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Zeit für Yoga & Gefühle

Zeit für Yoga & Gefühle

Täglich haben wir Termine und Zeiten, die wir einhalten müssen. Einen beruflichen Termin am Morgen, einen Arzttermin am Nachmittag, einen Termin mit einer Freundin, einen Termin in der Werkstatt, ein Treffen mit dem Partner und so weiter und so weiter. Die Liste könnte man nun unendlich weiter führen. Wir hetzen von Tag zu Tag, von Termin zu Termin. Alles ist durchgetacktet. Der Blick auf die Uhr errinnert dich an den nächsten Termin. Es gibt Länder, in denen spielt Zeit keine Rolle. Da wird der Tag ohne Uhr gelebt. Doch wo bleiben wir bei den ganzen Terminen? Wann haben wir mal einen Termin mit uns selbst? Einfach Zeit für sich. Zeit zur Erholung. Zeit für das Hier und Jetzt ohne auf die Uhr schauen zu müssen. Zeit zum Fühlen. Zeit für me-Time!

Zeit für dich selbst

Me-Time ist sehr wichtig für uns selbst. Für unser Selbstbewusstsein , unseren Selbstwert und unsere Gesundheit. Wenn wir keine Zeit mit uns selbst verbringen oder haben verlieren wir uns selbst. Wir verlernen uns selbst wahrzunehmen, unsere Gefühle wahrzunehmen und auch fühlen zu dürfen und vor allem auch zu wollen. Wenn wir nicht mehr in uns reinhorchen und uns nicht mehr mit unserem Inneren verbinden sondern nur noch funktionieren, kann ich dir jetzt schon sagen, sind Burnout, Depressionen, Rückenschmerzen und andere Volkskrankheiten vorprogrammiert.

Gefühle zulassen lernen

Unsere Seele, unsere Gefühle wollen gesehen und gefühlt werden. Passiert dies nicht, weil wir unsere Gefühle verdrängen, spricht die Seele über unseren Körper und wir bekommen Schmerzen oder andere Wehwechen. Krankheiten sind immer ein Ausdruck der Seele. Krankheiten sagen bzw. zeigen uns, dass etwas in deinem Leben gerade nicht stimmt. Sie zeigen uns, dass du dort einmal genauer hin schauen solltest, was dich gerade nicht glücklich macht, was dich gerade bewegt oder wo du einfach mehr zur Ruhe kommen solltest. Unterdrückte Gefühle wollen nach oben kommen und gefühlt werden. Je mehr wir sie zu unterdrücken versuchen, umso heftiger werden sie dich später überfallen. Versuche dich mit dir selbst zu verbinden. Lerne deine Gefühle zuzulassen. Sie gehören auch zu dir und deinem Leben.

Je mehr du deine Gefühle zu unterdrücken versuchen, umso heftiger werden sie dich später überfallen.

Unterdrückte Gefühle befreien

Das Verdrängen und nicht Fühlen ist auch ein Phänomen unserer Gesellschaft! Alles wird unternommen, damit man sich nicht mit sich selbst beschäftigen und auseinander setzen muss. Keine Gefühle zulassen, alles verdrängen. Immer höher, schneller weiter bis der Körper nicht mehr kann und zusammen sackt wie ein alter Sack Kartoffeln. Die Gesellschaft lebt es uns so vor.

Lebe deine Gefühle

Viele haben ihre Gefühle zu leben und zu fühlen völlig verlernt. Wir müssen wieder lernen auf unsere Gefühle zu hören. Wie das Wort an sich schon sagt, Ge-FÜHLE.

  • FÜHLE was mit dir heute los ist
  • FÜHLE deine Stimmung
  • FÜHLE deinen Schmerz
  • FÜHLE deine Wut
  • FÜHLE deine Trauer
  • FÜHLE deine Freude
  • Alles Gefühle die nicht unterdrückt sondern gefühlt werden wollen. Die gesehen werden wollen.

Unterdrückte Gefühle aus der Kindheit

In der Kindheit bekommen wir schon beigebracht, dass wir nicht weinen und stark sein sollen. Ein Indianer kennt keinen Schmerzen waren dann solche „beruhigende Worte“ der Eltern. Kinder weinen und zeigen ihre Gefühle direkt und bringen dadurch zum Ausdruck dass sie gerade mit dieser Situation nicht einverstanden sind. Wenn Sie wütend sind stampfen sie mit den Füßen auf und bringen dadurch zum Ausdruck dass sie dies gerade nicht ihren eigenen Werten und Vorstellungen entspricht. Die Eltern bringen dem Kind dort schon früh bei, die Gefühle zu unterdrücken. Dabei machen Kinder so vieles richtig. Sie geben ihren Gefühlen freien Raum. Kinder Leben ihre Gefühle im Hier und Jetzt ohne zu unterdrücken und sind dabei ganz bei sich. Sie haben noch nicht gelernt, dass Gefühle in unserer Gesellschaft unterdrückt werden sollen und müssen. Wie sollen die Eltern auch damit umgehen wenn das Kind Minuten lang weinen würde? Die Eltern wären völlig überfordert und versuchen alles, so schnell wie möglich wieder Ruhe einkehren zu lassen in einer Gesellschaft die immer lauter zu werden scheint. Es würde die Eltern einfach nur nerven. Diese Gefühlsausbrüche passen gerade nicht in die Situation, in die Gesellschaft, an die Warteschlange beim Supermarkt, in das Leben an sich.

Zeit für dich einrichten

Doch wir bestehen nun mal aus unserem Körper und unserem Geist und unseren Gefühlen. Das macht uns zu einem Menschen! Wir alle sollten uns vielleicht in unserem Kalender einfach einen Tag eintragen an dem wir ein Treffen oder einen Termin mit uns selber haben. Me-Time für mich und Yoga und Meditation. Zeit ohne Hektik, ohne Stress, vor allem ohne Uhr, die uns ständig errinnert einen neuen Termin zu haben. Zeit zum Hinschauen. Zeit für dich und deine Gefühle. Horche jeden Tag eine halbe Stunde in dich hinein und schaue wie es dir geht. Was bewegt dich gerade. Wie fühlst du dich? Und lasse den Gefühlen dann auch freien Raum. Einfach Zeit für das Hier und Jetzt in deiner me-Time. So wie die Kinder ihren Gefühlen freien Raum geben. Sie sind die richtigen Vorbilder für uns!
Namaste

Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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