Yoga Philosophie – Ganzwunderbar https://www.ganzwunderbar.com YOGABLOG Sun, 09 Dec 2018 12:40:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0 https://www.ganzwunderbar.com/wp-content/uploads/2017/03/cropped-Logo_ganzwunderbar_g_ohne-32x32.jpg Yoga Philosophie – Ganzwunderbar https://www.ganzwunderbar.com 32 32 Digital Detox · Achtsamer Umgang im Internet https://www.ganzwunderbar.com/digital-detox/ https://www.ganzwunderbar.com/digital-detox/#comments Thu, 11 Jan 2018 12:32:47 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=14375 Ständig hält man sein Smartphone in den Händen. Meistens schon unterbewusst, obwohl man nach gar nichts schauen wollte. Hast du dich mal gefragt, wieviel Zeit du mit deinem Handy verbringst? Wie oft hält du am Tag dein Handy in den Händen? Ich vermute wir alle haben dies viel zu oft in den Händen. Oft ist […]

Der Beitrag Digital Detox · Achtsamer Umgang im Internet erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Ständig hält man sein Smartphone in den Händen. Meistens schon unterbewusst, obwohl man nach gar nichts schauen wollte. Hast du dich mal gefragt, wieviel Zeit du mit deinem Handy verbringst? Wie oft hält du am Tag dein Handy in den Händen? Ich vermute wir alle haben dies viel zu oft in den Händen. Oft ist es auch schon einfach zur Gewohnheit geworden und man erwischt sich selbst dabei, dass man schon wieder das Handy in der Hand hält. Früher haben wir das Telefon nur zum Telefonieren benutzt – doch heute sieht das alles etwas anders aus. Die Zeit haben sich neben Facebook, Instagram, Whats app und Co. geändert. Die sozialen Medien haben uns fest im Griff. Wenn wir uns diesen nicht im täglichen Umgang achtsam entziehen, können diese Medien uns auf Dauer aber leider auch krank machen. 

Übermäßiger Medienkonsum macht krank

Es gibt eine App, die zeichnet alle Aktivitäten auf dem Handy auf: wie oft öffne ich whats App am Tag und versende eine Nachricht, wie oft öffne ich Facebook, Instagram und alle anderen Sozialen Netzwerke. Jede Tätigkeit wird aufgezeichnet. Wissenschaftliche Studien haben heraus gefunden, dass der übermäßige Medien-Konsum im Netz leider krank machen kann. Die Risiken für Körper und Psyche sind enorm. Hier mal schauen ob jemand geschrieben hat, dort nochmal prüfen nach den Kommentaren unter dem letzten geposteten Bild bei Facebook, hier ein Foto bei Instagram liken und kommentieren und schon ist viel Zeit verstrichen, in der man hätte einiges Sinnvolles erledigen können. Auf einmal merkt man, dass man seine Freizeit gar nicht mehr wirklich sinnvoll ausnutzt, da man mal wieder viel Zeit im Netz hat verstreichen lassen. Unter diesem Beitrag habe ich noch einen Artikel vom Ärzteblatt über dieses Thema verlinkt. 

Digital Detox mit dem Handy

Die Suche nach Likes im Netz

Es gibt Leute, die sind ständig auf der Suche nach Likes, Freunden und Followern, ohne diese sie in dieser Welt nichts wären, so glauben viele Internetuser/Innen. Manche machen anhand der Follower ihren Stellenwert fest, zählen alle Likes und versuchen darüber ihr Ego und Selbstbewusstsein zu nähren. Ein fataler Kreislauf, aus dem manche vielleicht nicht mehr raus kommen können. Durch Yoga können wir achtsamer für unser Leben und unsere Taten im Alltag werden. Achtsam sein mit den digitalen Medien sollte auch dazu gehören. Wenn du merkst, dass du das Handy schon wieder viel zu lange in der Hand hältst, einfach einmal beiseite legen und einer anderen Tätigkeit nach gehen. Vielleicht stellt man es an einem beliebigen Tag in der Woche auch einfach mal aus. Digital Detox ohne Handy am Sonntag oder Digital Detox in deinem nächsten Urlaub.

Perfekte Yogaposen bei Instagram

Wir leben in einer immer hektisch werdenden Zeit, in der die digitalen Medien immer mehr Einzug halten und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. In der digitalen Welt liegt die Zukunft, das ist ein unaufhörlicher Prozess, den wir nicht mehr stoppen können. Viele vergleichen sich dann noch mit dem Leben der anderen, die ein viel „besseres und tolleres“ Leben führen. Zumindest auf den ersten Blick. Vergleichen vielleicht sogar ihre Körper mit den anderen, was in den Sozialen Medien ein Leichtes ist. Auch beim Thema des Yogas muss ich immer mehr mit Erschrecken feststellen, dass es augenscheinlich nur noch den perfekten Yogakörper gibt. Schau mal bei Instagram oder Pinterest unter #Yoga oder #yogachallenge und du siehst nur noch extrem durchtrainierte und hyperflexible Modellkörper. Doch so sieht die Realität in der Yogastunde aber nun nicht mal aus.

#yogachallenge bei Instagram

Die reale Yogastunde

In der Yogastunde findest du ganz normale Leute die keine Modellfiguren haben. Sie haben alle ihre Problemzonen, hier ein Gramm zuviel, dort ein Speckröllchen auf den Hüften. Yoga beutet auch nicht jedes Asana 100-prozentig auszuführen. Auch nicht immer wie ein perfekter Yogagott dabei auszusehen ist ganz normal. Nicht alle Asanas können durch unsere Anatomie ausgeführt werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele Leute, die gerne mit Yoga anfangen würden, sich durch diese Posen einschüchtern lassen und von vornherein sagen, dass sie dies eh niemals schaffen werden. Wenn du mit dem Yoga starten möchtest, lasse dich bitte nicht von den digitalen Medien und den durchtrainierten Yogakörpern den Mut nehmen, mit dem Yoga zu starten. In den Yogastunden sieht es immer anders aus. Ganz normale Leute wie du und ich. Schau einfach mal vorbei und mache dir bitte dein eigenes Bild von deiner Yogastunde.

Falsche Scheinwelt im Internet

Durch die Sozialen Medien habe ich immer mehr das Gefühl, gerade bei Instagram, dass hier nur noch eine falsche Scheinwelt aufgebaut wird. Egal wo man hinschaut, alle Bilder sind nur noch perfekt mit Photoshop aufbereitet (oder irgendein anderes Bildbearbeitungsprogramm). Aber mit der Realität hat das nicht mehr viel zu tun. Hier noch ein Filter auf die Zähne gesetzt, dort noch ein paar Falten wegretuschiert, hier noch einen weiteren Make-Up Filter drauf, hier was weggenommen, dort was aufgefüllt und schon sieht man um 10 Jahre jünger aus.

Ich hoffe, dass wir alle mal mehr das Handy beiseite legen und wieder mehr Zeit im Hier und Jetzt mit unseren Freuden und Liebsten im „richtigen“ Leben und draußen in der Natur verbringen werden, anstatt ständig zu schauen, was in den Sozialen Medien abläuft.

Weitere Artikel zu diesem Thema

Hier gehts noch zu dem Artikel vom Ärzteblatt: Übermässiger Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen: Risiken für Psyche und Körper
Hier noch ein weiterer Artikel über die App: Kostenlose App misst persönlichen Umgang mit dem Smartphone

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Digital Detox · Achtsamer Umgang im Internet erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/digital-detox/feed/ 4
Love yourself · Nächstenliebe durch Selbstliebe https://www.ganzwunderbar.com/naechstenliebe-durch-selbstliebe/ https://www.ganzwunderbar.com/naechstenliebe-durch-selbstliebe/#comments Thu, 07 Dec 2017 06:00:42 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=14477 Artikel enthält eine Produktvorstellung zum Gewinnspiel und Affiliate Links* Nächstenliebe durch Selbstliebe Ich möchte gerade jetzt zur Weihnachtszeit über das Thema Liebe, Nächstenliebe und Selbstliebe schreiben. Ich muss in letzter Zeit immer öfter feststellen, dass es viele Menschen gibt, die sich selbst nicht mögen, sich selbst nicht akzeptieren, so wie sie sind und dementsprechend sich auch […]

Der Beitrag Love yourself · Nächstenliebe durch Selbstliebe erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Artikel enthält eine Produktvorstellung zum Gewinnspiel und Affiliate Links*


Nächstenliebe durch Selbstliebe

Ich möchte gerade jetzt zur Weihnachtszeit über das Thema Liebe, Nächstenliebe und Selbstliebe schreiben. Ich muss in letzter Zeit immer öfter feststellen, dass es viele Menschen gibt, die sich selbst nicht mögen, sich selbst nicht akzeptieren, so wie sie sind und dementsprechend sich auch nicht selbst lieben können und vielleicht auch gar nicht wollen. Selbstvorwürfe, Selbstmitleid und Nichtakzeptanz der jetzigen Situation. Dadurch kann man sich natürlich auch nicht für andere öffnen und Liebe geben und empfangen. Viele sagen auch, Selbstliebe wäre völlig egoistisch, man würde ja nur an sich selbst denken. Ganz im Gegenteil – weit gefehlt. Ich glaube, erst wenn man sich selbst liebt, mit sich selbst im Reinen ist, führt man ein glückliches Leben und kann darauf hin aus seiner eigenen Selbstliebe heraus andere lieben und für andere da sein.

