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Yoga für die Wirbelsäule

Yoga für die Wirbelsäule

Photo by Mark Zamora on Unsplash

5 Millionen Menschen in Deutschland machen Yoga um sich besser zu fühlen. Yoga ist ein tolles Hilfsmittel in der heutigen Gesellschaft, um sich von Stress und Schmerzen zu befreien. Yoga ist gut für den Rücken, soviel weiß man mittlerweile schon. Aber was genau ist am Yoga so gut für den Rücken und vor allem für unsere Wirbelsäule?

Yoga für die Wirbelsäule

Yoga ist in dem Sinne gut für die Wirbelsäule, da viele Yoga Übungen die Wirbelsäule in die Länge ziehen. Gerade wenn wir täglich vor unseren Bildschirmen sitzen, verkürzen sich die Bänder, Muskeln und Faszien und wir bekommen eine krumme Rückenhaltung. Wir bekommen Rückenschmerzen, wie Bandscheibenvorfälle oder ISG Problematiken. Durch die Yoga Übungen auch Asanas genannt, können wir unserer Wirbelsäule wieder ganz viel Länge schenken und uns damit vom Druck und und von den Schmerzen befreien.

Das Problem in unserer Gesellschaft ist einfach der tägliche Bewegungsmangel. Die Wirbselsäule mag es aber, wenn Sie sich bewegen darf. Egal ob dies nun Bewegungen sind, in der sie sich krümmen müssen, nach unten abklappen oder weit nach hinten schauen muss, nach rechts oder links drehen muss. Dein Rücken wird es dir danken, wenn du dich täglich bewegst. Je beweglicher wir bleiben und unsere Wirbelsäule fordern, umso besser geht es unserem Rücken. Mit Yoga können wir unsere Wirbelsäule ideal trainieren.

Brust raus für eine gerade Wirbelsäule

Zu Anfang der Yogastunde stellen wir uns zuerst an den Anfang unserer Yogamatte, die Fußknöchel berühren sich und wir konzentrieren uns auf unsere Haltung. Die Brust wird rausgestreckt, die Schultern werden nach hinten unten gezogen. In diesem Moment wird die Wirbelsäule zum ersten Mal nach oben gestreckt und gedehnt. Je mehr wir sitzen, umso mehr sacken wir vor dem Schreibtisch ein. Die Schultern hängen nach unten, der Rücken ist ein Katzenbuckel, die Brust klappt in sich zusammen. Durch die Yoga Übung am Anfang der Stunde weiten wir unseren Brustkorb und lassen ganz viel Luft in unsere Lungen strömen (Pranayama) und geben unserer Wirbelsäule ganz viel Raum.

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Der Yoga Drehsitz für deine Wirbelsäule

Zusätzlich zu den Yoga Übungen, die die Wirbelsäule in die Länge ziehen, gibt es Übungen, die die Wirbelsäule in sich drehen. Wenn wir zum Beispiel auf der Yogamatte sitzen, das linke Bein anwinkeln, mit der rechten Hand den linken Fußknöchel umfassen und nach hinten schauen. Das selbe machen wir danach mit der anderen Seite. Man nennt diese Übung auch Drehsitz. Die Wirbelsäule wird in die Länge nach oben durch den geraden Sitz gezogen und in sich gedreht. Diese Übung nimmt ganz viel Stress aus dem Rücken und wir merken danach, wie wir zur Entspannung finden. Du wirst am Anfang merken, wie unbeweglich deine Wirbselsäule ist. Im Laufe der Zeit schaffst du es immer mehr den Kopf und den Blick nach hinten zu bringen. Übung macht hier den Meister und bringt mehr Leichtigkeit und Beweglichkeit in deinen Rücken.

Yoga Umkehrübungen für die Wirbelsäule

Dann gibt es noch die Yoga Übungen, die dich komplett auf den Kopf stellen wie den Handstand, den Kopfstand oder die Kerze. Bei diesen Übungen wird der ganze Körper auf den Kopf gestellt und das Blut fließt in die andere Richtung, was verjüngend und erfrischend für unseren Körper wirkt. Der Druck wird aus dem Rücken und vor allem aus den Muskeln genommen. Alles ist nun im wahrsten Sinne des Wortes verkehrt herum. Am besten würde ich dir zu Anfang einen Kopfstandhocker empfehlen, mit dem du die Umkehrübung lernen kannst. Gerade für Yoga Anfänger ist diese Übung schwierig. Manche haben Angst, sich in die Umkehrübung zu bewegen, weil auf einmal alles auf dem Kopf steht. Andere können das Gewicht nicht komplett auf en Schultern halten, weil sie vielleicht Beschwerden haben. Mit dem Kopfstandhocker ist die Übung sehr leicht zu erlernen. Hier bitte immer vorsichtig sein und dies bei Problem vielleicht zuerst mit deinem Arzt abklären, ob du die Übung machen darfst.

Weite für die Wirbelsäule schaffen

Yoga schafft zu dem ganz viel Weite im Becken und im unteren Rücken, der wiederum auch mit der Wirbelsäule verbunden ist. Viele Yoga Übungen dehnen gerade diese Bereiche, in der der Schmerz im Rücken sitzt. Übungen, die die Hüfte öffnen und den Stress abbauen. Beinbeuger und Beinstrecker helfen ebenso, die Wirbelsäule zu entlasten. Die Sehnen und Bändern, die durch das Sitzen vor dem Rechner völlig verkürzen, wollen geweitet werden. Durch die Streckung in den Beinen, wird auch der Rücken entlastet. Egal für welches Yoga du dich entscheidest, Yoga hält jung und beweglich. Genau das Richtige für deine Wirbelsäule. Probiere es doch gerne einmal aus, ob mit oder ohne Kopfstand, das ist völlig egal. Hauptsache wir bewegen uns jeden Tag ein bisschen. Unsere Wirbselsäule wird es dir danken!

Namasté

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