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Selbstbewusstsein Aufbauen mit Yoga

Selbstbewusstsein Aufbauen mit Yoga

Gastartikel von Tonia Bittmann von Spirit of Eden/Anzeige (aufgrund von Namensnennung)

Jeder kennt sie – die Personen im eigenen Umfeld, die mit ihrem Selbstbewusstsein sprichwörtlich Berge versetzen könnten. Überleg’ dir kurz, welche Menschen auf dich diese Ausstrahlung haben. Meistens sind sie von einer besonderen Energie umgeben, strahlen dich an und sehen aus, als wären sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen verankert. Sie stehen hinter sich selbst, gestehen sich Fehler ein und lernen aus konstruktiver Kritik, ohne sich dadurch kleiner zu machen. Selbstsicherheit scheint also das ultimative Tool zu sein, um den Alltag mit all den großen und kleinen Abenteuern und Herausforderungen zu meistern, aber wie kommt man an diesen Punkt?

Was ist Selbstbewusstsein eigentlich?

Das Wort „Selbstbewusstsein“ erklärt sich wunderschön von selbst und lässt sich in Einzelteile zerlegen: über sich selbst bewusst sein. Wenn du weißt, wo deine Stärken liegen, fällt es dir leichter, diese auch nach außen zu tragen – das klingt nach der einfachsten Möglichkeit, um Selbstsicherheit auszustrahlen. Ein weiterer wichtiger Punkt beim Selbstbewusstsein liegt im Selbstvertrauen. Tagtäglich sind wir von Einflüssen und Meinungen umgeben, die uns suggerieren, dass es nur eine richtige Möglichkeit gibt. Dabei zählt am Ende nur eins: Dass du glücklich bist und hinter der Entscheidung stehen kannst, die dir gut tut und für die du dich mit Hilfe deiner Intuition entschieden hast. Zurück zur eigenen Intuition zu finden ist gar nicht so leicht, aber jeder von uns hat eine eigene innere Stimme, die den Fokus genau darauf lenkt,was im Herzen richtig für uns ist.

Selbstbewusstsein aufbauen durch Yoga

Natürlich ist es auch vollkommen in Ordnung, sich an einigen Tagen male etwas „lost in space“ zu fühlen und sich im Bett einzurollen – auch das sagt dir manchmal dein Bauchgefühl. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn du alle Möglichkeiten kennst, die dir zur Verfügung stehen, um zu deiner vollen Stärke und einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein zukommen, wenn es darauf ankommt. Beispielsweise vor einer wichtigen Prüfung, einem Vorstellungsgespräch oder einer großen Aufgabe, für die du ganz du selbst sein sollst. Dass Yoga einen positiven Einfluss auf Körper und Geist hat, ist dir vermutlich nicht neu. Im Yoga gibt es einige Meditationen und Asanas (Körperhaltungen) die du bewusst anwenden kannst, um deinen Körper zu mehr Power und Sicherheit zu führen. So kannst du auch komplexe Aufgaben in Angriff nehmen und Chancen ergreifen, an die du dich sonst vielleicht nicht heran trauen würdest. Das kannst du ganz unabhängig von deinem Tagesablauf machen; aber es ist ratsam, einige Übungen schon am Morgen zu praktizieren – dann ist dein Geist noch frisch und hat noch gar nicht mit dem Denken begonnen. So startest du direkt ein bisschen selbstbewusster in den Tag.

Power-Mantras für deine Meditation

Eine kurze Meditation mit einem kraftvollen Mantra, also einer Phrase, die du wiederholst, um sie zu verinnerlichen, kann dir bereits zur richtigen Einstellung für den Tag verhelfen. Mantras wie „ich habe die Kraft, mein Leben zu ändern“ oder „ich bin erfolgreich in allem, was ich tue“ eignen sich besonders gut. Wenn Meditieren noch neu für dich ist, kannst du eine Mala als Hilfsmittel nehmen. Eine traditionelle Mala hat 108 Perlen und wenn du die Augen schließt und an den einzelnen Steinen entlang gleitest, kannst du dein Mantra mit der Mala als Leitfaden wiederholen und die Phrase festigt sich in deinem Unterbewusstsein.

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Selbstbewusstsein aufbauen mit Asanas

Die folgenden Körperhaltungen lassen sich entweder in deinenmorgendlichen Yogaflow einbauen oder zwischen durch am Tag ausüben, falls du dich etwas wackelig auf den Beinen fühlst. Dabei öffnest du Energieflüsse im Körper, die du im Alltag oft unterdrückst. Wenn du durch die Asanas über dich hinauswächst, nimmst du mehr Platz ein und deine Wirbelsäule kann sich vollkommen strecken. Du wächst also tatsächlich auch im physischen Sinne und gleichst durch die Haltungen deinen Hormonhaushalt aus. Das Schöne am Yoga ist, dass du dich so sehr auf die Bewegungsabläufe konzentrierst, dass dein Bewusstsein für die Gegenwart geschärft wird. Dein Fokus wird vollkommen auf deinen Körper und deinen Geist gelenkt, was dein Gedankenkarussell minimiert. Die beschriebenen Asanashelfen dir, dich wieder aufzurichten, dich geerdet zu fühlen. Sie geben dir den Mut, Raum einzunehmen und lassen dich einen klaren Fokus finden.