Annahme unseres Lebens

Aber wir können wir es schaffen uns selbst so anzunehmen wie wir gerade sind – mit all unseren Fehlern und Macken, die jeder Mensch nun mal hat? Die auch zu uns gehören und die wir gar nicht erst versuchen sollten abzuschalten? Einfache Hinnahme der jetzigen Situation, des eigenen Lebens, die Annahme seines Körpers, die Annahme des Hier und Jetzt ohne Gedanken an die Vergangenheit oder an die Zukunft zu verschwenden. Das Ankommen in der Gegenwart im völligen Vertrauen! Sich selbst akzeptieren und lieben und dies auch in die Welt strahlen.

Lerne dich selbst zu lieben mit all deinen Fehlern und Macken, um für andere da zu sein!

Das Prinzip des Lebens

Es gibt immer wieder Hoch und Tiefs in unserem Leben. Wenn wir dies verstanden und gelernt haben, dass nach jedem Tief auch automatisch wieder ein Hoch kommt, hat man das Prinzip des Lebens verstanden. Das Geheimnis liegt darin, dass man sich auch in schlechten Zeiten so akzeptiert wie man ist, nicht nur in guten Zeiten! Gerade in schlechten  Zeiten, wenn man seine eigenen Erwartungen selbst nicht erfüllen konnte und von sich selbst enttäuscht ist. Lass einfach von Dingen los, die dich herunterziehen und dich nicht glücklich machen. Sei es nun Menschen, Gewohnheiten oder Gegenstände in deinem Leben. Nimm dein Leben so an wie es gerade ist – ganz nach dem Motto: es ist wie es ist! Komme ins Selbstvertrauen und höre wieder auf deine Intuition. Diese weiß meistens schon viel eher was gut für uns ist. Einfach mal den Kopf ausstellen und seinem Herzen folgen.

Gefühle während der Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit kann es immer mal wieder hektisch und stressig werden und es können Gefühle nach oben kommen weil die Erwartungshaltung an dieses Fest einfach gar nicht erfüllt werden können. Viele malen sich das schönste Fest aus und träumen von einem harmonischen Weihnachten und am Ende waren die Erwartungen so hoch, dass sie gar nicht erfüllt werden konnten. Der Druck war einfach zu hoch, um alles perfekt machen zu müssen. Aber geht es beim Weihnachtsfest wirklich um Perfektionismus?

Erwarte nichts, dann kannst du auch nicht enttäuscht werden!

Man ist automatisch enttäuscht und das Fest der Liebe wird schnell zu einem völligen Desaster. Wir sollten einfach versuchen in unserem Leben nichts zu erwarten und einfach mit uns und unserem Leben glücklich zu sein, so wie es gerade ist! Gerade zu Weihnachten geht es nicht darum wie viele Geschenke man bekommen hat, wie perfekt die Weihnachtsdeko geworden ist, wie wunderbar das Essen allen geschmeckt – es geht darum dass man das Fest mit seinen Liebsten harmonisch feiert und eine ganzwunderbare Zeit zusammen verbringt – in und mit völliger Liebe!

Der Weg zur Selbstliebe und Annahme mit Yoga und Meditation

Versuche einfach jeden Tag ein bisschen Zeit mit dir selbst zu verbringen. Zeit für dich ganz alleine – und wenn es nur eine Stunde am Tag ist. Beim Yoga und in der Meditation können wir lernen uns selbst so anzunehmen wir wir sind. In der Meditation reinigen wir unseren Geist und kommen im Hier und Jetzt an. Wir lernen, uns so anzunehmen wir wir sind und beginnen uns selbst zu lieben. Wir lernen uns selbst und unserem Leben zu vertrauen, dass alles so gut ist, wie es gerade ist. Dass wir gar nichts versuchen sollten zu ändern. Das würde vermutlich sowieso nach hinten los gehen. Unser Leben ist vorherbestimmt durch unser Schicksal.

Ich möchte dir nun noch zwei schöne Asanas zur Herzöffnung und zur Selbstliebe vorstellen:

Yoga Asanas zur Herzöffnung

Matsyasana – der Fisch

Du legst dich auf deine Yogamatte*, die Füße und Oberschenkel berühren sich sanft, die Brust wird nach oben Richtung Decke gestreckt, der Kopf fällt sanft nach hinten. Die Hände liegen ganz nah unter dem Gesäß, die Unterarme liegen auf der Matte. Oder du legst den Kopf ab und faltest die Hände über deinem Kopf, wobei die Daumen die Stirn berühren (siehe Foto). Atme tief in die Rippenbögen ein und spüre wie sich dein Brustkorb öffnet. Genieße die Weite in deiner Brust, die dein Herz öffnet. Nach fünf Atemzügen kurze Entspannung im Savasana.

Ustrasana – das Kamel

Du kommst mit den Knien auf die Yogamatte* und lehnst dich für das Gefühl am Anfang nach hinten und streckst den Brustkorb Richtung Decke. Danach fasst du vorsichtig mit der rechten Hand deine rechte Verse und danach mit der linken Hand die linke Verse. Öffne deinen Brustkorb und spüre auch hier die Weite in deiner Brust, die dein Herz öffnet. Schau nach oben an die Decke und atme fünf mal tief aus und ein und komme danach ganz langsam wieder nach oben. In der Gegenhaltung des Kindes kannst du wieder entspannen. Probiere diese beiden Asanas einmal aus und spüre wie du deinen Brustkorb und dein Herz weitest. Lass die Energie in deinem Herzen fließen für mehr Selbstliebe.

Deine Yogaübungen auf dem Weg zur Selbstliebe. Zwei schönes Asanas gerade jetzt zur Weihnachtszeit um Nächstenliebe in die Welt zu tragen. Lerne dich selbst lieben und du wirst merken, wie die Liebe, die du dann ausstrahlst wieder zu dir zurückkehrt. 

Yogamatte von PrAna

Für den Adventskalender möchte ich eine ganzwunderbare Yogamatte von PrAna verlosen. „prAna“ steht im Sanskrit für ‚Atmen, Leben und die Vitalität des Geistes’. Die kalifornische Marke prAna ist von der Yoga-Philosophie begeistert und möchte dies in die Welt tragen. PrAna ist ein US-Unternehmen, die seit der Unternehmensgründung konsequent höchsten Wert auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit legen – aus Liebe zur Umwelt. Wenn du mehr über die tolle Yoga- und Klettermarke erfahren möchtest, schau doch mal auf ihrer Webseite vorbei.

Logo Prana

Gewinnspiel Yogamatte PrAna

Du möchtest gerne diese tolle Yogamatte von PrAna gewinnen? Dann spiele mit und gewinne mit ganz viel Glück. Einfach auf meine Facebookseite gehen, meine Seite liken, 2 Freunde unter diesen Artikel dort verlinken, denen das auch gefallen könnte und schreiben wieso du diese tolle Yogamatte gewinnen möchtest. Dasselbe kannst du natürlich auch auf Instagram machen.

Du möchtest gerne noch das Yogatürchen von gestern lesen? Dann schau mal auf dem Blog bei Kathrin Mechkat von Momazing vorbei. Sie hatte das Yogatürchen Nr. 6. Morgen gibt es das 8. Yogatürchen von der lieben Lotte Laib. Hier gehts zur ihrem Blog! Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit mit ganz viel Selbst-, und Nächstenliebe!

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar
 

 

Der Beitrag Love yourself · Nächstenliebe durch Selbstliebe erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/naechstenliebe-durch-selbstliebe/feed/ 5
Yoga, Meditation und Zen https://www.ganzwunderbar.com/yoga-meditation-und-zen/ https://www.ganzwunderbar.com/yoga-meditation-und-zen/#comments Mon, 20 Nov 2017 12:06:45 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=14497 Anzeige In unserer heutigen Welt sind Stress, Hektik und Ruhelosigkeit Phänomene des Alltags geworden. Schuld daran ist oft nicht nur die Arbeit, sondern auch der Konsum und die Medienwelt. Kein Wunder also, dass sehr viele Menschen sich nach Ruhe, Besinnung und Einkehr sehnen. Während die einen auf Spaziergänge gehen oder Joggen, haben andere fernöstliche Methoden […]

Der Beitrag Yoga, Meditation und Zen erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Anzeige

In unserer heutigen Welt sind Stress, Hektik und Ruhelosigkeit Phänomene des Alltags geworden. Schuld daran ist oft nicht nur die Arbeit, sondern auch der Konsum und die Medienwelt. Kein Wunder also, dass sehr viele Menschen sich nach Ruhe, Besinnung und Einkehr sehnen. Während die einen auf Spaziergänge gehen oder Joggen, haben andere fernöstliche Methoden für sich entdeckt. Yoga und Meditation erfreuen sich sehr großer Beliebtheit und finden Anklang bei den verschiedensten Personengruppen, die auf der Suche nach etwas Stille und innerem Frieden sind. Dabei können die Praktiken aus Fernost oft mehr bewirken, als nur etwas Ruhe und Frieden.

Was ist Yoga überhaupt?

Yoga ist ein Begriff, den man sicherlich irgendwo einmal gehört haben wird. Darunter vorstellen können sich viele aber dennoch nichts darunter. Im klassischen Sinne ist Yoga eine philosophische Lehre, die im indischen Raum beheimatet ist. Ziel der geistig-spirituellen und körperlichen Übungen ist, den Körper und Geist näher zueinander zu führen. Yoga kann daher als „Integration“ oder „Vereinigung“ übersetzt werden. In der westlichen Welt versteht man unter Yoga meist körperliche Übungen. Die geistige Komponente ist hier also weitestgehend verloren gegangen, findet aber vereinzelt wieder Anklang.

