Yogamatten Reinigung: Alles, was du wissen musst

Yogamatten Reinigung: Alles, was du wissen musst

Gastartikel von Lotuscrafts

Das Wiener Unternehmen ist ein wahrer Spezialist für Meditations- & Yoga-Zubehör. Achtsamkeit und hochwertige Qualität zeichnen die ökologischen Produkte des österreichischen Unternehmens aus.


Auch wenn du sonst kein Zubehör beim Yoga verwendest, ohne dieses Hilfsmittel geht es nicht: Die Yogamatte ist der Begleiter für jede Yoga-Einheit. Mit ihrem regelmäßigen Einsatz verdient sie auch gebührende Pflege – doch wie geht das genau und welches Material verträgt was? Hier findest du die wichtigsten Informationen rund um die Reinigung von Yogamatten.

Warum du die Yogamatte reinigen solltest

Unabhängig davon, welche Art Yoga du praktizierst, berühren deine Hände oder nackten Füße immer unmittelbar die Matte. Bei manchen Asanas, wie etwa der Kindsstellung oder dem Kopfstand, kommt sogar dein Gesicht in direkten Kontakt mit der Matte. Da ist es nur natürlich, dass sich auf der Matte Schweiß, Schmutz und Bakterien sammeln. So entsteht früher oder später ein unangenehmer Geruch, der von der Entspannung des Yoga schnell ablenken kann. Die einfachste und hygienischste Lösung für solche Fälle: eine regelmäßige Reinigung deiner Yogamatte! Zudem bleibt die Yogamatte auf diese Weise länger rutschfest. Am besten verwendest du dafür Reinigungsmittel aus natürlichen Zutaten.

Verschiedene Materialien reinigen: so klappt’s

Eine Mattenreinigung ist immer eine gute Idee, allerdings hält nicht jede Matte jede Reinigungsart aus. Daher solltest du die Mittel zur Reinigung genau auf das Material abstimmen, denn so verhinderst du Rutschgefahr durch den Kontakt mit zu viel Öl oder Wasser.

Yogamatte selber reinigen

 PVC-Matten Yogamatten reinigen

Matten aus PVC sind kinderleicht zu reinigen. Denn bei diesem Material kannst du ohne Bedenken Mattensprays und Desinfektionsmittel einsetzen, auch eine Intensivreinigung im Wasserbad
ist kein Problem. Wenn du deine Matte aus PVC also gelegentlich in der Dusche abbrausen willst: Wasser marsch! Hebe aber am besten einfach die Packungsbeilage auf, denn sie verrät, was deine PVC-Matte an Pflege verträgt.

Polyurethan-Matten Yogamatten reinigen

Hier gilt: Weniger ist mehr, denn auf Öle, Seifen und viel Wasser verzichtest du bei einer PU-Matte besser. Stattdessen kommt bei der Reinigung nur das gute alte feuchte Tuch zum Einsatz, hin und wieder kannst du dem warmen Wasser aber ruhig etwas Backpulver und Zitrone zugeben. So bekommt deine Matte einen Frischekick. Um mangelnde Hygiene musst du dir trotzdem keine Sorgen machen, denn PU-Material ist grundsätzlich antibakteriell.

Yogamatte Naturkautschuk reinigen

Kautschuk wird aus dem Kautschukbaum gewonnen. Bei den Kautschuk-Yogamatten ist etwas Vorsicht geboten. Diese solltest du idealerweise nicht verwenden, wenn du gern einen schweißtreibenden Stil wie etwa Hot Yoga übst. Denn Kautschukmatten vertragen weder Seife noch ätherische Öle oder zu viel (Salz-)Wasser: All diese Substanzen machen die Matten rutschig
und porös. Die schonendste Pflege für deine Kautschukmatte ist ein simples feuchtes Tuch für die Oberflächenreinigung. Alternativ kannst du sparsam eine 50:50-Mischung aus Wasser und
Apfelessig auf das Tuch geben und damit eine desinfizierende Wirkung erzielen.So und so gilt aber: Weniger ist mehr, schließlich soll die rutschfeste Qualität der Matte ja möglichst lange erhalten bleiben.

