Yoga & Intermittierendes Fasten

Yoga & Intermittierendes Fasten

Gastbeitrag/Werbung* (aufgrund von Verlinkung) von Paulina von Lebe jetzt
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In unserer heutigen Konsumgesellschaft ist der Zugang zu Informationen, Konsumgütern und auch Lebensmitteln rund um die Uhr möglich. Trotz all der Vorteile, sehnen sich immer mehr Menschen bei steigendem Zeitdruck und Einflüssen nach einem Platz der Ruhe und einer Entgiftung von all den auf uns einströmenden Stressoren. Bereits seit einigen Jahrhunderten wird das Konzept des intermittierenden Fastens zur Entgiftung sowie auch Meditation angewendet. Das intermittierende Fasten hat über die letzten Jahre vor allem Anwendung bei der Gewichtsreduzierung gewonnen. Kann sich aber auch meditative auf das bewusste Fasten von Reizüberflutungen unserer Sinne beziehen. Was man unter intermittierendem Fasten versteht und wie Du Reizüberflutungen mit Hilfe von Fasten und Yoga* ausgleichen kannst, haben wir für Dich zusammengestellt.

Was ist intermittierendes Fasten und wie funktioniert es?

Das Konzept des intermittierenden Fasten beruht auf der Idee, dem Körper eine Verdauungspause zu gewähren, sodass sich dieser auf das Entgiften und Heilen unseres Körpers konzentrieren kann. Im Gegensatz zum klassischen Fasten, bei dem ganze Tage oder Wochen lang gefastet wird, fokussiert sich das intermittierenden Fasten auf einen beschränkten Zeitraum. Die drei meist angewendeten Formen des intermittierenden Fastens umfassen die “16/8h Regel”, die “Eat-Stop Regel” und die “5/2 Tage Regel”. Bei der 16/8h-Regel wird an 16 Stunden des Tages auf die Aufnahme von Lebensmitteln komplett verzichtet und lediglich schwarzer Kaffee, Tee oder Wasser zu sich genommen. In den verbleibenden 8 Stunden wird dann wie gewohnt gegessen. Diese Methode lässt sich super über einen längeren Zeitraum anwenden und lässt sich für viele am besten in den Alltag integrieren. Wie man die 16 und die 8 Stunden jeweils verteilt, bleibt einem selbst überlassen. Die meisten Menschen, die dieser Regel folgen, essen ihre letzte Mahlzeit um 20h abends. Das Fastenfenster von 16h Stunden wird in die Nacht gelegt und am nächsten Tag um 12h mit der ersten Mahlzeit unterbrochen.

Formen des intermittierenden Fastens

Bei der Eat-Stop Regel wird abwechselnd einen Tag lang gegessen und einen Tag lang gefastet. Andere wenden auch die 5/2-Regel an und fasten zwei Tage die Woche von morgens bis abends während an den restlichen 5 Tagen der Woche normal gegessen wird. Während einige Menschen bei der Anwendung dieser Methode in diesem Zeitraum wirklich nur Wasser und Tee zu sich nehmen, reduzieren andere ihre Kalorienaufnahme auf 500-600 Kalorien am Tag. Das Konzept des intermittierenden Fasten unterstützt nicht nur die Gewichtsreduzierung, das Entgiften und ein unkontrolliertes Essverhalten, sondern bietet zudem auch zahlreiche weitere positive Effekte für die Gesundheit. Durch die Verdauungspausen ermöglichen wir es unserem Körper, Magenprobleme und Verdauungsschwierigkeiten, wie z.B. Reizdarm und Sodbrennen effektiv zu reduzieren. Zudem haben die Verdauungspausen einen positiven Einfluss auf unseren Blutzuckerspiegel, der sich durch die reduzierte Insulinausschüttung stabilisieren kann.

Lebenserwartung steigt durch intermittierendes Fasten

Ergebnisse, die bisher nur an Tieren belegt wurden, aber trotzdem erwähnenswert sind, zeigen, dass die Lebenserwartung signifikant erhöht wird. Das Krebsrisiko sowie Alzheimer- und Diabetes-Symptome reduziert werden können. Inwieweit das intermittierenden Fasten erfolgreich zur Gewichtsabnahme ist, ist von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Für Frauen empfiehlt es sich beispielsweise, besser ein Fastenfenster von 14/10 anzustreben. Da ein Fastenfenster von 16 Stunden zu einem höheren metabolischen Stress und so zu Nebenwirkungen, wie Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen und hormonellen Schwankungen führen kann. Generell gilt auch, dass heranwachsende Kinder, Menschen im hohen Lebensalter sowie Frauen, die schwanger sind oder stillen, von dem intermittierenden Fasten absehen sollten.

Wie kann Yoga das Fasten unterstützen?

