Welcher Yoga-Typ bist du?

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Unterschiedliche Yogaarten

Du möchtest mit Yoga starten, weißt aber nicht für welche Yogavariante du dich entscheiden möchtest oder kannst. Manchmal kann man sich körperlich nicht so aktiv bewegen wie man es gerne möchte, oder man möchte eine Yogastunde machen, in der es etwas ruhiger zu geht, oder man braucht eine aktive Yogastunde, um sich abzureagieren. Hier gibt es die unterschiedlichsten Yogaarten.

Ich habe mich damals für Asthanga Yoga entschieden, akrobatische Asanas die den Körper definieren und den Geist beruhigen. Ich hatte auch eine etwas ruhigere Yogaart ausprobiert, in der viel geatmet wurde. Das war leider nicht das richtige für mich. Ich brauche etwas mehr Power und Anstrengung für meinen Körper um nach der Stunde völlig entspannt zu sein. Es gibt für jeden Geschmack die passende Yogaart. Wie bei allen Yogaarten wird die Beherrschung des Geistes angestrebt. Das im Hier und Jetzt verweilen, die Achtsamkeit leben gehört zu den Zielen des Yogas. Den Körper und den Geist in Einklang bringen, Stress abbauen. Durch Yoga werden wir gelassener, ausgeglichener und fitter. Egal für welche Yogarichtung du dich entscheidest, mit Yoga kannst du nichts falsch machen. Yoga bringt dich wieder ein Stück zu dir selbst. Probiere einfach mal ein paar unterschiedliche Yogaarten aus und du wirst schnell deine persönliche Yogaart finden, die zu dir und deinem Körper passt.

Yogaarten

Die verschiedenen Yogaarten

(*Werbelinks)

Asthanga Yoga

Asthanga-Yoga* ist ein Hatha-Yoga System in der Tradition von T. Krishnamacharya, das hauptsächlich die Kombination aus Atmung (Pranayama) und Körperhaltungen (Asana) lehrt.
>>> Wickipedia

Power Yoga
Power-Yoga* ist eine amerikanische Version des Asthanga-Yogas. Hier werden die Bewegungsabläufe an den Yogi angepasst, wobei es beim Asthanga Yoga so ist, dass die Bewegungsabläufe immer nach der selben Schnelligkeit und Reihenfolge durchgeführt werden. >>> Wickipedia

Hatha Yoga
Hatha-Yoga* ist eine Form des Yogas. Ashtanga Yoga zum Beispiel gehört auch zum Hatha- Yoga und ist eine Überkategorie. >>> Wickipedia

Raja-Yoga
Raja-Yoga* wird auch mit dem Ashtanga-Yoga gleichgesetzt. Raja bedeutet so viel wie „König“, königliches Yoga. Raja-Yoga gehört zu den höchsten Yoga und wird mit dem Ashtanga Yoga von Patanjali gleichgesetzt. >>> Wickipedia

Bhakti-Yoga
Bhakti-Yoga ist die Liebe und Hingabe zu Gott gewidmet. Ihm nahe zu kommen und sich mit ihm zu vereinen ist das Ziel des Bhakti-Yogas. Die Gottesverehrung kann viele Formen haben, zum Beispiel im Ausdruck von Mantren, durch Gesänge, Melodien und Worten, durch religiöse Zeremonien, einer Anrufung sowie Lobpreisungen und selbstloses Handeln. >>> Wickipedia

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Jnana-Yoga
Jnana-Yoga*, das Yoga des Wissens. Das Wissen der Wiedergeburt mit dem Ziel der Erlangung von Weisheit. „Wer nicht erkennt, sondern nur vieles gehört hat, kann den Sinn der Schriften nicht verstehen, so wie ein Löffel nichts vom Geschmack der Suppe weiß“ (MB.II,55,1)
>>> Wickipedia

Bikram-Yoga
Bikram-Yoga* ist eine Hatha-Yoga-Methode und wird auch als Hot-Yoga bezeichnet. Bikram-Yoga ist eine Yogaart mit 26 aufeinanderfolgenden Übungen, die in einem heißen Raum durchgeführt werden (bei ca. 35-40 Grad Celsius). >>> Wickipedia

Karma-Yoga
Karma-Yoga* ist das Yoga der Tat oder Yoga des selbstlosen Dienstes. Ichbezogenes Handeln tritt völlig in den Hintergrund, eine Handlung ohne Anhaftung seiner Taten. >>> Wickipedia

Verschiedene Yogaarten wie zum Beispiel Ashtanga Yoga

Die acht Stufen des Yogasutra nach Patanjali

Bei den Ashtanga Yoga ähnlichen Yogaunterkategorien geht es immer um das eine Ziel, die acht Stufen nach dem Yogasutra von Patanjali zu erreichen. Zu diesen Stufen gehören folgende Ziele:

  1. Yama – 5 ethischen Verhaltensregeln
    Die fünf Verhaltensregeln sind Ahimsa, Satya, Asteya, Brahmacharya und Aparigraha.1. Ahimsa = Gewaltlosigkeit sich und anderen Gegenüber
    2. Satya = Wahrhaftig zu sein und immer die Wahrheit zu sagen
    3. Asteya = Nicht stehlen, was einem nicht gehört
    4. Brahmacharya = Bewegung auf das Wesentliche hin, das Streben nach Weisheit
    5. Aparigraha = Keine anderen Menschen ausnutzen
  2. Niyama – 5 Regeln der Selbstdisziplin
    Die fünf Regeln der Selbstdiszilin sind Shauca, Samtosha, Tapas, Svadhyaya und Ishvarapranidhana1. Shauca = Sauberkeit und Reinheit, sowohl äußerlich als auch innerlich
    2. Samtosha = Bescheidenheit, Dinge so anzunehmen wie sie sind
    3. Tapas = den Körper erhitzen, sich fit und gesund halten, auch durch Achtsamkeit
    4. Svadhyaya = Selbstreflexion, sich selbst beoachten und reflektieren
    5. Ishvarapranidhana = Hinwendung zu Gott, Gottvertrauen
  3. Asana – Schulung und Reinigung des Körpers mittels Yogastellungen
    Ruhende Körperstellungen, die den Körper und Geist kräftigen. Das Bewusste Hineingehen und die bewusste Atmung.
  4. Pranayama – Atemkontrolle
  5. Pratyahara – Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt. Der Geist soll so geschult werden und die Sinneswahrnehmungen (Riechen, Schmecken, Fühlen, Sehen, Hören) besser wahrgenommen werden.
  6. Dharana – Konzentration auf nur einen Gedanken oder einen Punkt. So soll das reflektierende Denken ausgeschaltet werden. Das Bewusste im Hier und Jetzt sein!
  7. Dhyana – Meditation, Kontemplation. Der Zustand der Zeitlosigkeit soll erreicht werden. Ein Akt der reinen Selbstbeobachtung, das Ego ist komplett ausgeschaltet.
  8. Samadhi – Überbewusstsein, Einheitsbewusstsein. Ein Zustand der über das Wachen, Träumen und Tiefschlaf hinausgeht.

Quelle: https://de.wikipedia.org

Ich wünsche dir viel Spaß beim Yoga und hoffe, dass du deine ganz persönliche Yogaart für dich finden wirst oder schon gefunden hast.

Namaste
Yogablog Ganzwunderbar

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