Yoga, welches seit 2016 immaterielles Weltkulturerbe ist, ist dabei nur der Oberbegriff für eine Reihe verschiedener Schulen, die nicht selten auch ihre eigene  Philosophie vorweisen können. Yoga ist somit nichts universales und der Begriff ist damit sehr dehnbar. Seit Yoga in den 1920er Jahren seinen Weg in den Westen gefunden hat, konnte es sich immer weiterverbreiten. Kaum eine Volkshochschule bietet nicht mindestens einen Yoga-Kurs an und dieser Trend hält auch an. Der Stress in der Gesellschaft wird nicht weniger und so entwickelt sich Yoga mit ihr.

Welchen konkreten Nutzen hat Yoga?

Yoga hat einen sehr vielfältigen Nutzen und nicht immer ist es nur die Suche nach Ruhe und Einkehr. Auch körperliche Fitness und seelische Stählung sind Beweggründe für das Praktizieren von Yoga. Beliebt ist Yoga aus diesem Grund auch bei Diäten. Die Übungen können einerseits dabei helfen ein gewisses Ausdauervermögen zu erhalten und können außerdem die Fettverbrennung und den Stoffwechsel anregen. Zum ganzheitlichen Konzept des Yoga gehört auch eine spezielle Ernährungsweise, die sich nach dem Typ richtet. Überraschenderweise ist die Ernährung dabei nicht unbedingt spärlich, sondern reichhaltig. Die Balance der Lebensmittel und vor allem Gewürze sorgt dennoch für den erwünschten Effekt. Bei Diäten kommt es nämlich darauf an den Stoffwechsel und die Fettverbrennung anzuregen. Hungern ist keine sinnvolle Form der Diät.

Wie sieht es mit Meditation aus?

Die Meditation ist eine spirituelle Praxis, die vielen Kulturen bekannt ist. Im fernen Osten aber ist sie zu höchster Blüte gekommen. Zu späteren Zeitpunkten fand der Begriff der Meditation auch in der westlichen Philosophie Verwendung, sowie in Descartes „Meditationen über die Grundlagen der Philosophie“.

Was aber hat es mit der Meditation auf sich?

Wie schon beim Yoga gibt es auch für die Meditation keine konkrete Antwort auf diese Frage, da sich im Laufe der Geschichte viele Schulen und Richtungen entwickelt haben. Der Kerngedanke beruht allerdings darauf den Mikrokosmos und den Makrokosmos zu vereinigen. Einfacher formuliert sollen Körper und Geist vereinigt werden und auf einen höheren Bewusstseinszustand gebracht werden. Auch die Kontemplation, also das tiefe Nachdenken, können als Form der Meditation gewertet werden. Der Buddha, der wohl jedem ein Begriff ist und auf dessen Namen der Buddhismus gegründet wurde, übte sich ebenfalls in der Meditation.

Siddharta Gautama

Siddharta Gautama, wie der Buddha eigentlich heißt, soll unter dem Bodai-Baum sitzend nach langer Zeit der Meditation den Abendstern sehend die Erleuchtung erfahren haben. Die Praktiken der Meditation haben sich im Laufe der Geschichte vor allem in China sehr stark durchgesetzt und sind dort zu höchster Blüte gekommen. Durch die Reisen des japanischen Mönchs Kukai ist das in China beheimatete Chan dann nach Japan gekommen, wo es zum Zen bzw. zum Zen-Buddhismus wurde. In Japan entwickelten sich die Praktiken der Meditation zu einer gänzlich neuen Form, nämlich der aktiven Meditation. Während die meisten anderen Schulen auf stille, passive Meditation setze, entwickelte der Zen-Buddhismus eine Philosophie, die alltagstauglicher war, als die vorherigen Formen.

Nutzen der Meditation

Meditation soll, ähnlich wie Yoga, Körper und Geist näher zueinander führen. Hektik und Stress können gut durch die Praktiken der Meditation verringert werden. Langfristig hilft die Meditation auch besser mit Stresssituationen umzugehen und sich so gar nicht erst aufzuregen. Die Meditation ist im Gegensatz zum Yoga überwiegend geistig-spirituell behaftet.

Der Zen-Weg

Aus dem chinesischen Chan ist in Japan das Zen entstanden, die heute wohl zu den bekanntesten fernöstlichen Philosophien überhaupt gehört. Während der Buddhismus und Shinto innerjapanische und innerasiatische Philosophien blieben, fanden immer mehr Menschen außerhalb Japans ihren Zen-Weg. Der Grund hierfür ist sehr einfach: Zen stellt keine Bedingungen. Auch ist Zen Alltägliches. Deutlich wird das in den Worten Masataka Toga, Direktor für Zen-Studien an der Universität Kyoto:

„Alles beginnt mit dem Putzen des Bodens“, fängt er an und illustriert Zen mit einer alltäglichen, einfachen Handlung. „Wenn du begriffen hast, dass alle Erleuchtung mit dem Bodenputzen beginnt und mit ihm endet, dann hast du Zen begriffen“ und fügt noch hinzu, „und du selbst musst den Boden putzen.“

Der Kern des Zen

Diese zunächst als witzig anzusehende Aussage trifft den Kern des Zens sehr gut. Erst alltägliche Handlungen, die mit Konzentration und wiederkehrender Übung ausgeführt werden, können zu einer höheren Erleuchtung führen. Das Zen kennt dabei fünf aktive Wege:

  • Shodo: Der Weg des Pinsels, bei dem immer wieder Texte und Schriften verfasst werden, bis der Pinsel den Praktizierenden führt, die Pinselstriche also von selbst kommen.
  • Kado: Der Blumenweg, auch als Ikebana bekannt, setzt sich als Ziel Blumen und Pflanzen so zu arrangieren, dass sie natürlich wirken und harmonisch.
  • Kendo: Der Weg des Schwertes ist eine Kampfsportart deren Ziel es ist erst sich selbst zu besiegen und dann den Gegner.
  • Kyudo: Der Weg des Bogens ähnelt dem Weg des Schwertes und soll den Geist auf eine höhere Ebene führen. Der Geist führt den Pfeil.
  • Chado: Der Weg des Tees beschreibt die japanische Teezeremonie. Grüner Tee wird hier als Möglichkeit gesehen den Geist zu reinigen und durch die konzentrierte Zubereitung Ruhe zu finden.

Vor allem der letzte Weg, der Weg des Tees ist für westliche Verhältnisse noch am einfachsten durchzuführen. Die Utensilien können alle besorgt werden und auch originaler japanischer Matcha-Tee, der bei der Teezeremonie verwendet wird, ist in Teegeschäften erhältlich. Genuss, Ruhe, Entspannung und ein meditativer Charakter sind im traditionellen Trinken des Tees integriert. Aber auch das Nachdenken über bestimmte Handlungen, sowie die konzentrierte Durchführung von Alltagshandlungen sind Wege des Zens, die auch im Alltag Platz finden.

Fazit über Yoga, Meditation und Zen

Sowohl Meditation, Yoga und Zen sind fernöstliche Praktiken, die auch in der westlichen Welt praktizierbar sind. Ruhefindung und verbesserte Lebensqualität sind dabei garantiert. Oft ist es nur ein geringer Aufwand, der mit den Praktiken verbunden ist und so eignen sich Meditation, Zen und Yoga für jedermann, der auf der Suche nach etwas Stille und Einkehr ist.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Yoga, Meditation und Zen erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/yoga-meditation-und-zen/feed/ 4
Noisy Detox · Stille, die gut tut https://www.ganzwunderbar.com/blogparade-stille/ https://www.ganzwunderbar.com/blogparade-stille/#comments Wed, 11 Oct 2017 14:32:00 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=14207 Artikel enthält Werbelinks* Was ist Stille, und was bedeutet sie in deinem Leben? Für mich bedeutet Stille etwas sehr schönes. Ich bin von Beruf Mediengestalterin und arbeite in einem Großraumbüro in einer Werbeagentur. Ständig wird man von einer Geräuschkulisse umgeben. Entweder geht das Telefon, die Kollegen sprechen miteinander, es klingelt an der Tür, der Chef […]

Der Beitrag Noisy Detox · Stille, die gut tut erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Artikel enthält Werbelinks*


Was ist Stille, und was bedeutet sie in deinem Leben?

Für mich bedeutet Stille etwas sehr schönes. Ich bin von Beruf Mediengestalterin und arbeite in einem Großraumbüro in einer Werbeagentur. Ständig wird man von einer Geräuschkulisse umgeben. Entweder geht das Telefon, die Kollegen sprechen miteinander, es klingelt an der Tür, der Chef möchte etwas von einem, die Putzfrau saugt durch die Räume und der Drucker* gibt seine immergleichen monotonen Geräusche ebenfalls dazu. Ein ganz normaler Tag – 9 Stunden am Tag, 5 mal die Woche.  Vondaher genieße ich es auch sehr oft, wenn es einfach mal nach Feierabend ruhig ist.

Wie wirkt sie sich auf deine Gesundheit, dein Wohlbefinden, deine Körperlichkeit und deine Psyche aus?

Der ständige Geräuschepegel hat mich früher richtig mitgenommen. Ich habe damals dringend nach einem Ausgleich gesucht, da ich Abends völlig gestresst nach Hause gekommen bin.
Ich hatte Kofpschmerzen, war gereizt und genervt, hatte Rückenschmerzen. Ich habe mich einfach unwohl in meiner Haut gefühlt. Ob das nun durch den ständigen Geräuschpegel kam, kann ich nicht sagen, aber ich denke, dass ständig auf einen einwirkende Geräusche auf Dauer krank machen können. Es gibt unzählige, wissenschaftliche Studien dazu, dass Geräusche krank machen können. Misophonie heißt das Stichwort. Die Stille hat mir dann einfach gut getan, einfach mal an nichts zu denken, und nichts zu machen. In der Stille kann man dann seine Energie wieder komplett neue aufladen.

Welche Möglichkeiten kennst du, still zu werden oder in die Stille zu gehen?

