Yoga für Männer

Yoga für Männer

Gastartikel von Julian von manngesundheit.de
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Yoga für dein Wohlbefinden

Häufiger Zeit- und Leistungsdruck während der Berufsausübung wirkt sich nicht nur negativ auf das Wohlbefinden und die Arbeitsmotivation aus. Über einen längeren Zeitraum können sich auch unterschiedliche gesundheitliche Beschwerden wie Unausgeglichenheit oder Probleme mit der Erektion entwickeln. Außerdem kann die Leistungsfähigkeit eingeschränkt werden. Bei ständigen Beziehungskonflikten innerhalb einer Partnerschaft oder der Kindererziehung können solche Folgen ebenfalls auftreten. Ein entspannender Ausgleich, wieder mehr auf sich selbst zu besinnen als gesteuert zu werden ist also gefragt. Dadurch verbessern sich auch die Chancen, körperliche und seelische Blockaden zu überwinden und aufzulösen. Außerdem klärt und schärft sich wieder ein neues Bewusstsein durch Gelassenheit. Durch Yoga* Stressabbau zu bewirken ist auf verschiedene Weise möglich.

Die Jahrtausende alte Tradition Yoga kommt weltweit zur Anwendung

Erste Anwendungen von Yoga liegen bereits Jahrtausende zurück. Die indische Lehre wurde entscheidend durch hinduistische und buddhistische Einflüsse geprägt. Yoga findet mittlerweile weltweit Anwendung. In Europa liegt der Schwerpunkt jedoch weniger im religiösen, sondern im gesundheitlichen Bereich. Im eher körperbetonten Wirkungsspektrum sollen vielmehr den Beschwerden im Form von Verspannungen und Schmerzen sowie Schlaf- und Durchblutungsstörungen entgegengewirkt werden. Durch verschiedene Techniken und auf unterschiedlichen Einflussebenen kann sich Yoga vorteilhaft auf den Organismus und die Psyche auswirken. Am Yoga*-Boom sind derzeit circa 5 Millionen Deutsche beteiligt.

Frauenanteil beim Yoga

Der Frauenanteil beträgt bei wachsendem Interesse der Männer 80 Prozent. Im Ursprungsland Indien stellt sich dieses Verhältnis genau umgekehrt dar. Daher kann davon ausgegangen werden, dass mangelnde Aufklärung und Vorurteile in Deutschland bisher das Beteiligungsdefizit der Männer verursacht haben. Yoga wird in verschiedenen Formen ausgeübt. Darunter ist Hatha-Yoga die bekannteste Yoga-Art. 26 Asanas (Positionen) werden mit Atem- und Meditationsübungen kombiniert. Die körperliche Flexibilität und Vitalität wird gefördert. Sehr dynamische, teilweise anstrengende Bewegungsabläufe sind mit Kundalini-Yoga verbunden. Außerdem werden noch Bikram-Yoga, Ashtanga-Yoga und Power-Yoga sowie weitere Yoga-Versionen praktiziert. Durch die Ausübung von Yoga kann insbesondere folgenden Beschwerden entgegengewirkt werden:

  • Muskelverspannungen
  • Erektionsstörungen, mangelndes Lustempfinden
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Durchblutungsstörungen
  • Unruhe, Angst
  • Hormonelle Störungen
  • Depressionen
  • Schlafstörungen

Die Umstellung zu Yoga muss alltagspraktisch sein

Durch Yoga Stressabbau und andere Problemlösungen zu erreichen, erfordert ein wenig Übung. Yogaübungen dienen der Kräftigung und Beweglichkeit und führen auf körperlicher und geistiger Ebene zum Stressabbau. Dadurch werden Konzentrationsfähigkeit, aktives Verhalten und Entscheidungsfreudigkeit wieder verbessert. Dies kann dazu führen, dass lösbare Probleme endlich angepackt werden oder die Einstellung zum unlösbaren Problemen gelassener wird. Die tägliche Körperanspannung als typisches Stress-Phänomen entkrampft sich dadurch allmählich wieder. Es müssen nicht alle Yoga-Übungen* zur Dehnung und Streckung der Muskulatur gelernt und beherrscht werden.

Pranayama im Alltag

Ebenso ist keine Mindestzeitdauer zur Ausübung der Entspannungstechnik zu beachten. Jeder findet irgendwann am Tag die Zeit und Gelegenheit, sich durch einfach erlernbare Atemtechniken unspektakulär zu entspannen. Wer die Bereitschaft dazu aufbringt, kann an einem Yoga-Kurs teilnehmen. Zum besseren Wirkungsverständnis und zur schrittweisen Heranführung an klassische Yogaübungen sind Ratschläge erfahrener Yoga-Lehrer hilfreich. Dabei wird die persönliche Verfassung der Teilnehmer berücksichtigt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Anleitungen zur Yoga-Ausübung in Fachbüchern oder im Internet zu folgen wie auch Yoga auf tolle Yogareisen zu erlernen. Yoga kann durch entspannende Musik begleitet werden. Yoga-Übungen sollten nicht mit vollem Magen oder enger Kleidung praktiziert werden. Bei auftretenden Schmerzen sollte die Übung abgebrochen werden. Der optimale Trainingseffekt tritt durch langsame, präzise Bewegungen sowie Haltung von Positionen mit intensiver körperlicher Wahrnehmung ein.

