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Yoga für Handballer – 6 Übungen

Yoga für Handballer – 6 Übungen

Anzeige/Image by Oscar Aznar from Pixabay

Yoga – warum auch Handballer regelmäßige Asanas einbauen sollten!

Diese aus Indien kommende Praxis ist nicht nur bei Menschen beliebt, die sich nach Ruhe und Entspannung sehnen, sondern auch bei jenen, die bewusst etwas für ihre Muskulatur und Körper tun wollen. So gilt Yoga als eine ideale Sportart, die dabei hilft das Körpergefühl zu stärken und den gesamten Organismus zu kräftigen. Wenn du gerne aktiv bist und zum Beispiel gerne Handball spielst, dann kann Yoga eine ideale Ausgleichssportart für dich sein.

Handball: Training des gesamten Körpers

Wer bereits Erfahrung mit Handball gemacht hat, der weiß, dass beim Spielen der gesamte Körper trainiert wird. Die gesamten Muskelgruppen werden angespannt und beim Werfen werden vor allem der Bizeps und somit die Oberarme trainiert. Durch das Laufen über das Spielfeld stärken Sportler auch die Ausdauer. So kann man zusammenfassend sagen, dass Handball eine sehr gute Sportart ist, um sich und seinen Körper effektiv zu trainieren und etwas Gutes für die Gesundheit zu tun. Doch diese Sportart hat nicht nur ihre guten Seiten: Beim Handball kommt es häufig zu einer einseitigen Bewegung und so kann es zu einer Überlastung der Schultern kommen. Viele Handballer klagen deshalb über Schmerzen in dieser Körperregion, die aber mit einfachen Yoga-Übungen wieder verbessert werden können.

Sechs wichtige Yoga-Übungen für Handballer!

Mit der Ausübung der richtigen Asanas kann der Körper von Handballern zusätzlich gestärkt, gedehnt und mobilisiert werden. Die Rumpfmuskulatur wird gestärkt und die Dehnbarkeit der Gelenke nimmt zu.

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Yoga für Handballer mit dem Herabschauenden Hund

Einer der wohl bekanntesten Yoga-Asanas ist sicherlich der herabschauende Hund. Du beginnst diese Übung aus dem Vierfüßlerstand und stellst deine beiden Beine etwa hüftbreit auf den Boden auf. Danach zieht dein Hinterteil nach oben und die Arme und Beine werden durchgestreckt. Dein Körpermacht ein V und deine Arme und Füße sind fest im Boden verankert. Bei dieser Asana ist es wichtig, dass du nicht das gesamte Gewicht auf den Handrücken hast, sondern es gleichmäßig auf Handrücken und Fingern verteilst. Der Rücken muss gerade sein und wenn du es nicht schaffst, dann lasse deine Versen in der Luft. Das ist gar kein Problem. Die Beine sollten aber, wenn möglich, durchgestreckt sein. Diese Übung ist sehr wohltuend für den Rücken und die Beine. Zudem sorgt der herabschauende Hund auch für die Mobilisierung der Schultern und zur Stärkung der Beine und Arme.

Yoga für Handballer mit dem Ausfallschritt

Nachdem du den herabschauenden Hund gemacht hast, streckst du dein rechtes Bein lange nach hinten aus und ziehst es nach vorne. Die rechte Fußsohle steht fest auf dem Boden (das rechte Knie liegt direkt über der Fußsohle), während der linke Fußrücken und das gesamte Bein am Boden liegen. Nun senke dich in diese Position hinein und strecke die Arme nach oben. Wichtig ist, dass du deine Bauchmuskeln festmachst und nicht „kollabierst“. Dafür ziehe dein Nabel nach innen und oben. Dieser Ausfallschritt muss auf beiden Seiten für ca. 20 Sekunden gehalten werden. Atme tief ein und aus und entspanne in dieser Haltung. Die Übung ist perfekt, um die Hüfte zu dehnen und die Oberschenkel zu trainieren.

Yoga für Handballer mit der Heuschrecke

Bei dieser Yoga-Asana legst du dich mit dem Bauch auf dem Boden und streckst deine Füße aus. Die Arme liegen neben deinem Körper. Mit der nächsten Einatmung hebst du alles an: deine Beine, deine Arme und deinen Oberkörper. Wenn du in dieser Position angekommen bist, dann verschränke deine Hände hinter deinem Rücken und ziehe sie zurück. Das Brustbein hebt sich nach oben und vorne. Wichtig ist, dass du deinen Nacken lang lässt und nicht nach hinten wirfst. Um es besser zuverstehen: Der Nacken sollte keine Falten machen. Diese Übung ist perfekt zur Öffnung des Brustraums und der Schultern. Durch die Anspannung werden die Organe in der Bauchregion gut durchblutet. Vor allem für Handballer ist diese Asana gut, um die Rumpfmuskulatur zu stärken und somit besser fürs Training vorbereitet zu sein. Diese Übung sollte man für ein paar Sekunden halten und danach wieder loslassen.

Yoga für Handballer mit der Rückenentspannung in der liegenden Drehung

Jeder, der viel sitzt oder regelmäßig Sport macht, sollte gut auf seinen Rücken schauen. Dazu gehören auch spezielle auf den Rücken abgestimmte Asanas. Darunter fällt zum Beispiel die liegende Drehung. Hierfür legst du dich auf den Rücken und streckst die Beine aus. Die beiden Arme gehen zur linken und rechten Seite. Nun ziehst du das rechte (und nachher linke) Bein Richtung Bauchraum ran und drehst dich dann mit dem Bein auf die linke Seite. Die linke Hand fasst an das rechte Knie und der rechte Arm bleibt weiter auf der rechten Seite ausgestreckt – genauso wie das linke Bein lange ausgestreckt bleibt. In dieser Haltung verweilst du nun für ein paar Sekunden und wechselst dann die Seite. Diese Seite ist zur Lockerung der Rückenmuskulatur perfekt.

Yoga für Handballer mit dem Schmetterling

Eine Übung, die du am Ende deiner Yoga Praxis machen kannst, ist der liegende Schmetterling. Hier liegst du auch auf dem Rücken und winkelst deine Beine so an, sodass sich deine Fußsohlen berühren. Die beiden Knie zeigen zur rechten und linken Seite. Deine Arme kannst auf deinen Bauch legen. Entspanne dich in dieser Haltung. Sie sorgt dafür, dass deine Hüfte geweitet und gelockert wird. Außerdem ist diese Haltung perfekt für deine Wirbelsäule, da sie sich entspannen kann.

Yoga für Handballer mit der Vorbeuge

Eine weitere wichtige Übung für deine Schultern und Arme ist die Vorbeuge. Hier stellst du dich hüftbreit auf und beugst dich mit geradem Rücken nach unten. Die Hände werden hinter dem Rücken verschränkt. Diese Haltung ist besonders gut, um deine Lendenwirbelsäule zu schonen und die Schultern richtig zu dehnen. Vor allem Handballer brauchen entlastende Übungen für die Schultern.

Fazit!

Handball ist eine besondere Sportart, die den gesamten Körper trainiert. Um die einseitige Belastung im Schulterbereich gering zuhalten bzw. auszugleichen, solltest du die richtigen Asanas einbauen. Vor allem die Vorbeuge und der herabschauende Hund sind tolle Übungen, um die Wirbelsäule und die Schultern zu entlasten. Die Heuschrecke ist perfekt, um das Brustbein zu öffnen und die Rumpfmuskulatur zu stärken. Eine regelmäßige Yoga Praxis ist hier wichtig, um schmerzfrei zu werden.

Namasté

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