Ich denke es gibt viele Möglichkeiten, um still zu werden oder in die Stille zu gehen. Ich habe mit Yoga und Meditation begonnen, was ein ganzwunderbares Instrument ist, um komplett sein Gedankenkarussell abzustellen. Durch die ständigen Geräuschkulissen beginnen unsere Gedanken zu kreisen, meistens ohne ein bestimmtes Resultat. Mit Yoga und Meditation können wir den Stress abbauen und in die komplett Stille gelangen. Stille ist heilend und wirkt sich positiv auf unseren Körper und unsere Psyche aus, da wir den ganzen Tag dem Gegenteil ausgesetzt sind.

Frau sitz stressfrei im Meditationssitz

Welche Erfahrungen machst du in Stille, die mitzuteilen auch für anderen bewegend sein können?

Ich habe das Gefühl, dass man in der Stille wieder zu sich selbst findet. Wenn der stressige und laute Alltag einen aus der Balance bringt, schafft es die Stille, wieder zu uns selbst zu finden. In der Meditation können wir lernen, wieder mit der Stille zu leben, die Stille kennen zu lernen und vor allem uns selbst kennen und lieben zu lernen. In der Stille gibt es auch keine Dinge, die uns von uns selbst ablenken können. Viele schaffen es heutzutage gar nicht mehr, mit sich selbst alleine und still zu sein, aus den unterschiedlichsten Gründen. Ich denke, dass ist ein Prozess, den man wieder lernen muss. Ich hatte am Anfang auch enorme Schwierigkeiten, länger in der Meditation zu bleiben. Ich habe am Anfang mit 10 Minuten angefangen, nun schaffe ich es bis zu einer Stunde zu meditieren. Die Stille reinigt unseren Geist!

Welchen Stellenwert hat Stille in deinem Beruf, in deiner Arbeit?

In meinem Beruf gibt es die Stille nur sehr selten. Schonmal gar nicht wenn alle Arbeitskollegen da sind. Wie oben schon beschrieben, sitzen wir in einem Großraumbüro. Wenn alle im Feierabend sind, dann herrscht Stille im Büro. Dann wäre eigentlich die beste Zeit um kreativ zu werden und tolle Designs zu erstellen. Aber so sieht der Alltag einer Werbeagentur nun mal aus. Stille? – Weit gefehlt!

Wie nimmst du Stille wahr? Empfindest du sie? Kannst du das beschreiben?

Ich nehme Stille sofort wahr, da es für mich ein sehr schöner und angenehmer Zustand ist. Ich denke, man mag die Stille, wenn man den ganzen Tag von Geräuschen beschallt wird. Ich denke, dann nimmt man die Stille direkt wahr. Stille hat auch manchmal was mystisches wie zum Beispiel bei einer Sonnenfinsternis, wenn alle Vögel plötzlich ruhig wurden. Auf der anderen Seite kann Stille auch etwas sehr quälendes sein, wenn man unbedingt still sein muss aber eigentlich loslachten könnte. Ich denke, dass wir alle einmal in die Stille gehen sollten, um uns selbst kennzulernen und um mit uns selbst auszukommen.

Stille – ein Seinszustand?

Seinszustand ist der Zustand jenseits aller gedanklichen Konzepte. Als Seinszustand bezeichnet man einen Zustand der Seele. Der Begriff „Seinszustand“ meint deine Verbindung zur wahren Natur deiner Existenz. “ Yogawiki

Ich denke, in dieser Erklärung steckt sehr viel Wahrheit. In der Meditation kommen wir auch in einen Seinszustand und können zu unserer wahren Natur unserer Existenz finden – im wahren Hier und Jetzt. Ohne Wertung unsere Umwelt wahrnehmen, nur als Beobachter schauen und sein. Von daher glaube ich schon, dass die Stille ein Seinszustand ist. Ein Elixier für die Seele!

Was kommt aus der Stille – in dir, für dich, oder auch für andere?

Aus der Stille kommt ganz viel neue Energie und Kraft. Wie einen Akku, den wir in der Stille wieder aufladen können. Viele ertragen diese Stille nicht und müssen sich immer ablenken. Es gibt sogar Klöster, in denen Tage lang das Gelübde des Schweigens abgelegt wird um einfach mal wieder zu sich selbst zu finden und sein Umfeld neu wahrzunehmen. Vielleicht auch um Stress abzubauen. Denn in der lauten und hektischen Welt kann man sich in den vielen Geräuschkulissen schnell selbst verlieren. Wir laden uns in der Stille wieder auf, um für andere und natürlich auch für uns selbst da zu sein.

Mönch beim Meditieren

Ein Ort der Stille – in mir.

Jeder hat einen Ort der Stille, an den man sich jederzeit zurückziehen kann, wenn es die Zeit erlaubt. Oft gelingt dies bei der Meditation und beim Yoga. Hier eine kleine Anleitung für deine erste Meditation:

  1. Setze dich in den Schneidersitz oder ähnlichen Sitz auf den Boden oder ein Meditationskissen. Auch ein normales Kissen von der Couch ist hier ausreichend für den Anfang.
  2. Mache dir schöne Meditationsmusik an
  3. Vielleicht hast du auch ein paar schöne Duftkerzen oder einen Aromaöl-Diffuser, der deinen Raum mit einem angenehmen Aroma erfüllt
  4. Strecke die Arme gerade aus, lege sie auf den Knien ab und forme mit deinem Zeigefinger und Daumen ein O.
  5. Strecke die Brust raus, ziehe den Bauch ein und konzentriere dich auf deine Atmung
  6. Lass die Gedanken kommen und gehen und konzentriere dich nur auf dich
  7. Komm zur Ruhe und genieße die Stille!

Viel Spaß bei deiner ersten Meditation! Wenn auch du deine Erfahrungen mit Stille hast und gerne weitere Artikel zu diesem Thema lesen möchtest, schau doch mal auf dem Blog zur Stille vorbei.
Namaste

Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Noisy Detox · Stille, die gut tut erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/blogparade-stille/feed/ 1
4 Wege zum Glück https://www.ganzwunderbar.com/4-wege-zum-glueck/ https://www.ganzwunderbar.com/4-wege-zum-glueck/#comments Wed, 09 Aug 2017 08:37:50 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=13394 Wir alleine sind dafür verantwortlich uns selber glücklich zu machen, niemand anderes. Das ist das einzige was zählt. Nicht unsere Freunde, unsere Kollegen, unsere Familie oder Nachbarn. Wenn wir das Glück im Außen suchen, werden wird es nicht finden. Unser Rezept zum Glücklich sein liegt schon in uns. Alles dafür ist schon vorhanden. Wir sind […]

Der Beitrag 4 Wege zum Glück erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Wir alleine sind dafür verantwortlich uns selber glücklich zu machen, niemand anderes. Das ist das einzige was zählt. Nicht unsere Freunde, unsere Kollegen, unsere Familie oder Nachbarn. Wenn wir das Glück im Außen suchen, werden wird es nicht finden. Unser Rezept zum Glücklich sein liegt schon in uns. Alles dafür ist schon vorhanden. Wir sind der Autor unseres Lebens.

Frei sein im Kopf

Aber was bedeutet das denn eigentlich frei und glücklich sein? Frei sein bedeutet, keine negativen Gedanken in unserem Kopf zu haben und unser Gedankenkarussell zum Stillstand zu bringen. Einfach an nichts zu denken. Sich keine Sorgen machen zu müssen, nicht zu grübeln. Sich keine Gedanken machen, was morgen ist oder in nächster Zukunft. Einfach das Hier und Jetzt genießen ohne eine Wertung – Ohne Grübeleien. Das ist das schwierigste für uns alle. Der Alltag bringt immer wieder neue Dinge zum Nachdenken an die Oberfläche. Neue Probleme die nach neuen Lösungen schreien. So sieht meistens der Alltag von uns aus. Das muss jedoch nicht sein.

1. Weg zum Glück: Sei achtsam mit deinen Gedanken und Taten

Wir können das Affengeplapper durchbrechen. Können uns achtsam auf unsere Gedanken konzentrieren und uns selber sagen, dass ich diesen Gedanken nun nicht mehr weiter denken werde weil er zu gar nichts führt. Wir malen uns die wildesten Dinge aus, aber wir können die Situation meistens durch unsere Gedanken nicht ändern oder beeinflussen. Dann sollten wir diese lieber beiseite legen und uns selber sagen, dass es zu keinem Ergebnis führt. Achtsam mit unseren Gedanken sein und vor allem mit unseren Taten. Denn unsere Taten ziehen immer ihre Resultate nach sich. In der Meditation können wir lernen unsere Gedanken zu steuern.

2. Weg zum Glück: Höre auf deine Intuition

Wenn wir unsere Intuition schon schreien hören, es lieber nicht zu tun (bei manchen flüstert sie auch nur ganz leise im Hintergrund) sollten wir lieber darauf hören. Gerade wir Frauen sollten viel öfter auf unser Bauchgefühl hören, dass uns sehr oft den richtigen Weg zeigt. Oft hören wir aber nicht drauf bzw. wollen vielleicht auch nicht drauf hören weil unser Ego den Weg vorgibt. Viele unschöne Erlebnisse hätte man sich ersparen können, hätte man als Frau auf sein Bauchgefühl gehört. Man hat es vorher schon geahnt und macht es trotzdem. Mit den Konsequenzen müssen wir dann leben und sind um eine Erfahrung reicher. Dann bereut man im Nachhein, nicht darauf gehört zu haben. Unsere Intuition macht uns nichts vor, betrügt uns nie, ist immer gut zu uns. Unsere Gedanken können oft gegen uns sein weil sie ihr eigenes Spielchen spielen aber unsere Intuition nicht. Im Laufe der Zeit haben viele diese Intuition verloren. Durch Yoga und Meditation können wir wieder neu lernen sie zu spüren. Hierzu habe ich vor kurzem den Yogalehrer Max Strom zum Interview gebeten, der dies ganzwunderbar erklärt.