Selbstbewusstsein aufbauen mit der Yoga Übung Tadasana – Bergposition

Tadasana ist eine der Ausgangspositionen im Yoga und das nicht umsonst– du fühlst dich wie ein Berg, stark und fest im Boden verankert. Deine Füße stehen schulterbreit nebeneinander. Probier’ mal aus, wie weit du deine Zehen auf der Matte ausbreiten kannst, das verankert dich noch stärker im Boden. Deine Kopfkrone zieht zum Himmel und deine Wirbelsäule ist lang. Kipp das Becken leicht nach vor, um den unteren Rücken zu entlasten und rotiere auch die Innenseite deiner Oberschenkel nach außen, um die ganze Kraft deiner Beine zu aktivieren. Deine Arme sind rechts und links von deinem Körper, die Finger sind weit geöffnet. Wenn du dieser Asana noch eine Extraportion Power verleihen willst, nimm’ die Arme nach oben und rechts und links an deinen Ohren vorbei. Öffne dich ganz leicht nach hinten, sodass dein Brustbein nach vorne zieht, um dein Herz zu öffnen. So nimmst du noch mehr Raum ein und die Luft kann besser ein- und ausströmen. Gönne dir selbst ein paar tiefe Atemzüge hier. Die Bergposition mit geöffneten Armen, nach oben oder zu den Seiten, ist eine meiner Go-To Asanas, wenn es um mehr Selbstbewusstsein geht.

Selbstbewusstsein aufbauen mit der Yoga Übung Warrior II – Krieger II

In dieser Kriegerposition bereitest du dich auf jeden Fall effektiv auf denTag vor! Die Asana vereint alles, was du für eine starke Persönlichkeit brauchst: Fokus, Stabilität und Raum. Der Warrior II lässt sich fantastisch in einen klassischen Sonnengruß einbauen. Nimm dafür ein Bein nach vorne, beuge das Knie im rechten Winkel, das andere Bein steht ausgestreckt hinter dir. Deine Zehen des hinteren Beins zeigen leicht nach vorn, beide Beine sind aktiv, die Füße schiebst du fest in den Boden. Deine Arme fächerst du nach vorn und hinten auf, sie ergeben eine Linie mit deinen Beinen. Deine Körpermitte ist fest und dein Blick ist fest nach vorne gerichtet. Sobald du diese Asana eingenommen hast, hast du das Gefühl, dass dich nichts und niemand mehr umhauen kann. Dein Körper nimmt viel Raum ein und der klare Fokus stärkt dich von innen heraus.

Selbstbewusstsein aufbauen mit der Yoga Übung Asana Sphinx

Ebenfalls perfekt für eine erweiterte Sonnengruß-Sequenz. Falls du gerade durch dein Vinyasa fließt, kannst du diese Asana ideal anstelle der Cobra praktizieren. Stütz’ dich auf deine Unterarme und nimm’ deinen Kopf weit nach oben, blicke nach vorn. Deine Ellenbogen sollten im 90 Grad Winkel ausgerichtet sein und die Kraft kommt aus deinem Rücken. Schieb’ deinen Körper hier stark in den Boden, dein Brustbein nach vorn und blicke geradeaus, nimm’ das Kinn gern etwas höher, als du es gewohnt bist. Wenn du in der Asana angekommen bist, denke an die echte Position der Sphinx und wie sie mit einem Hauch Erhabenheit auf ihr Umfeld blickt. Wiederhole die obigen Asanas 5 Mal hintereinander. Am Ende schließe die Augen und spüre in dich hinein, wie sich dein Gefühl in der drin nun anfühlt. Hat sich etwas verändert? Fühlst du dich schon stärker? Wie fest stehst du mit beiden Füßen auf dem Boden?

Du wirst sehen, dass sich deine Haltung ganz natürlich verändert, wenn du regelmäßig Yoga praktizierst, insbesondere mit diesen speziellen „Power-Postures“. Sei trotzdem geduldig mit dir selbst, jeder Prozess braucht Zeit. Es ist ganz normal, sich an einigen Tagen unsicher zu fühlen und auch mal nicht überzeugt von dem zu sein, wofür man sich selbst entschieden hat – jedoch hast du nun ein paar Möglichkeiten, um deine Energiereserven selbst aufzufüllen und dich zwischen ein paar tiefen Atemzügen neu zu sortieren.

Vielen Dank, liebe Tonia, für den schönen Artikel.
Namasté

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