Yogamatte mit Tuch reinigen

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Yogamatte Kork reinigen

Kork als Mattenmaterial hat den Vorteil, dass es dank selbstreinigender Eigenschaften Bakterien keine Überlebenschance bietet. Gegen sichtbaren Schmutz kann jedoch auch die beste Korkmatte nichts ausrichten. Falls sich also doch einmal ein Fußabdruck auf der Yogamatte ergibt, kannst du ihn mit einem feuchten Tuch ganz einfach abwischen. Sollte der Abdruck sehr stark
zu sehen sein, kannst du auch Mattenspray in geringen Mengen einsetzen.

Reinigungsmöglichkeiten für deine Yogamatte

Wenn du einmal die perfekte Yogamatte gefunden hast, willst du sie dir natürlich so lange wie möglich erhalten. Umso wichtiger ist es, bei regelmäßiger Reinigung sorgsam vorzugehen und alle kleinen Tipps und Tricks zu beachten, die es so gibt. Hier findest du ein paar weitere nützliche Ratschläge für die Yogamatten-Reinigung.

Vor der Yogamatten Reinigung

Du kannst bis zu einem gewissen Grad vermeiden, dass deine Matte überhaupt erst verunreinigt wird, und zwar, indem du dich entsprechend auf die Nutzung vorbereitest. Ein feuchtes Desinfektionstuch sorgt blitzschnell für saubere Hände und Füße, ebenso wie Wasser und Seife. Das soll natürlich nicht heißen, dass wir dich für einen Schmutzfinken halten!
Allerdings ist es im Alltag einfach unvermeidbar, dass sich an Händen und Füßen Bakterien ansammeln. Die Füße sind vor allem im Sommer betroffen, wenn wir gerne mal offene Schuhe tragen oder barfuß laufen. Nicht zuletzt ist es übrigens auch eine gute Idee, die Yogamatte immer auf sauberem Untergrund zu nutzen und so die Unterseite zu schonen.

Während der Yogamatten Reinigung

Es versteht sich eigentlich von selbst, aber der Vollständigkeit halber sei erwähnt:Bevor du dich für eine Art der Reinigung entscheidest, solltest du darauf achten, was der Hersteller empfiehlt. Das erfährst du online im Warenkatalog oder direkt auf Nachfrage. Diese Information lohnt sich auch, denn nicht jede Matte verträgt ätherische Öle und viel Wasser. Und in die Waschmaschine sollte die Matte sowieso nur, wenn der Hersteller das ausdrücklich als unbedenklich erwähnt.

Nach der Yogamatten Reinigung

Ist die Yogamatte einmal gereinigt, muss sie gut trocknen. Idealerweise gibst du ihr dafür 48 Stunden oder mehr und rollst sie in ein großes Handtuch, bevor du sie über den Wäscheständer ausbreitest. Übrigens: Kaum eine Yogamatte verträgt pralle Sonne wirklich gut. Im Zweifelsfall sollte der Platz zum Trocknen also im Innenbereich sein oder zumindest im Schatten liegen.
Yogamatten Sprays: DIY versus gekauft
Ein Spray zur Mattenreinigung kannst du schnell selbst herstellen, wenn du keines kaufen möchtest. Dafür brauchst du zunächst eine einfache Sprühflasche aus der Drogerie. Die kannst du dann mit Wasser und etwas Teebaumöl füllen, welches desinfizierend wirkt. Alternativ mischst du drei Teile destilliertes Wasser mit 20-30 Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl und etwas Teebaumöl oder Apfelessig. Hier bekommst du zusätzlich zur Desinfektion noch einen angenehmen Duft – sofern deine Matte das verträgt.

Yogamatte mit Öl reinigen

Intensivreinigung: Ja oder nein?

Manche Matten wie etwa solche aus PVC vertragen durchaus einmal im Monat eine Intensivreinigung. Dazu legst du die Matte in die Dusche oder Badewanne und spülst sie ausgiebig ab. Danach wischt du sie mit warmem Wasser und etwas Essig auf einem Tuch ab, spülst diese Mischung noch einmal aus und lässt die Matte anschließend gut trocknen. Es eignet sich zwar nicht jede Reinigungsart für jede Yogamatte. Das heißt aber nicht, dass deine Matte gar keine Hygienebehandlung verträgt! Und mit der richtigen Methode kannst du ganz leicht dafür sorgen, dass ihr gemeinsam noch viele Yoga-Einheiten erleben werdet.

Vielen lieben Dank, Lotuscrafts für diesen ausführlichen Artikel. Wenn du mehr über die tollen Produkte von Lotusrafts wissen möchtest, schau doch mal auf der Webseite vorbei.
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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