3. Weg zum Glück: Lass alles los, was dir nicht gut tut

Durch Yoga und Meditation können wir auch schneller mit Situationen abschließen und loslassen lernen, was uns nicht gut tut. Sei es nun Menschen, Gegenstände, Gedanken oder schlechte Gewohnheiten, die unser Leben nur erschweren. Lass diese Dinge los, die keine Bereicherung für dein Leben sind. Wir leben nur einmal und da ist nur Platz für tolle Menschen, die einem gut tun. Auf alle(s) andere können wir getrost verzichten. Sie sind es gar nicht wert beachtet zu werden. Auch dies müssen wir achtsam erlernen um das Glück zu finden und vor allem auch zu leben. Ich hab vor Jahren Menschen, die mir nicht gut taten, aus meinem Leben verbannt und es war bis heute die beste Entscheidung meines Leben, da sie mir mein Leben nur erschwert haben und nichts glückliches und positives dazu beigesteuert haben. Im Gegenteil. Nur Stress und Ärger!

Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere.

4. Weg zum Glück: Meide Negativitäten in deinem Leben

Energievampire, die einen immer runterziehen und man sich nach einem Treffen völlig ausgelaugt fühlt. Eigentlich sollte man sich doch mit Menschen nach einem Treffen gut fühlen und glücklich sein, dass man diese getroffen hat. Aber bei diesen Energievampiren tritt genau das Gegenteil ein. Sie saugen einen förmlich aus, können auch nie etwas Positives sagen, alle Menschen sind schlecht und vor allem die ganze Welt dazu. Positives Feedback für jemand anderes? Fehl am Platz. Immer nur negative Äußerungen und dem ganzen Leben gegenüber. Wie kann man so ein Leben führen? Wir müssen sich diese Menschen fühlen? Eigentlich müsste man ganz viel Mitleid mit diesen haben, was ich auch irgendwie habe. Es muss ein sehr trostloses und trauriges Leben sein, wenn man sich für nichts und niemandem und vor allem für sich selbst nicht freuen kann. Menschen ohne Selbstliebe! Vielleicht sollten diese auch mal einen Weg zu sich selbst finden durch ganz viel wunderbares Yoga.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag 4 Wege zum Glück erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/4-wege-zum-glueck/feed/ 4
Perfect life – Ich höre auf mit „perfekt sein“ – Blogparade https://www.ganzwunderbar.com/perfekt-sein/ https://www.ganzwunderbar.com/perfekt-sein/#comments Tue, 25 Jul 2017 09:04:44 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=13341 Unsere Vorstellung vom Perfektionismus Perfekt sein? Was ist das schon? Vielleicht sollte man sich erst einmal Gedanken darüber machen, was „perfekt sein“ überhaupt bedeutet. Meiner Meinung nach ist „perfekt sein“ eine Ansichts-Sache. Dies liegt immer im Auge des Betrachters. Für den einen ist man perfekt, für den anderen aber eben nicht. „Perfekt sein“, dass ist […]

Der Beitrag Perfect life – Ich höre auf mit „perfekt sein“ – Blogparade erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Unsere Vorstellung vom Perfektionismus

Perfekt sein? Was ist das schon? Vielleicht sollte man sich erst einmal Gedanken darüber machen, was „perfekt sein“ überhaupt bedeutet. Meiner Meinung nach ist „perfekt sein“ eine Ansichts-Sache. Dies liegt immer im Auge des Betrachters. Für den einen ist man perfekt, für den anderen aber eben nicht. „Perfekt sein“, dass ist nur eine Sache in unserem eigenen Kopf. Wir haben eine Vorstellung davon, wie wir sein möchten, wie wir aussehen möchten, wie wir uns geben. Unser Ego gibt vor, was „perfekt sein“ für uns bedeutet. Aber wenn man mal ganz ehrlich ist, ist jeder Mensch auf seine Art und Weise perfekt. Perfekt, so wie wir geschaffen wurden. Jedes Individuum ist auf seine ganz eigene Art und Weise schön und perfekt.

Die Gesellschaft und der Perfektonismus

Wir glauben perfekt zu sein, so wie die Gesellschaft es uns vorlebt. Perfekt bedeutet ja auch, irgendwie in ein Raster oder eine Schublade abgelegt zu werden. Perfekte Nase, weil es die Gesellschaft es so vorlebt, perfekter Mund, perfekte Oberweite, perfekter Hintern, perfekte Reise, perfektes Haus, perfekter Partner, perfektes Leben. Wir vergleichen uns mit anderen und glauben durch die Medien und die Gesellschaft, das diese „Maße“ alle „perfekt sein“. Die Hochglanzmagazine leben dies noch zusätzlich vor. Wenn wir zum Beispiel mit unserem Körper nicht in dieses Raster passen, versuchen wir uns krampfhaft, entgegen unserer Natur, uns in diese gesellschaftlich vorgelebten Schubladen selbst zu stecken. Wenn nötig mit Hilfe von Schönheitsoperationen, um wenigstens unseren Körper perfekt werden zu lassen. Auch jeder Körper mit seinen Rundungen und Formen ist perfekt. In jeder Rundung steckt auch was Schönes.

„Sobald man sich mit anderen vergleicht, kann man nur unglücklich werden.“

Perfektionismus ablegen

Unser Leben, so wie wir es führen, ist für uns genau richtig, so wie es gerade ist. Da muss man sich auch nicht mit seinen „tollen“ Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunden vergleichen, die so ein „perfektes Leben“ führen. Meistens trügt dieser Schein ja auch noch, hinter der Fassade kann es da schon wieder ganz anders aussehen. Jeder ist seines Glückes Schmied, mit seinem eigenen Umfeld und seinem eigenen Leben. Wenn wir es schaffen, unseren Perfektionsmus abzulegen, unser Ego auf die Ersatzbank zu setzen und nur auf unser Herz und unsere Intuition zu hören, uns so anzunehmen wie wir selber sind, wird uns auch der Druck genommen „perfekt sein“ zu müssen. Wenn wir uns selber so annehmen, wie wir sind, finden wir unser Glück.

Ich wollte immer perfekt sein

Beim Start mit dem Yoga vor 11 Jahren habe ich mich auch extrem unter Druck gesetzt und wollte von der ersten Stunde an perfekt sein. Ich wollte alle Übungen sofort 100%ig können – so wie meine Mit-Yogis und natürlich im Vergleich zu meiner Yogalehrerin. Was natürlich ziemlich dumm von mir war, da diese alle schon Fortgeschrittene waren und Yoga über Jahre geübt haben. Aber an diesem Beispiel sieht man ja auch, dass man sich eben nicht mit anderen vergleichen darf. Jeder ist anders und hat andere Grundvorrausetzungen. Beim Yoga setzen wir uns immer wieder mit uns selbst auseinander, mit unserem Körper und unserem Geist. Wir machen die Asanas (Yogaübungen) und merken, dass uns nicht alle Übungen gleich gut liegen. Die einen Asanas gelingen immer besser als andere. Auch aufgrund unserer Anatomie. In jeder Yogastunde müssen wir unseren Körper so annehmen wir wir sind – das wird uns jede Yogastunde immer wieder vor Augen geführt.

Mach dein eigenes Ding – vertraue dir selbst

Ich habe mich damals mit diesem Blog extrem unter Druck gesetzt. Ich wollte zwanghaft, dass dieser Blog perfekt ist. Ich wollte unbedingt, dass dieser schnell ganz groß wird. Habe mich ständig mit anderen Bloggerinnen verglichen bis ich irgendwann gemerkt habe, dass ich damit ganz schnell aufhören muss. Ich wollte keine Kopie der anderen sein, was ich aber durch das ständige Vergleichen mit diesen geworden wäre. Ein billiger Abklatsch! Ich fühlte mich nicht mehr wohl, fühlte mich völlig ausgelaugt, immer rastlos. Das zieht natürlich ungemein an Energie, immer so sein zu wollen, wie die anderen. Immer hinterher zu rennen, sich immer mit anderen zu vergleichen. Ich habe dann mein eigenes Ding gemacht, habe auf mein Herz gehört und meine ganze Leidenschaft dort rein gesteckt. Habe mir ab dann immer selbst vertraut. Der Erfolg stellte sich dann auch irgendwann von ganz alleine ein.

„Wenn du mit Herzblut, Leidenschaft und Vertrauen in dich selbst an eine Sache gehst, kann nur etwas Gutes daraus werden.“

Heute vergleiche ich mich mit niemandem mehr, höre nur auf meine innere Stimme und mache mein eigenes Ding. Ohne Druck und ohne „perfekt sein“ zu müssen – immer mit dem Wissen, dass es sich gut anfühlt – genau das ist der richtige Weg!

