Yoga Anatomie · Jeder Mensch ist individuell

Yoga Anatomie · Jeder Mensch ist individuell

Heute möchte ich dir einen tollen Artikel von Markus Henning Giess über das Thema Yoga Anatomie aus der November Ausgabe der Yoga aktuell 2016 vorstellen. In diesem Artikel beschriebt Markus, dass wir alle unterschiedlich im Aufbau unseres Körpers sind und somit auch alle anders Yoga machen. Manche haben längere Arme, manche längere Beine. Auch die Hüfte ist bei vielen Menschen unterschiedlich ausgeprägt, mal mehr oder auch mal weniger nach hinten oder vorne gebeut. Dementsprechend haben wir auch alle einen anderen Gang oder eine andere Körperhaltung.

Yoga Anatomie

Passende Yogaübungen für deinen Körper

Wenn ich in der Yogastunde bin, gibt es immer Asanas (Yogafiguren), die ich besonders gut kann. Die Übungen bei denen ich mich komplett mit der Wirbelsäule nach hinten bewegen muss, kann ich besonders gut. Aber sobald es heißt, ich soll mit gestreckten Beinen meine Füße anfassen, habe ich das Gefühl, dass entweder meine Füße zu lang oder meine Arme zu kurz sind. Jeder hat in der Yogastunde seine bevorzugten Asanas aufgrund seiner körperlichen Anatomie. Auch wenn viele die Muskeln oder die Kraft für manche Übungen hätten, der Körper kann diese Figuren aber aufgrund seiner körperlichen Statur nicht ausüben bzw. nur bis zu einem gewissen Grad.

„Diese Bewegung nennt man Gelenkigkeit, und Gelenkigkeit ist nicht trainierbar“, so Markus Henning Giess

Seinen Körper im Yoga annehmen

Vielen Übungen, bei denen man dann an seine Grenzen kommt, treffen Knochen auf Knochen. Hierbei spürt man aber gar keinen Schmerz und ist vielleicht mit seinem Latein am Ende, wieso diese Yogaübung seit Jahren schon nicht funktioniert. Ich kann dich getrost beruhigen, es ist einfach normal, dass manche Übungen nicht funktionieren. Hierbei muss man dann lernen, seinen Körper so anzunehmen wie er ist. Falscher Ehrgeiz sind hier völlig fehl am Platze, da man seinen Körper nicht ändern kann. Aus diesem Grund sollte man beim Yoga die Übungen auch immer mit einer gewissen Achtsamkeit ausführen. Nie weiter als über die Schmerzgrenze hinaus. Sonst bekämpft man nicht seine Schmerzen, sondern begünstigt diese noch zusätzlich.

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„Jeder Mensch brauchte einen individuellen Yoga“

 Beim Yoga geht es nur um dich

Beim Yoga geht es nicht darum, dass man so gut und so weit wie der Mattennachbar kommt. Beim Yoga gilt es, den Erfolgsdruck, den wir im Alltag schon genug spüren, beim Yoga beiseite zu legen. Bei jeder Yogaübung geht es darum, an seine energetische Grenze zu kommen und auch die geistige Stimulation zu spüren und aufzunehmen. Es geht nicht darum, so gut wie der Nachbar zu werden, der eh einen völlig anderen anatomischen Körperbau hat. Es geht beim Yoga einzig und allein um dich! Spüre die Übungen, konzentriere dich völlig und ganz auf dich ohne dein Umfeld wahrzunehmen. Hört sich jetzt egoistisch an, ist aber beim Yoga so! Nur so können Körper und Geist zusammengeführt werden, die positiven Aspekte des Yogas voll und ganz gespürt werden.

Wenn du den vollen Artikel von Markus lesen möchtest, geht es hier lang.
Namaste

Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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