Chakra-Balancing

Chakra-Balancing

Gastbeitrag von Nicki Vellick, Gründerin von YOGALIFE Graz

Chakra-Balancing: ein Weg zu innerer Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Leichtigkeit

Die Yogamatte hat mich vor 10 Jahren das erste Mal gerettet. Damals war ich unglücklich, weil ich meinem Freund zuliebe in meine Heimatstadt Klagenfurt zurück gezogen bin. Ich spürte eigentlich, dass die Idee nicht so gut war. Und doch tat ich es. Kennt ihr das? Irgendwie nimmt man schon wahr, dass es ein Fehler ist, aber….

Verzeihen und Loslassen sind lange Prozesse

Nun, laut Yoga ist das absolut in Ordnung. Fehler zu machen. Es heißt, mach viele Fehler, denn aus diesen wirst du lernen. Und nur aus diesen. Und ich hab so was von viel gelernt! Zum Beispiel, dass mein Freund und ich glücklicher in Graz sind. Heute ist er übriges mein Mann – seit 5 Jahren. Dass Yoga mir unglaublich gut tut und eine regelmäßige Praxis ein Geschenk ist, das ich mir nur zu gerne mache. Und ich habe gelernt, dass es Sinn macht, meinem Herzen zu folgen. Dass Verzeihen und Loslassen lange Prozesse sind. Und dass meine Yogapraxis mich bei diesen Prozessen liebevoll unterstützt und begleitet.

Auf die eigenen inneren Abgründe schauen

Immer wenn ich auf der Matte bin, geschieht etwas innerlich. Ich atme und bewege mich bewusst. Und mein Körper dient mir als Instrument, innere Blockaden zu lösen, mich von dem zu befreien, was meiner Seele nicht mehr länger dient. Manchmal ist es ein Höllenritt (denn wer schaut schon gerne in die eigenen Abgründe?) Manchmal himmlisch, weil es mich wachsen lässt, mich freier und leichter macht. Diese Dinge geschehen, auch wenn wir gar nicht über den tieferen Sinn von Yoga nachdenken.

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Yoga ist über den Körper hinaus und in unser Herz hinein

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Yoga ist Körperarbeit

Es mag sein, dass du Yoga als wunderbaren körperlichen Ausgleich zu deiner Büroarbeit siehst, als heilsamen Weg für einen gesunden Rücken, oder aber auch als Power-Programm bei dem du schwitzen und abschalten kannst. All das ist es ja auch. Und es wirkt zusätzlich tiefer. Über den Körper hinaus und in unser Herz hinein. Yoga ist Körperarbeit, ist eine Art Körpertherapie.

Chakra Balancing

Eine Art der yogischen Körperarbeit ist das Chakra Balancing, das Ausgleichen der Hauptenergiezentren des Körpers. Chakra Balancing ist eine Einheit, die ich unglaublich gerne unterrichte. Meistens kurz vor Silvester, um noch mal innerlich aufzuräumen bevor ein neues Jahr beginnt. Und ein Mal noch um die Osterzeit, weil das auch eine besinnliche Zeit ist, in der wir spirituell wachsen können. Neben vielen dynamischen und schweißtreibenden Klassen die ich regelmäßig unterrichte, ist diese aber eher ruhig.

Die sieben Hauptenergiezentren

Der Fokus liegt speziell auf den sieben Hauptenergiezentren des Körpers. Diese befinden sich beginnend beim Steißbein entlang der Wirbelsäule bis hoch zum Scheitel. Bei jedem dieser Zentren gibt es einen Fokus, eine Affirmation. So arbeiten wir uns mittels Dankbarkeit und Verzeihen von der Wurzel mit den Grundbedürfnissen bis ganz nach oben zum Scheitel, bei dem wir das Verbunden sein mit allem was ist wahrnehmen. Dazwischen chanten wir die dazugehörigen Mantras, atmen, finden verschiedene Asanas, die genau dem jeweiligen Energiezentrum entsprechen, es anregen und den Energiefluss unterstützen. Danach spürst du es.

Den Körper bewusst in Einklang bringen
Die Vibration, erzeugt von dir, deinem Atem, deinen Bewegungen, deinem Gesang und Gedanken. Alles erzeugt eine Bewegung, alles was du denkst, sagst, tust. Immer. Und hier wird bewusst und achtsam der Körper in Einklang gebracht mit Herz und Seele. Eine Schwingung der Freude begleitet dich, erfüllt dich, denn du hast liebevolle, wertvolle Zeit mit dir verbracht. Hast dir selbst deine Fehler verziehen, hast anderen verziehen, die dir das Herz gebrochen haben. Hast erkannt, dass es keine Rolle mehr spielt wer Recht hat und wer nicht. Weil du spürst, dass du nur dann frei sein kannst, wenn du loslässt, verzeihst, dich von Groll befreist. Und manchmal, ja manchmal braucht ein Chakra mehr als eine Session. Manchmal ist verzeihen noch nicht drin. Weil es noch zu sehr weh tut. Und auch das ist in Ordnung. Der Weg ist das Ziel. Das Jetzt ist das Wunder. Und du: mittendrin.


Wenn du mehr von Yogalife kennen lernen möchtest, dann schau doch mal auf der Webseite www.yoga-life.at vorbei.

Vielen Dank, liebe Nicki für diesen ganzwunderbaren Artikel. Weiterhin viel Erfolg und ganz viel Spaß auf deinem Yogaweg.

Namaste
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