Wir sollten einfach alle aufhören, ständig versuchen „perfekt sein“ zu müssen, sondern lieber uns selbst so annehmen wie wir sind. Jeder auf seine eigene tolle Art und Weise! Vielen Dank, liebe Katy, die zu dieser Blogparade aufgerufen hat. Hier geht es zu ihrem Artikel.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Perfect life – Ich höre auf mit „perfekt sein“ – Blogparade erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/perfekt-sein/feed/ 2
Souls of africa – Einfach mal dankbar sein https://www.ganzwunderbar.com/dankbar-sein/ https://www.ganzwunderbar.com/dankbar-sein/#respond Sat, 24 Jun 2017 11:51:28 +0000 https://www.ganzwunderbar.com/?p=13184 Ich bin von meiner Reise aus Südafrika zurück – Es war eine ganzwunderbare Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken, tollen Menschen, Tieren, enormer Lebensfreude und ganz viel Dankbarkeit. Ich hatte eine Vorstellung von Afrika die durch diese Reise aber komplett anders widerlegt wurde. Die Menschen waren höflich, nett und so voller Lebensfreude auch wenn sie wirklich […]

Der Beitrag Souls of africa – Einfach mal dankbar sein erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Ich bin von meiner Reise aus Südafrika zurück – Es war eine ganzwunderbare Reise mit vielen unvergesslichen Eindrücken, tollen Menschen, Tieren, enormer Lebensfreude und ganz viel Dankbarkeit. Ich hatte eine Vorstellung von Afrika die durch diese Reise aber komplett anders widerlegt wurde. Die Menschen waren höflich, nett und so voller Lebensfreude auch wenn sie wirklich nicht viele Besitztümer hatten. Dies wurde mir durch die Südafrika Reise nochmal vor Augen geführt. Dankbarkeit wo man nur hinschaute. Ich bin ja auch eher der Meinung das uns materielle Dinge in unserer Gesellschaft sowieso nicht glücklich machen. Viele häufen Unmengen an materiellen Dingen an auf der Suche nach dem Glück. Aber das Glück stellt sich dadurch nicht ein. Aber zurück zu der Reise…

Dankbarkeit und Lebensfreude

Wir besuchten einen Tag ein Township in Knysna, wo vor zwei Wochen noch gefährliche Unwetter mit böenartigen Winden den Ferienort heimsuchten und die Flammen den Ort und die Wälder in den Bergen verbrannten. Die Township Tour wurde von Peggy geführt. Auch in den Townships wurden die Auswirkungen sichtbar. Leider sind auch Menschen ums Leben gekommen und viele wurden verletzt. Teilweise waren die Blechhütten komplett verbrannt, vereinzelte Autos brannten aus. Das Feuer sprang mit Hilfe der Winde auf einzelne Häuser über. Die Menschen in den Townships haben eh schon kaum etwas zum Leben und dann wurde ihnen teilweise noch ihr Dach über dem Kopf genommen. Trotz alledem habe ich noch nie so viel Lebensfreude und Dankbarkeit für das Leben und andere Menschen gesehen. Diese Menschen haben sich nicht von den schlechten Zeiten runterziehen lassen, versuchen immer das Positive im Leben zu sehen. Das Leben im Hier und Jetzt wie es uns die Yogaphilosophie immer wieder lehrt.

Glücklich sein ohne Materialismus

Teilweise leben diese Menschen in einer Hütte von 10 qm mit 15 Personen auf engstem Raum. Für Privatsphäre gibt es dort keinen Platz, im wahrsten Sinne des Wortes. Wellblechhütten ohne Strom und fließendem Wasser. Das Wasser muss teilweise auf dem Kopf tragend meterweit an einem Brunnen abgeholt, zu den Hütten transportiert werden und wird dann aufbereitet. Sie haben keine materiellen Dinge wie wir, von denen wir glauben, dass sie uns glücklich machen. Die Verbindung zu anderen Menschen, unvergesslich erlebte Momente – das sind die Dinge, die uns glücklich machen. Auch mal dankbar sein, für das was wir haben. Dies konnte man in Afrika jeden Tag erleben. Zurück zum Minimalismus.

Zurück zum Hier und Jetzt

Wir haben so viel über das wir uns jeden Tag freuen können. Wir haben keinen Krieg, müssen keinen Hunger leiden, haben tolle Häuser zum Leben und viele Dinge mehr. Die Liste könnte  noch unendlich weiter geführt werden. Trotzdem sind so viele Menschen unglücklich, zumindest scheint es in meinen Augen so. Viele haben verlernt genügsam zu sein mit dem was sie haben, mit den Mitmenschen, dem Job und ihrer Gesundheit. In unserer Gesellschaft heißt immer öfter: höher, schneller, weiter!! Mit welchem Ziel? Auf keinen Fall um glücklich(er) zu werden. Da würde ich eher das Motto sehen: weniger, langsamer, ruhiger! Zurück zur Natur – zurück zum Hier und Jetzt! Unsere Gesellschaft verliert langsam den Sinn des Lebens, den Sinn ein Leben mit Freude zu genießen. Nicht das Lachen und die Lebensfreude zu verlieren, egal was uns im Leben wiederfährt, das muss wieder gelernt werden. Die technischen Medien unterstützen diesen Kreislauf noch zusätzlich.

Ich würde jedem raten, wenn er in Afrika ist, eine Township Tour zu machen, um sich vielleicht auch selber einmal die Augen zu öffnen, wie gut es uns geht. Die Menschen haben uns begrüßt und strahlten mit ihren Augen pure Lebensfreude aus. Wenn man sich auf die Kulturen und Menschen einlässt, erlebt man unvergessliche Momente, die man nicht mehr vergessen möchte. Das Geld für die Tour (ca. 25-30 Euro) werden an die Hilfsorganisationen in den Townships weitergeleitet und kommen direkt bei den Menschen an, die das Geld wirklich benötigen. Wenn du auf deiner nächsten Reise auch in der Nähe von Knysna bist und eine Township Tour dort machen möchtest, kannst du dich gerne bei der Peggy melden. Die Informationen dazu findest du auf der Webseite von ihr.

Namaste

Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Souls of africa – Einfach mal dankbar sein erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/dankbar-sein/feed/ 0
Es ist wie es ist https://www.ganzwunderbar.com/yoga-und-annahme/ https://www.ganzwunderbar.com/yoga-und-annahme/#comments Fri, 21 Apr 2017 18:12:42 +0000 https://ganzwunderbar.com/?p=12299 Yoga für Körper und Geist Man sagt immer wieder, Yoga ist für Körper und Geist. Für den Körper kann man ja noch verstehen, aber für den Geist? Yoga dehnt und streckt die Muskeln und Sehnen. Aber was genau macht Yoga mit unserem Geist? Wie kann man sich das vorstellen? Ich muss dazu sagen, dass die […]

Der Beitrag Es ist wie es ist erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Yoga für Körper und Geist

Man sagt immer wieder, Yoga ist für Körper und Geist. Für den Körper kann man ja noch verstehen, aber für den Geist? Yoga dehnt und streckt die Muskeln und Sehnen. Aber was genau macht Yoga mit unserem Geist? Wie kann man sich das vorstellen? Ich muss dazu sagen, dass die nächsten Prozesse, die ich hier beschreibe, in einer längeren Yogapraxis entstehen. Nicht nur der Körper wird immer dehnfähiger und elastischer, auch der Geist wächst in jeder Stunde an den Herausforderungen. Dieses Wachstum des Geistes übertragen wir unbewusst in unseren Alltag, in unser Leben. Durch Yoga werden wir mutiger, wir bekommen wieder mehr Vertrauen in uns und unser Leben. Das hört sich jetzt vielleicht für dich, sehr weit hergeholt an, aber dies ist auch ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht. Dies entsteht nicht  von heute auf morgen. Yoga ist auf Jahre ausgelegt. Man darf nicht glauben, dass wenn man 4 mal Yoga gemacht, dass der Geist dann erleuchtet ist, oder wie immer man dies auch bezeichnen möchte.

Yoga und Annahme

Durch Yoga lernst du, Dinge so anzunehmen wie sind. Sie so zu akzeptieren, wie sie sind. Oft versucht man die Situation zu werten, versucht sie irgendwie zu ändern. Aber ich glaube, dass jede Situation, in der wir ins befinden, genau so richtig ist. Durch Yoga können wir lernen, die Situationen in unserem Leben so zu akzeptieren wie sie sind, egal wie „falsch“ oder „ richtig“ diese gerade für uns scheinen mag. Obwohl ich hierbei betonen möchte, dass es kein „richtig“ oder „falsch“ gibt. Denn es ist genau so richtig für den Moment, auch wenn man dies nicht immer sofort sieht, sich aber im späteren Zeitpunkt als richtig entpuppt. Yoga lehrt uns, unsere jetzige Lebenssituation so anzunehmen wie sie ist, ohne sie zu werten. Jede Situation, in der wir uns befinden, ist eine Lernaufgabe für uns. Auch wenn diese nicht immer logisch erscheinen mag. Manchmal sieht man die Lernaufgabe auch nicht auf den ersten Blick, doch durch Yoga werden wir sensibler und somit auch achtsamer auf unser Leben und das unserer Mitmenschen. Achtsamer auch im Umgang mit unseren wertenden Gedanken. Wir werten irgendwann nicht mehr und akzeptieren unsere Umstände. Unser Geist wächst an den Aufgaben. Ganz nach dem Motto:

Es ist wie es ist. Ich kann es eh nicht ändern.

Yoga und das Vertrauen

Wir glauben immer, die meisten Dinge in unserem Leben beeinflussen zu können, dem ist aber oft nicht so. Wir können unser Leben manchmal einfach nicht planen, wie man es gerne möchte. Es kommt sowieso immer ander als man denkt. Doch mit Yoga kommen wir wieder ins Vertrauen. Mit Yoga lernst du auch mit den schlechten Zeiten besser umgehen zu können. Wir haben vertrauen in uns selbst und in unser Leben und all die Dinge die da so kommen. Annahme, wenn es uns gut tut und Loslassen, wenn es uns leider verletzt. Wobei das Loslassen meiner Meinung nach für viele schwieriger ist. Das ganze Leben ist ein Prozess des Annehmens und Loslassens.

