Yoga & Achtsamkeit

Yoga & Achtsamkeit

Was bedeutet eigentlich Achtsamkeit?

Achtsam sein! Im weitesten Sinne bedeutet es, auf seine Gedanken zu schauen, ob positive oder negative Gedanken vorherschen. Beim Achtsam sein versucht man, durch positive Gedanken auch positive Handlungen nach sich zu ziehen. Im Hier und Jetzt zu sein, den Moment zu erleben, alles so zu akzeptieren wie es gerade ist und  zu versuchen, die schlechten Gedanken bzw. das Belastende zwar wahrzunehmen, es aber wieder loszulassen!

Ob du die schlechten Gedanken nun aufnimmst und wertest oder sie einfach beiseite schiebst und loslässt, von beiden Prozessen werden Sie nicht verschwinden, aber durch das Loslassen, bekommen Sie keine Relevanz mehr!

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Yoga besänftigt

Man kann Achtsamkeit lernen, dies ist ein Prozess der geübt werden kann. Du kannst zum Beispiel versuchen beim nächsten Essen ganz bewusst deine Mahlzeit zu dir zu nehmen, den Geruch aufzunehmen, das Essen im Mund zuspüren, den Geschmack ganz bewusst auf dich wirken zu lassen. Einfach nur riechen, schmecken, fühlen, ohne es zu bewerten. Den Moment so aufzunehmen wie er gerade ist, du nimmst sozusagen die Rolle des Beobachters ein – das ist Achtsamkeit! Durch Blick auf die Gedanken und Gefühle ohne diese zu bewerten, werden wir ruhiger und können unseren Focus zielgerichteter setzen. Wir geben unseren negativen Gefühlen und Ängsten nicht so einen Raum, sie können sich dadurch nicht so festbeißen!

Gedankenkarussel stoppen

Es kennt bestimmt jeder, wenn man einmal in diesem Gedankenkarussel sitzt. Man denkt und denkt und denkt und kommt zu keiner Lösung. Durch Training von Achtsamkeit kann man dieses Gedankenkarussel stoppen. Du kannst dich auch zum Beispiel mal an deinem Schreibtisch (oder wo auch immer) beobachten. Die ganze Situation betrachten, die Beine, die Arme, deinen Kopf, deinen Rücken, deine Atmung, ohne dies zu bewerten. Dieser Moment ohne etwas zu bewerten, nur im Hier und Jetzt zu sein, den Moment so aufnehmen wie er gerade ist, das nennt man YOGA. Den Moment so anzunehmen, ohne Wertung ist etwas schwierig am Anfang, aber mit ein wenig Übung kann man es schaffen. Je öfter du es übst, desto besser geht es. Sei nur bitte nicht zu ehrgeizig, wenn es am Anfang nicht so klappt wie du es gerne hättest.

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Yoga dauert seine Zeit

Es dauert seine Zeit, bis man seine Gedanken für den Moment trainiert. Eine gute Übung ist auch, sich auf eine Yogamatte (Werbelink) oder einen Yogablock (Werbelink) im Schneidersitz oder wie es die Knie zulassen zu setzen, einfach mal die Augen zu schließen und seine Atmung zu beobachten. Lass alle Gedanken weiter ziehen und konzentriere dich nur auf die Atmung. Man nennt dies Meditation! Die Mönche im Buddhismus meditieren bis zu sechs Stunden oder mehr am Tag in den Klöstern. Ich würde sagen wir beschränken uns dann für den Anfang erstmal auf 10 bis 20 Minuten. Nach einiger Zeit kann man dies dann steigern!

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Achtsam sein mit Yoga

Achtsamzu sein bedeutet auch, welche Menschen wir in unser Leben lassen. Menschen mit denen wir unsere Zeit verbringen, ich spreche von Zeit mit liebenswerten Menschen die unsere Zeit positiv erfüllen, die unsere Zeit bereichern. Menschen die uns nicht gut tun, sollten wir gehen lassen. Sie ziehen uns Energie und führen zu schlechter Laune oder verletzen uns. Dafür ist das Leben zu kurz um uns mit solchen Menschen unsere kostbare Zeit zu vergeuden. Wir selber haben es in der Hand mit wem wir unsere Zeit teilen. Bei der Familie sieht dies meistens etwas anders aus, die haben wir uns nicht ausgesucht. Und dennoch bin ich der Meinung, dass wir entscheiden können wieviel Zeit wir mit wem verbringen.

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Bleibe im Hier und Jetzt
Achtsam sein bedeutet auch, einen Job auszuführen den wir lieben. Hier verbringen wir immerhin rund 40 Stunden oder mehr in der Woche. Sollte der Job irgendwann nicht mehr Spaß machen, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, sich eine andere Beschäftigung zu suchen, die einem Spaß macht. Auf Dauer macht dies nämlich krank. Wie du siehst, gibt es in allen Bereichen des Lebens die Aspekte der Achtsamkeit. Jeder moment, jede Sekunde, jede Stunde, jeder Tag sollte man versuchen achtsam zu sein und im Hier und Jetzt zu leben. Verschwende nicht die Gedanken daran, was in der Zukunft sein könnte. Wir verfallen alle in dieses Muster. Bleibe im Hier und Jetzt und genieße den Moment. Denn diese Momente machen unser Leben aus!

Namaste
Yogablog Ganzwunderbar

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30 Comments

  1. Oh, liebe Melanie, wie recht du hast. Wir sollten viel mehr Zeit in Achtsamkeit verbringen. Achtsamkeit für uns selbst und andere. Ich habe schon vor langer Zeit beschlossen, nur mehr mit den Menschen viel Zeit zu verbringen, die mir auch gut tun. Die mir durch ihr bloßes Sein Kraft schöpfen lassen, bei denen ich Ruhe und Angenommensein erleben kann.

    Liebe Grüße aus Wien,

    Caroline

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