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Yogische Ernährung – 5 Ideen für den Start

Yogische Ernährung

Gastartikel von Niklas Hartmann von www.reach-on.de /Foto von Ella Olsson auf Unsplash

Leidenschaftliche Yogis wissen: Die richtige Ernährung ist entscheidend, um während des Yoga-Trainings zu überzeugen. Die Kombination aus gesunder Ernährung, gutem Körper und fittem Geist ist die Voraussetzung, um das Yoga-Training erfolgreich zu meistern. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du die bestmögliche Ernährung erreichst. Mit der richtigen Ernährung sowie den passenden Yoga-Übungen kannst du:

Dabei spielen die Gunas eine zentrale Rolle.

Yogische Ernährung & Gunas: Auswirkungen auf dein Ess-verhalten

Sattva, Tamas und Rajas: Diese Gunas sind ein entscheidender Bestandteil der Yoga-Philosophie. Dein Bewusstsein manifestiert sich in drei Gunas:

  1. Sattva
  2. Tamas
  3. Rajas

Diese Gunas wirken sich auf dein gesamtes Leben aus und haben somit einen Einfluss auf deine Ernährung. Doch für welche Eigenschaften stehen die unterschiedlichen Gunas? Schließlich sind diese Charakteristiken für deine Ernährung entscheidend.

Das Sattva symbolisiert die Reinheit, Harmonie und Güte. Dieses Guna weist darauf hin, dass du dich nach dem Essen gut fühlen sollst. Du darfst dich wedervoll noch unausgeglichen fühlen. Bauchschmerzen, konstante Müdigkeit oder Blähungen weisen auf eine falsche Ernährung hin.Die im vorherigen Satz erwähnten Symptome weisen auf das nächste Guna hin.

Tamas steht für die Trägheit und das Zurückhaltende. Achte darauf, dass dich deine Ernährung weder müde noch schwerfällig macht. Ansonsten ist diese nicht geeignet für dich.

Rajas betont die Energie, Leidenschaft und den Drang. Trinkst du beispielsweise viel Kaffee oder würzt dein Essen zu stark, macht dies deinen Geist unruhig. Alkohol und Drogen stellen einen weiteren Punkt dar.Verzichte auf Drogen, um mit deinem Körper in Harmonie zu sein.

Entwickle ein Bewusstsein für deine Yogische Ernährung

Die wichtigste Regel und zugleich schwerste für Yogis ist:

Finde heraus, welche Lebensmittel zu deinem Wohlbefinden beitragen. Dies kann bei jedem Menschen unterschiedlich sein. Das trifft insbesondere zu, wenn du gewisse Lebensmittelunverträglichkeiten aufweist. Gesunde Lebensmittel für dein Wohlbefinden sind:

  • Griechischer Joghurt
  • Haferflocken
  • Obst & Gemüse
  • Reis
  • Vollkornnudeln
  • Fisch

Teste die verschiedenen Lebensmittel, um herauszufinden, was für dich machbar ist.

Achte auf deine Verdauung bei der yogischen Ernährung

Die Verdauung stellt für den Körper eine erhebliche Anstrengung dar. Umso wichtiger ist es, dass du deinem Körper einfach zu verdauende Lebensmittel zuführst. Bevor dein Körper die Lebensmittel verdauen kannst, muss dieser die Nahrung in ihre Einzelteile zerlegen. Dieser Vorgang findet im Darm statt.

Die Bauchspeicheldrüse stellt die benötigten Verdauungssäfte her. Diese Verdauungssäfte beinhalten Enzyme, die die Nahrung in ihre Grundbausteine spaltet. Neben dieser Funktion regelt die Bauchspeicheldrüse den Blutzuckerspiegel. Isst du ständig, erhält die Bauchspeicheldrüse keine Pause.

Stelle also sicher, dass du zwischen den Mahlzeiten auf Pausen achtest. Des Weiteren musst du auf die ausreichende Zufuhr von Vitaminen achten. Stelle unbedingt sicher, dass du unter keinen Vitamin Mangel, wie beispielsweise Vitamin D leidest.

Genieße jede Mahlzeit mit der yogischen Ernährung

Essen dient nicht ausschließlich der Nahrungsaufnahme. Es ist wichtig, dass du deine Mahlzeiten bewusst genießt. Wenn du deine Mahlzeit bewusst wahrnimmst, empfindest du die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen deutlich intensiver. Kaue in Ruhe und lasse dir beim Essen Zeit. Deine Mahlzeiten sind eine Chance für dich, zu entspannen.

Darüber hinaus bietet diese Vorgehensweise einen weiteren Vorteil für dich. Das Sättigungsgefühl tritt erst nach ungefähr 20 Minuten auf. Isst du langsamer, kannst du mit weniger Essen das Sättigungsgefühl sicherstellen. Das ist ein idealer Tipp, um abzunehmen.

Übertreibe es nicht

Dein Essen steht dir zum Genießen zur Verfügung. Daher ist es wichtig, dass du dir keine unnötigen Verbote setzt. Sicherlich solltest du auf eine gesunde Ernährung achten.Du musst Essen als etwas Großartiges wahrnehmen. Jede Mahlzeit ist ein Geschenk an dich. Dies trifft jedoch nur zu, wenn du eine gesunde und für dich wohltuende Ernährung wählst. Bist du nach dem Essen vollgestopft oder hast sogar Bauchschmerzen, hast du die falsche Ernährung gewählt.

Yogische Ernährung: ein Überblick

Die Yoga-Lehre gibt dir viele Hinweise auf den Weg, die dich bei einer gesunden Ernährung unterstützen. Diese Ernährungstipps sind ein Prozess, den du nicht innerhalb eines Tages umsetzen kannst. Erst mit der Zeit wirst du zufriedener mit deinem Leben sein. Jedes kleine, zufriedene Lächeln ist ein Schritt in die richtige Richtung. Achte, dass du deine Ernährung an deine Bedürfnisse anpasst.Dann kannst du bei den Yoga-Übungen auf der Matte überzeugen.


Niklas Hartmann

Niklas Hartmann ist Geschäftsführer der ReachOn GmbH. In seiner Freizeit beschäftigt sich der Unternehmer gerne mit Fitness- und Ernährungsthemen. Damit möchte er einen Beitrag zur besseren Ernährung der Gesellschaft leisten.
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