungshilfe in Afrika Veränderungen sehen! Weg von rein finanzieller Unterstützung, hin zur eigenständigen Entwicklung. Ein toller Weg. Dann solltest du unsere Projekte mitverfolgen! Entwicklungshilfe ist ein Thema, das mit Afrika oft in Verbindung gebracht wird, leider nicht immer mit positiven Gefühlen. Es fließen viele Gelder in diverse Projekte. Einige davon stellen sich rückblickend leider als nicht erfolgreich heraus, da das gewünschte Ziel, nämlich die Eigenständigkeit des Landes, nicht erreicht werden konnte. Doch woran liegt das? Einfach gesprochen: diesen Projekten fehlt oft der Nachhaltigkeitsgedanke!

Der Know-How Transfer

Dieser Form von gescheiterter Entwicklungshilfe möchte die BonAgera e.V. entgegenwirken. Daher arbeiten wir zusammen mit unseren Partnern Brunnenbau macht Schule – Die Initiative für sauberes Wasser im Kongo, Yanomami-Hilfe e.V., Bonergie, unserem beniner Partner Mifon und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel an Lösungen. Für eine nachhaltige Entwicklungshilfe müssen vorerst die richtigen Fragen gestellt werden. Beispielsweise: wie können wir die Aufgabenverteilung zwischen den lokalen, nationalen und internationalen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit verbessern? Haben die Anwohner lokal die nötigen Ressourcen, um die Arbeit der Entwicklungshelfer fortzuführen? Wenn nein, was gibt es für Alternativen? Zum Thema Entwicklungshilfe lassen sich noch viele weitere Fragen formulieren. Doch eine wichtige Antwort ist schlichtweg: der Know-How Transfer. Das bedeutet, dass nötige Wissen und die entsprechende Ausbildung an die afrikanische Bevölkerung weiterzugeben. Dies ist eine der größten und bedeutsamsten Investitionen, die es in Afrika zu tätigen gilt!

Schicksal selbst in die Hand nehmen

Wir sind davon überzeugt, dass Afrika sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, sofern man die richtigen Weichen in Form von Bildung stellt. Getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ funktioniert daher das BonAgera e. V. Projekt: „Water and Jobs for Africa“, welches sich primär an genossenschaftlich strukturierte Frauen- und Dorfgemeinschaften richtet. Dieses Projekt befasst sich mit dem Brunnenbau in Afrika zur Sicherstellung der Wasserversorgung in ländlichen Teilen Afrikas. Wieso stellen lokale Brunnen dort so eine notwendige Existenzgrundlage dar? Man muss sich dabei vor Augen führen, dass der Zugang zu sauberem Wasser in mehr als 95 % der ländlichen Regionen Afrikas fehlt. Dies hat schwerwiegende Konsequenzen zur Folge, denn jedes 5. Kind stirbt an Magen- und Darminfektionen, bevor es sein fünftes Lebensjahr erreicht hat. Speziell für Frauen und Mädchen bieten die lokalen Brunnen etwas entscheidendes, nämlich Sicherheit. Denn auf den langen und beschwerlichen Wegen zu den abgelegenen Wasserlöchern werden Frauen und Mädchen Opfer von Vergewaltigungen. Mit lokalen Brunnenbauten kann solches Leiden vermieden werden!

Projekt Water and Jobs for Africa

Das Hauptziel unseres Projektes „Water and Jobs for Africa“ stellt nicht die Finanzierung des Brunnenbaus dar, sondern die Vermittlung der Kenntnisse zum Brunnenbau. Innerhalb eines sechsmonatigen Trainings lernen die Einwohner der Dorfgemeinschaften von unseren Brunnenbauexperten mit den Brunnenanlagen zu arbeiten. Mit dem Vorreiterprojekt „Brunnenbau macht Schule“ konnten unter anderem im Kongo nicht nur eine geregelte Trinkwasserversorgung, sondern auch die nötigen Arbeitsplätze geschaffen werden. Neben sauberem Trinkwasser bedeutet das also, dass durch den Know-How Transfer die Anwohner nicht mehr dauerhaft auf ausländische Fachkräfte, zur Weiterführung der Brunnenanlagen angewiesen sind. Beispielsweise kann die Herstellung der nötigen Bohrwerkzeuge nun ohne den Bezug ausländischer Bauteile in den afrikanischen Ländern durchgeführt werden.

Brunnenbau macht Schule

In Zusammenarbeit mit unserem Partner Brunnenbau macht Schule – Die Initiative für sauberes Wasser im Kongo, konnte die BonAgera e.V. bei der Steigerung der Lebensqualität und des Lebensstandards von über 300.000 Menschen im Kongo mitwirken – nächster Stopp Benin! Unser primäres Ziel? Wir wollen mindestens 50.000 Menschen in Benin mit dem Projekt „Water and Jobs for Africa“ die Möglichkeit geben, ihr Leben selbstständig und damit langfristig zu verbessern! Nach Abschluss des Projektes „Water and Jobs for Africa“ wird auch diesen Menschen täglich sauberes Trinkwasser und ein Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Derzeit laufen die Arbeiten in Benin mit Hilfe, der von uns ausgebildeten kongolesischen Brunnenbauexperten. Für über 1.000 Menschen konnte somit eine solide Lebensgrundlage geschaffen werden. Bereits acht beniner Dorfgemeinschaften haben uns gemeldet, sich aus Überzeugung und Vertrauen in dieses Projekt an der Finanzierung der Brunnenbauten zu beteiligen. Obwohl die Regionen in Benin zu einer den ärmsten der Welt gehören, haben diese Menschen den Willen bewiesen eigenverantwortlich etwas an ihrer Situation zu verändern.

Wir benötigen deine Hilfe

Solche Nachrichten bestärken uns darin, dass unsere Projekte einen Mehrwert für die dort ansässige Bevölkerung bieten. Die Nachfrage nach unseren Brunnenprojekten ist also groß genug, aber um diese zu decken, benötigen wir deine Hilfe! Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns zu 100 % aus Spenden, mit diesen Spenden konnten wir bis heute in einem kleinen Team viel erreichen! Wenn du mehr erfahren willst, schau dir unsere Homepage an.

Teil des Projektes „Water and Jobs for Africa“ werden

Hier kannst du alles zu unseren Projekten und aktuellen Erfolgen finden. Willst du ein Teil von unserem Projekt „Water and Jobs for Africa“ sein und uns helfen Projekte weiterhin erfolgreich abzuschließen? Dann freuen wir uns über deine Unterstützung, unseres kommenden Crowdfunding-Projekts für den Brunnenbau in Benin auf unserer Webseite betterplace.org/de!
Bei Fragen kannst du uns gerne unter bonagera-arnepaul@web.de kontaktieren.

Vielen Dank, liebes BonAgera-Team für diesen Gastartikel. Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Erfolg!
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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