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Zeige mir deine Matte, und ich sage dir, wie dein Yoga ist

Zeige mir deine Matte, und ich sage dir, wie dein Yoga ist

Anzeige/Image by StockSnap from Pixabay

Yoga ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, doch es ist noch längst nicht fest genug verankert. Wäre es so, dann wären wir als Gemeinschaft deutlich weniger ängstlich und besser in unserer Mitte austa-riert. Die fernöstliche Kunst der Bewegung beherrschen wir schon, doch unseren Geist noch lange nicht.

Gerade aus diesem Grund ist es zu begrüßen, dass immer mehr Menschen eine Yogapraxis in ihren Alltag integrieren. Um zum Yogi zu werden, muss man keine Yogareise machen oder ein Studio besuchen. Das funktioniert auch wunderbar von zu Hause aus. Man braucht nur einen Internetanschluss oder einen DVD Player und eine Yogamatte. Doch welche soll es sein und was soll sie bieten? Es hängt ganz vom eigenen Yoga ab, welche der unzähligen Matten sich am besten eignet.

Die perfekten Yoga-Matten müssen vieles können

Es gibt besonders rutschfeste Matten, die etwa beim herabschauenden Hund zuverlässig an Ort und Stelle bleiben und so die Balance erleichtern. Ein wenig Bewegung ist manchmal jedoch gewünscht, weil die Mus-keln sich so besser trainieren lassen. Eine Matte sollte nicht zu dick sein, um einen festen Stand zu gewährleisten, aber doch dick genug, um die Knie zu schonen, wenn man das Kamel übt. Eigentlich ist die Suche nach der perfekten Matte wie die nach der Eier legenden Wollmilchsau! Noch dazu baut man zu seiner Unterlage eine richtige Beziehung auf. Zumindest, wenn man keine Lust mehr auf die Studiomatten hat, die von allen verwendet werden können. In Zeiten von Corona muss man ohnehin Yoga zu Hause üben und kann sich jetzt endlich die eigene Matte, die Yogamatte fürs Leben anschaffen.

Eine Beziehung fürs Leben

Yoga ist mehr als sportliche Übungen. Es ermöglicht ganz besondere, individuelle Erfahrungen, die man auf einem perfekten Untergrund erleben will. Hierauf steckt man seine Grenzen immer wieder von Neuem ab, erlebt neue Erfolge und findet seine innere Balance. Mit jedem Üben wird die Beziehung zur Yogamatte intensiver, denn sie bildet den Space ab, auf dem man sich weiterentwickelt.

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Natürlich ist für viele Yogis auch der stylishe Aspekt nicht ganz unwichtig. Ist man draußen unterwegs, hat man sei gerolltes Exemplar geschultert und trägt damit den Beweis seiner persönlichen Entwicklung bei sich. Man weiß, man könnte jederzeit eine kleine Übungsstunde einlegen, denn alles, was man dafür braucht, ist nur die Matte. Und so treffen sich immer öfter Praktizierende in den Pausenräumen ihrer Büros, um gemeinsam zu üben.

Wie war es eigentlich früher, zu den Anfangszeiten des Yoga, als es seinen Siegeszug durch die ganze Welt und bis nach Europa noch nicht angetreten hatte? Die altehrwürdigen Yogis übten auf alten Schafsfellen oder einfach direkt auf dem Boden. Letzteres ist für den durchschnittlichen Mitteleuropäer im Sinne des Wortes zu hart.

So wählt man die richtigen Yoga-Matten aus

Extra lang, extra dünn, extra gepolstert? Am besten sucht man die Matte nach seinen liebsten Yoga-Arten aus.

Welches Yoga praktiziert man? Anfänger oder Fortgeschrittener?