Yoga und das Glück

Ich glaube, dies ist auch der Schlüssel zum Glück. Loslassen, wenn es nicht mehr passt und Menschen und Dinge ziehen lassen, wenn sie einem nicht mehr gut tun. Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue und wir haben wieder tausend neue Möglichkeiten, die vor uns liegen. Wenn wir was daraus machen, und nicht in der Vergangenheit verharren. Einfach,(ja, ich weiß, dass es dies meist nicht ist), nach vorne schauen und wieder Vertrauen in das Leben haben, dass es nach schlechten Zeiten immer wieder auch gute Zeiten geben wird. Es ist alles ein großes Auf- und Ab. Die Gewissheit, das nichts bleibt, in dem Fall die schlechten Zeiten, geben immer wieder Hoffnung. Die schlechten Zeiten meistern wir am besten, wenn wir in den guten Zeiten unsere Zeit leben. Wenn wir was aus unserer Zeit machen. Quality Time mit den liebsten Menschen verbringen. Dann fällt man auch nicht in so ein großes Loch. Yoga ist hierbei ein toller Begleiter.

Yoga und die Gedanken

Wir alle haben die Wahl glücklich oder unglücklich zu sein. Wir haben unsere Gedanken selbst in der Hand. Du bist der Autor deines Lebens, sonst niemand! Auch wenn du dies vielleicht nicht glauben magst. Du kannst dir die negativen Gedanken selbst verbieten und diese beiseite schieben. Durch Yoga können wir lernen, die negativen Gedanken zu stoppen und im Hier und Jetzt zu sein. Uns selbst zu sagen, dass ich diese Gedanken nun nicht mehr weiterführen werde, sondern an etwas Positives denken werde. Unsere Gedanken machen unser Handeln aus und somit unser Leben. Probiere es einmal aus und verbiete dir bewusst einen Tag lang schlechte Gedanken. Versuche dir dann direkt was positives vor Augen zu führen. Dies ist ein Prozess, den wir lernen können. Yoga hilft uns dabei! Du wirst die Veränderungen direkt merken, an dir und auch an deinem Umfeld!

Hier noch ein paar schöne Literaturtipps, die ich dir mit auf den Weg geben möchte:

 

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Es ist wie es ist erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/yoga-und-annahme/feed/ 1
Finde deine Ruheoasen – Wenn Geräusche krank machen https://www.ganzwunderbar.com/finde-deine-ruheoasen/ https://www.ganzwunderbar.com/finde-deine-ruheoasen/#comments Thu, 13 Apr 2017 05:00:51 +0000 https://ganzwunderbar.com/?p=12361 Ruhe? Was ist das eigentlich? Muße, Pause, Stille, Untätigkeit, Lautlosigkeit, Schweigen. Alles Synonyme für Ruhe. Viele kennen den Zustand der Geräuschlosigkeit gar nicht mehr. In unserer Gesellschaft heißt es immer öfter: Immer schneller, weiter, höher und vor allem auch lauter. Wir leben in einer sehr hektischen und lärmenden Welt. Gerade in Großstädten ist die Geräuschkulisse […]

Der Beitrag Finde deine Ruheoasen – Wenn Geräusche krank machen erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
Ruhe? Was ist das eigentlich? Muße, Pause, Stille, Untätigkeit, Lautlosigkeit, Schweigen. Alles Synonyme für Ruhe. Viele kennen den Zustand der Geräuschlosigkeit gar nicht mehr. In unserer Gesellschaft heißt es immer öfter: Immer schneller, weiter, höher und vor allem auch lauter. Wir leben in einer sehr hektischen und lärmenden Welt. Gerade in Großstädten ist die Geräuschkulisse extremer als auf dem Land. Autos, Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen, Züge, plus die Menschen, die diesen Lärm erzeugen. Auf Dauer keine guten Vorrausetzungen für ein gesundes und langes Leben.

Ruhebereiche im Büro

Auch während der Arbeit dröhnen die unterschiedlichsten Geräusch auf uns ein. Ein Großraumbüro trägt täglich seinen Beitrag dazu bei, dass wir den ganzen Tag von einer Geräuschkulisse umgeben werden. Da klingelt das Telefon, der Arbeitskollege telefoniert lautstark, der Chef wirft Wortfetzen in den Raum, ein Handy lässt einen Nachrichtenhagel nach dem anderen bei Whats app erklingen, die Kollegin tackert seit Minuten ihren aufgehäuften Papierstapel monoton im gleichen Rhythmus ab, dazu gesellt sich ein Schellen an der Tür gefolgt von dem eintönigen und nervtötenden Druckergeräusch. Der ganz alltägliche Wahnsinn! Auch hier sollten wir bewusst versuchen auch einmal einen ruhigen Ort aufzusuchen und für ein paar Minuten mal nichts zu hören. Sei es in der Kaffeeküche, um sich einen Tee (Werbelink) oder Kaffee (bringmirbio Werbelink) zu holen, der kurze Gang zur Toilette oder in den Nebenraum. Auch Yoga im Büro ist eine tolle kurze Auszeit, die wir uns während eines langen Arbeitstag ruhig einmal in einer freien Minute gönnen können.

Lärm macht auf Dauer krank

Den ganzen Tag sind wir den unterschiedlichsten Geräuschkulissen ausgesetzt. Wo sind unsere stillen und leisen Ruheinseln, die unser Körper so dringend als Ausgleich braucht? Unsere Ruhe-Oasen, die uns neue Kraft und Energie schenken? Die gibt es für viele gar nicht mehr. Doch Dauerlärm und laute Geräuschkulissen können auf Dauer krank machen. Misophonie heißt der medizinsche Ausdruck dafür. Bislang gilt das Phänomen nicht als Krankheit, aber könnte in der Zukunft von der Fachwelt ernster genommen werden. Um erst gar nicht daran zu „erkranken“ sollten wir einfach mal bewusst „Nichts hören“ oder auch die Geräusche der Umwelt wahrnehmen um zur Ruhe zu kommen. Auch die natürlichen Geräusche wie Vogelgezwitscher, das Rauschen des Windes in den Bäumen, die sanft hereinbrechenenden Wellen am Strand, sind schöne, angenehme und vor allem natürliche Geräusche, die keinen Stress und Hektik auslösen. Ganz im Gegenteil! Sie bewusst wahrzunehmen bedeutet schon Ruhe und Entspannung. Sie bauen Stress ab, bringen uns wieder in Balance zur völligen Gelassenheit.

Ruhe durch Meditation

Du kannst du es am allerbesten mit einer Mediation versuchen um dir deinen ganz eigenen Ort der Stille zu schaffen. Handy natürlich komplett ausschalten oder auf lautlos stellen, damit du auf gar keinen Fall gestört wirst. Du wirst merken wie das Affengeplapper im Kopf seinen Höhepunkt erreicht wenn du dich bewusst in einen ruhigen Raum im Lotussitz setzt. Die Gedanken fliegen kreuz und quer durcheinander, überschlagen sich, wollen gehört werden, wollen gewertet und verarbeitet werden. Schiebe diese beiseite und konzentriere dich komplett auf deine Atmung. Versuche einfach mal stille Orte bewusst und achtsam wahrzunehmen und wenn es nur ein paar Minuten sind, und lasse diese auf dich einwirken. Plötzlich nimmst du deinen Körper und auch deinen Geist bewusster wahr. Merkst auf einmal wo es sich in deinem Körper gerade nicht so gut anfühlt. Welche Gedanken dich beschäftigen. Wo du Schmerzen hast. In der Meditation und in der Ruhe finden wir wieder zu uns selbst, können Probleme auf einmal besser zuordnen und vielleicht auch schneller lösen. In der Ruhe und Stille schöpfen wir wieder neue Kraft. Oasen der Ruhe, Rückzugsorte ohne störende und nervtötende Hintergrundgeräusche und störende Wortfetzen. Worte, Geräusche, Töne, die auf uns einwirken können. Einfach mal die totale Stille genießen. Ruhezonen geben uns neue Energie, die uns der laute Alltag nimmt.

Ruhe durch Schweigen

Auch einfach mal versuchen zu schweigen. Viele Leute reden einfach viel zu viel. Den ganzen Tag. Ununterbrochen! Da hat man das Gefühl die hören sich gerne selber reden. Einfach auch nur, damit diese Stille nicht aufkommt. Da müsste man sich ja dann mit sich selbst auseinander setzen, wovor viele Angst haben. Da würden dann aufeinmal Gefühle hochkommen, die direkt wieder verdrängten werden müssen. Reden, sprechen, streiten, sich erklären, diskutieren, argumentieren, quatschen, brabbeln! Durchgehend! Jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, jede Woche, das ganze Jahr! Ein bekanntes Sprichwort sagt:

Reden ist silber, schweigen ist Gold.