Das intermittierende Fasten und die damit verbundene Reduzierung der Insulinausschüttung, stimuliert unseren Geschmacksinn positiv. Wodurch wir weniger Heißhungerattacken verspüren und unser Gewicht auf natürliche Weise halten oder reduzieren können. Yoga* unterstützt den Abnehmeffekt des intermittieren Fasten durch das Ankurbeln des Stoffwechsels. Neben unserem Geschmackssinn, haben wir vier weitere Sinne, die täglich mit Eindrücken genährt werden. Sind unsere Sinne überladen und gereizt, führt dies oft zu Sorgen, Ängsten, Nervosität und Stress. Inwiefern sich dieser Überfluss an Informationen bemerkbar macht, hängt dabei von der Art der Einflüsse, die wir aufnehmen, ab und der Fähigkeit, diese zu verarbeiten. Wer sich auf
die Reise des meditativen Fastens begibt, trifft eine bewusste Entscheidung, die sensorischen Einflüssen zu reduzieren und so eine gestärkte Verbindung zu sich selbst aufzubauen. Basierend auf der Idee, vor allem dem Körper aber auch unserem Alltag mehr Achtsamkeit zu schenken, bietet Yoga viele Vorzüge, die dies unterstützen. Im folgenden findest Du einige Beispiele, wie Du deine gereizten Sinne im Alltag besser zur Ruhe bringen kannst.

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Ruhe – Das Fasten von Geräuschen

Das “Fasten” von Geräuschen bezieht sich auf die bewusste Entscheidung Hintergrundgeräusche, wie das Radio und Fernsehen auszuschalten, sich bewusst dazu zu entscheiden einen Tag lang das Handy abzuschalten, mit dem Ziel Telefongespräche und Chats zu reduzieren und stattdessen einen Spaziergang durch den Wald zu machen. Zudem kann es sehr bereichernd sein, sich einen ruhigen Platz zu suchen und mit Yoga bewusst in den eigenen Körper hineinzuhören. Durch das Fasten von Geräuschen erlauben wir unserem Körper zur Ruhe zu kommen. Wir erlauben unserem Körper Emotionen, Gespräche und Interaktionen mit anderen Menschen zu verarbeiten und zu sortieren. Das Fasten von Geräuschen ist eine Herausforderung, die gemeistert sein will und doch gibt es einfache Wege dies zu tun. Das gezielte Reduzieren von Geräuschen kann dazubeitragen, Stress und Anspannungen zu mindern und so besser zur Ruhe und inneren Balance zu finden.

Sehen durch unsere Sinne – Das Fasten von visuellen Eindrücken

Das Fasten von visuellen Eindrücken erlaubt es uns, den Blick von außen nach innen zu kehren. Das bewusste Fokussieren auf unser Inneres, wie z.B. durch das Schließen der Augen oder Vermeiden von Ablenkungen, ermöglicht es uns, intensiver zu fühlen und so zu entdecken, was wirklich wichtig für uns ist. Ablenkungen und Einflüssen des Alltags lassen uns oftmals den Blick für das eigentlich Wichtige verlieren. Wer sich die Zeit nimmt den Blick nach innen zu kehren, kann seinen eigenen Fokus wiederfinden. So können wir gestärkter und ausgeglichener in den Alltag zurückkehren.

Fasten, um zu Fühlen

Über die Zeit hinweg ist das Thema “berühren und berührt werden” fast schon zu einem Tabuthema geworden. Es ist ein schmaler Grad zwischen einer freundlich gemeinten Berührung, und wann diese als sexuelle Belästigung aufgenommen wird. Trotz aller Diskussionen rund um dieses Thema, sehnt sich der Mensch im Allgemeinen nach Zuneigung und Körperkontakt. Das Fasten von Berührungen kann dazu beitragen, den eigenen Körper besser kennenzulernen sowie Berührungen mehr wertschätzen zu können. Das bewusste Erfahren von Berührungen spielt hier eine wichtige Rolle. Mit Hilfe von Yoga und Meditation kann man sich bewusst auf den eigenen Körper konzentrieren und diesen lieben lernen. Wer sich selbst bewusst wahrnehmen und
lieben lernt, kann auch seine Umwelt mehr wertschätzen. Von der positiven Energie, die durch das Interagieren mit anderen Menschen freigesetzt wird, profitieren wir zusätzlich.

Gerüche wahrnehmen

Ohne Riechen zu können, können wir auch nichts schmecken. Der Mensch verbindet Gerüche mit bestimmten Erinnerungen, Menschen oder Situationen. So erlaubt unser Geruchssinn es uns, sich zuhause und geborgen zu fühlen. Im Alltag wird unser Geruchssinn oft mit ungewollten und schädlichen Gerüchen konfrontiert, wie z.B. Rauch, Abgasen, Chemikalien, etc. Zudem tendieren wir dazu uns mit Parfüms und Deos zu parfümieren, wodurch wir den Geruch der Natur unterdrücken. Warum aber sollten wir Gerüche fasten? Beim Fasten der Gerüche geht es nicht darum, sich 24/7 die Nase zu zuhalten und Gerüche komplett zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, sich über Gerüche in der eigenen Umgebung bewusst zu werden. Gerüche zu identifizieren, die einem gut tun und entspannen lassen. Diese Art von Gerüche, sind sehr individuell und können z.B. das Aroma von Duftkerzen, Pflanzen, der Natur oder der Luft nach einem Regenschauer umfassen.

Yoga & Intermittierendes Fasten

Die Verbindung von intermittierendem Fasten und Yoga lässt uns nicht nur unsere Gesundheit stärken. Das praktizieren von Yoga bietet zusätzlich zum Nutzen für die Gesundheit, die Möglichkeit sich durch das Fasten unserer Sinne bewusster über unser Umfeld zu werden. Es mehr wertzuschätzen sowie uns selbst mehr Ruhe und Balance im Alltag zu schenken.

Vielen Lieben dank an dich, Paulina, für diesen inspirierenden Artikel!
Namaste

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