Für das Yin Yoga oder Kundalini eignet sich eine Matte aus dem klassischen Material Schafwolle am besten. Diese sind besonders gut gepolstert und bilden einen weichen und warmen Untergrund, der die Gelenke schont. Durch die Polsterung lassen sich Übungen auch einmal länger halten, ohne dass es für den Körper zu belastend wird. Schafwollmatten sind waschbar und oft in verschiedenen Größen erhältlich. Eine breitere Ausführung bietet mehr Flexibilität beim Üben. Trotz der guten Polsterung kann eine solche Matte natürlich einfach gerollt und transportiert werden. Jedoch sollte die Transporthülle nicht zu knapp bemessen sein.

Bevorzugt man hingegen dynamisches Yoga wie Ashtanga, dann ist man mit einer dünneren Matte besser beraten. Sie ermöglicht einen festeren Stand und bessere Stabilität. Je fließender der Yogastil ist, umso besser eignen sich Modelle aus Kunststoff, die besonders rutschfest sind.

Beim Thema Rutschfestigkeit gibt es jedoch ganz verschiedene Meinungen, denn manche Yogis sind sogar der Meinung, eine Matte sollte nicht zu viel Halt geben, damit man in den Übungen die Konzentration besonders aufrechthalten muss. Zudem werden bei einem leicht rutschigen Untergrund auch die Muskeln besonders beansprucht, was den gewünschten Kraftzuwachs noch deutlich steigern kann.

Wo übt man mit seinen Yoga-Matten am besten?

Die Frage nach der passenden Matte hängt auch damit zusammen, wo man normalerweise übt. In den eigenen vier Wänden kann eine Yogamatte so schwer und dick sein, wie sie will, meistens rollt man sie nur zusammen und stellt sie in die Ecke, bis sie das nächste Mal benutzt wird. Ist man jedoch regelmäßig in einem Studio oder vielleicht sogar draußen unterwegs, wenn man Yoga übt, dann braucht man eine sehr dünne, leichte und optimal transportable Matte. Sie sollte möglichst wenig wiegen und unempfindlich gegen Schmutz sein, weil man sie auch auf der Wiese und am Strand verwenden möchte. Es bietet sich an, sich für daheim eine kuschelige und weiche Matte zuzulegen und für unterwegs einen leichten Tausendsassa, der wenig wiegt. Die langsamen und konzentrierten Übungen kann man dann im ruhigen und abgeschiedenen Zimmer praktizieren, während man dynamischere Übungen draußen und mitten unter anderen Yogis üben kann.

Welches Material wird für Yoga-Matten bevorzugt?

Beim Thema Material gibt es bei Yoga-Matten fast nichts, was es nicht gibt. Sie können aus Jute, Kork, Kautschuk, Schafwolle, Baumwolle oder synthetischen Stoffen wie Latex, PVC oder TPE sein. Hier muss man entscheiden, welche Kriterien besonders wichtig sind. Eine textile Matte aus Baumwolle oder Schafwolle wird vielleicht draußen zu schnell verschmutzen, was unerwünscht ist, auch wenn sie waschbar ist. Eine Yogamatte aus Kunststoff ist hingegen selten nachhaltig und kann, besonders wenn es sich um ein sehr günstiges Modell handelt, Schadstoffe wie Weichmacher enthalten. Hier gilt es also, auf entsprechende Siegel zu achten, welche die Schadstofffreiheit garantieren.

Müssen Yoga-Matten waschbar sein?

Eine Matte wird einiges an Schweiß und manchmal auch an Tränen aufsaugen, denn die Praxis kann herausfordernd sein. Wird sie draußen verwendet, kommt noch Schmutz hinzu. Es kann also nicht schaden, wenn eine Matte waschbar ist oder wenigstens das gängige Mattenreinigungsspray verträgt. Auch der Preis ist ein Kriterium, der die Wahl der passenden Yogamatte beeinflusst. Man sollte hier bedenken, dass eine hochwertige Unterlage in der Regel deutlich länger hält. Man investiert einmal und hat dann sei-ne Ruhe.

Fröhliches Üben auf deiner persönlichen Lieblingsmatte!

Namasté

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