Immer mehr Männer entdecken Yoga für sich

Yoga ist keine Frauen-Domäne – jedenfalls nicht mehr. Muskeln dehnen und der innere Unruhe mit jedem Ausatmen die rote Karte zeigen ist auch vorteilhaft für Männer. Die Konzentration der Gedanken auf den eigenen Körper bewirkt außerdem automatisch, sich nicht gleichzeitig mit Stress verursachenden Problemen zu beschäftigen.

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Raus aus dem negativen Gedankenkarussell: Das ist die Botschaft für die notwendigen Veränderungen. Mit dem Glauben und Willen für eine bessere Zukunftsgestaltung durch eine andere Einstellung und Achtsamkeit im Alltag kann der Standpunkt der Resignation verlassen werden. Diese neue, sinnvolle Perspektive durch Yoga können Frauen wie Männer gleichermaßen erhalten. In der Vergangenheit bildeten Männer in Yoga-Kursen die Ausnahme. Derzeit fallen die Hemmschwellen und der Männeranteil in Yoga-Gruppen wächst. Gemischte Yoga-Gruppen sind daher keine Seltenheit mehr.

Dirk vom Männeryoga im Interview

Neben den Hilfestellungen der Trainer zu den einzelnen Übungen bieten sich weitere Vorteile. Verschiedene Gruppen nutzen die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Essen oder ähnlichen zusätzlichen Aktivitäten. Auf welcher Ebene auch immer: Yoga-Training* zahlt sich aus. Der beim Krafttraining von Männern für den Arm- und Schulterbereich oftmals vernachlässigte untere Körperteil kann durch Yoga für Männer gestärkt werden. Zusätzlich können die Körperhaltung und die Koordination in der Bewegung durch regelmäßiges Yoga erkennbar verbessert werden. Verschiedene Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass mit Yoga ebenfalls eine blutdrucksenkende Wirkung hat und die Ausschüttung von Stresshormonen reduziert wird.

Die Gründe für Erektionsstörungen liegen oftmals im psychischen Bereich

Die Ursachen für Probleme mit der Erektion sind häufig im psychischen Bereich und im Unterbewusstsein zu suchen.</strong> Die Stärkung von Körper und Geist durch Yoga und ein neuer Zugang zur inneren Einstellung kann der Schlüssel zum Erkennen möglicher Problemauslöser sein. Die notwendige Gelassenheit, um nicht zu verkrampfen und keine Versagensangst aufkommen zu lassen, kann durch Yoga entscheidend verbessert werden. Eine Lockerung der Muskulatur, die Auflösung von Blockaden und die Reduzierung von Stresshormonen unterstützen zusätzlich die Voraussetzungen für eine bessere Erektionsfähigkeit. Partnerschaftlich ausgeführte Yoga-Übungen vor dem Sex können auf beide Beteiligte möglicherweise eine entspannende, erotische Wirkung übertragen.

Yoga Übungen für Männer

Ideal sind beim Yoga für Männer Übungen zur Verbesserung der Stärke und Beweglichkeit der Rücken-, Becken- und Beinmuskulatur. Dabei wird auch der Blutfluss verbessert. Beim Einatmen mit den gestreckten Händen soweit wie möglich nach oben greifen und beim Ausatmen bei gestreckten Beinen langsam die Hände bis zu den Zehenspitzen führen. Damit ist bereits eine Yoga-Übung zur Verbesserung der Flexibilität von Wirbelsäule und Beinmuskulatur erfüllt. Wechselweise Hohlkreuz und Katzenbuckel im Vierfüßlerstand bewirken eine Stärkung von Rücken- und Beckenbodenmuskulatur. Bei Rückenlage mit angewinkelten Beinen das Becken und den Rücken beim Ausatmen nach oben zu einer Brücke drücken, kurz so verweilen und wieder zurückführen. Diese Übungen sollten jeweils etwa fünfmal wiederholt werden.

Interview mit Yogalehrer Max Strom

Durch eine andere Übung werden Beweglichkeit und Durchblutung von Becken und Beine gefördert. Dabei werden bei angewinkelten Beinen im Sitzen die beiden Fußsohlen gegeneinander gelegt. Durch schmetterlingsartiges Wippen mit den Knien und Drücken der Oberschenkel zum Boden hin werden eine Verbesserung der Beinbeweglichkeit und Stärkung der Beckenmuskulatur erreicht. Ein täglich 10-minütiger Zeitansatz ist für alle Übungen ohne Überforderung völlig ausreichend. Dazu sind keine Geräte oder speziellen Räume notwendig. Erhöhte Energie und verbesserte Durchblutung sowie Ausgeglichenheit und Vitalität bilden gute Voraussetzungen für sexuelle Vorhaben.

Hier noch drei tolle Lieraturtipps:

Vielen lieben Dank, lieber Julian, für deinen wunderbaren Artikel, der vielleicht noch viele weitere Männern zum Yoga verleitet.
Namaste

Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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