Es gibt sogar Klöster, in denen man einfach mal ein paar Tage Schweigen kann um wieder zu sich selbst zu finden. Wenn du mal Interesse an einem Klosteraufenthalt hast, schau dir mal den folgenden Artikel „Nimm dir deine Klosterauszeit“.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

 

Der Beitrag Finde deine Ruheoasen – Wenn Geräusche krank machen erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/finde-deine-ruheoasen/feed/ 4
Yoga fürs Büro – So baust du kleine Auszeiten in deinen Arbeitstag ein https://www.ganzwunderbar.com/yoga-fuers-buero/ https://www.ganzwunderbar.com/yoga-fuers-buero/#comments Mon, 10 Apr 2017 05:00:28 +0000 https://ganzwunderbar.com/?p=12349 Gastbeitrag von Chrissi Wagner von ZENtreasures.de  Office Yoga – Yoga für´s Büro Es gibt diese Tage. Kaum im Büro, klingelt dein Telefon bereits Sturm, weil die Kollegen krank ist und niemand ihre Anrufe entgegen nimmt. Während du ihre Aufgaben noch mit übernimmst, klatscht dir dein Chef eine Akte auf den Tisch, die „dringendst bis heute […]

Der Beitrag Yoga fürs Büro – So baust du kleine Auszeiten in deinen Arbeitstag ein erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>

Gastbeitrag von Chrissi Wagner von ZENtreasures.de 

Office Yoga – Yoga für´s Büro

Es gibt diese Tage. Kaum im Büro, klingelt dein Telefon bereits Sturm, weil die Kollegen krank ist und niemand ihre Anrufe entgegen nimmt. Während du ihre Aufgaben noch mit übernimmst, klatscht dir dein Chef eine Akte auf den Tisch, die „dringendst bis heute Abend fertig werden muss“; aber „je früher, desto besser“. Puh. Du schließt kurz die Augen. Was jetzt perfekt wäre? Eine Stunde Yoga, um wieder runterzukommen. Leider ist dein Kurs erst in drei Tagen wieder – und so wie es aussieht, wird der Stress bis dahin nicht weniger. Egal in welcher Branche du arbeitest, bestimmt kommen dir diese und ähnliche Situationen bekannt vor. Es sind die Momente, in denen man am liebsten seine Sachen packen und nachhause gehen möchte. Oder eben zum Yoga.
Doch keine Sorge, es gibt einen Lichtblick: Nämlich Office Yoga – Yoga für’s Büro! Denn auch vom Schreibtisch aus kannst du super ein paar kleine Yoga-Übungen durchführen. Schon kleine Auszeiten sorgen für neuen Schwung und Motivation und machen dir den Kopf freier.

Die Vorteile von Yoga im Büro

Du tust etwas für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Hier ein Anruf, da die nächste neue E-Mail, dort der Chef, der diesen Akte „unbedingt sofort“ braucht. In solchen Situationen ist das Letzte, an das wir denken, eine Pause. Dass zu viel Stress irgendwann krank macht, weiß inzwischen jedes Kind. Aber gerade im Berufsleben nimmt das kaum jemand ernst.

Yoga macht glücklich

Dein Körper schüttet bei Bewegung Glückshormone aus. Diese heben deine Laune sofort – und plötzlich scheint der zuvor übermächtige Berg an Arbeit machbar. Und: Alles, wo du dich bewegen musst, tut dir gut. Selbst wenn Yoga kein schweißtreibender Sport ist (aber auch hier gibt es Ausnahmen!), du bewegst dich, baust Muskeln auf und verbrauchst Kalorien. Yoga hilft, deine Rückenmuskulatur zu stärken und macht dich auf Dauer flexibler. Gerade, wenn du acht oder mehr Stunden am Tag am Schreibtisch sitzt, ist ein gesunder und starker Rücken das A & O.

7 einfache Yogaübungen fürs Büro

Die hier vorgestellten Übungen lassen sich alle am Schreibtisch ausführen und benötigen nicht viel Platz. Wenn du aber die Möglichkeit hast, deinen Arbeitsplatz zu verlassen (z.B. um nach draußen zu gehen), ist das mindestens genauso gut. Ich arbeite zum Beispiel in einem Großraumbüro; Ruhe und Zeit für sich finden sich da kaum. Deshalb nutze ich meine Mittagspause für ein paar Yogaübungen oder die Momente, in denen alle Kollegen außer Haus sind. Vielleicht hast du ein Einzelbüro, in dem du dich ausbreiten kannst oder eure Firma stellt freie Büros oder Fitnessräume zur Verfügung.
Folgende Yogaübungen sind perfekt fürs Büro geeignet:
  1. Yoga im Büro – Atme bewusst

Gerade vor großen oder schwierigen Projekten mache ich gerne ein paar bewusste Atemzüge. Tue für einen Moment einfach nichts – außer zu atmen. Nimm dabei Abstand vom Bildschirm. Ich drehe mich zum Beispiel immer zum Fenster und schaue hinaus – oder schließe einfach die Augen. Mache drei oder vier bewusste Atemzüge und zähle in Gedanken bei jeder Ein- und Ausatmung bis drei. Eine winzige Auszeit – und doch so effektiv!
  1. Yoga im Büro – Pranayama – die yogischen Atemübungen

In der Yoga Praxis gibt es eine Menge unterschiedlicher Atemübungen, „Pranayamas“ genannt. „Prana“ steht dabei für „Energie“ und „Yama“ für „Kontrolle“. Und genau diese Effekte haben diese Atemübungen. Du gibst dir Energie zurück und bekommst – vorallem in anstrengenden oder stressigen Situationen – die Kontrolle zurück. Für Anfänger sehr gut geeignet ist die Bauchatmung. Dabei dehnst du beim Einatmen den Bauch aus – und bei der Ausatmung ziehst du ihn wieder ein. Das mag sich schräg anhören, aber du wirst schnell ein Gefühl dafür bekommen. Setze dich für die Bauchatmung aufrecht, aber bequem hin und lege beide Hände auf deinen Bauch. Die eine Hand unterhalb des Bauchnabels; die andere oberhalb. Atme tief durch die Nase ein und spüre, wie deine Hände sich mit deinem Bauch bewegen. Atme wieder aus und entspanne deinen Bauch wieder.
  1. Yoga im Büro – Die Kopfdrehung

Senke den Kopf, sodass dein Kinn deine Brust berührt (keine Sorge, wenn du nicht so tief gehen kannst, neige den Kopf einfach so weit nach unten, wie es sich gut anfühlt). Dein restlicher Körper ist aufrecht; der Rücken bleibt gerade. Rolle deinen Kopf langsam nach links, zurück zur Mitte und nach rechts. Wiederhole diese Übung 3 – 5 Mal. Das entspannt deinen Nacken und lockert Schulter- und Rückenverspannungen. Du kannst dabei auch die Augen schließen.
  1. Yoga im Büro – Ganzkörperdehnung mit dem Drehsitz

Rutsche auf deinem Stuhl nach vorne, sodass du einen festen Stand hast und nimm das rechte Bein über das Linke. Die linke Hand legst du entspannt auf dem rechten Knie ab; die rechte Hand darüber. Bleibe dabei aufrecht. Atme tief ein und richte dich noch mehr auf. Nimm dann die oben liegende rechte Hand zur Seite (du kannst dich z.B. am Stuhlgriff festhalten) und drehe dich nach rechts auf. Halte diese Stellung für 5 Atemzüge. Bei jeder Ausatmung versuche, dich noch weiter nach rechts zu drehen. Drehe dich danach wieder zu Mitte und löse die Position auf, sodass du wieder mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehst. Jetzt kannst du dich strecken und dann die Seite für eine Linksdrehung wechseln.
  1. Yoga im Büro – Hol‘ dir die Sterne vom Himmel

… Was ziemlich kitschig klingt, ist meine liebste Yogaübung fürs Büro. Dazu setzt du dich aufrecht hin und nimmst mit der Einatmung beide Arme nach oben. Greife abwechselnd mit den Händen, so als würdest du Äpfel pflücken – oder eben Sterne. Nach jedem Stern nimmst du die Hand nach unten an dein Herz und öffnest sie. Damit lässt du die Energie des Sterns quasi in deinen Körper einfließen. Wiederhole diese Übung mit jeder Hand ca. sechs Mal.
  1. Yoga im Büro – Lass dich doch mal hängen – Aushängen

Nimm deine Beine hüftbreit auseinander und stelle sie fest auf den Boden. Mit der Einatmung hebst du deine Arme gerade nach oben und wächst so in die Höhe. Beim Ausatmen beugst du dich ganz nach unten vorne. Führe die Übung langsam durch und achte darauf, dass du deinen Rücken gerade hältst. Die Arme können ruhig in der Luft baumeln. Wenn du deine Beine nicht ganz gerade durchstrecken kannst, beuge die Knie ruhig soweit, bis es sich für dich gut anfühlt.
  1. Yoga im Büro- Fest wie ein Berg – Tadasana

Für die Berghaltung „Tadasana“ stellst du dich aufrecht hinter deinen Schreibtisch; die Füße ganz eng zusammen, sodass sich Schenkel und Knie berühren. Bleibe für ein, zwei Atemzüge so stehen und finde deine Balance. Wenn du Probleme damit hast, kannst du die Füße auch ein wenig weiter auseinander stellen. Die Arme hängen währenddessen locker an der Seite. Hebe jetzt die Zehen ein wenig an, spreize sie und lege sie wieder auf dem Boden ab. Wiederhole die Übungen noch zwei Mal. Stelle dir vor, dass deine Füße fest wie ein Berg im Boden verankert sind. Das hilft dir, dein Gewicht gleichmäßig auf die Füße zu verteilen. Halte den Körper gerade und wachse mit jeder Ausatmung ein Stück weiter in die Länge. Atme dabei entspannt ein- und aus. Löse die Haltung schließlich wieder (ich mache das nach 10 – 12 Atemzügen) und schüttle dich aus.
All diese Übungen kannst du beliebig oft am Tag wiederholen und kannst dich nun entspannt dem restlichen Arbeitstag stellen!
Hast du selbst noch andere hilfreiche Office Yoga Übungen? Teile sie gerne in den Kommentaren!

Vielen Dank, liebe Chrissi für diesen hilfreichen Artikel. Wenn du mehr über Chrissi erfahren möchtest, schaue doch mal bei ZENtreasures.de vorbei.

Hier noch ein kleiner Literaturtipp:
Yoga im Büro fit und entspannt am Arbeitsplatz (Werbelink)
von Carola Bleis

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

Der Beitrag Yoga fürs Büro – So baust du kleine Auszeiten in deinen Arbeitstag ein erschien zuerst auf Ganzwunderbar.

]]>
https://www.ganzwunderbar.com/yoga-fuers-buero/feed/ 8