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Weniger Stress in schwierigen Zeiten – Praktische Tipps

Weniger Stress in schwierigen Zeiten – Praktische Tipps

Anzeige/Photo by Fuu J on Unsplash

Auch viele Menschen, die sich im Alltag nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen, haben die Ereignisse der letzten Monate an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Die einen kämpfen damit, Arbeitsleben und Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Andere müssen auf ihre gewohnten Freizeitaktivitäten und somit auch auf ihren dringend benötigten Ausgleich verzichten. Und wiederum andere haben mit Sorgen um ihre Gesundheit oder um ihre wirtschaftliche Zukunft zu kämpfen.

Auch wenn die gegenwärtige Situation ein Ausnahmezustand ist, gilt es im Leben immer wieder, schwierige Zeiten und Krisen zu bewältigen. Damit einen die Probleme des Lebens nicht völlig aus der Bahn werfen, ist eine erfolgreiche Strategie zur Stressbewältigung notwendig. Verschiedene Menschen finden die unterschiedlichsten Ansätze, um ihre körperliche und seelische Balance wiederherzustellen. Den Lesern dieses Blogs dürften die positiven Auswirkungen von Yoga oder Meditation bestens bekannt sein. Aber auch Sport, ein Hobby oder einfach nur Ausflüge in die freie Natur können den Stress wirkungsvoll stoppen.

Aber was ist eigentlich, wenn das Leben dafür gerade keine Zeit übrig lässt? Oder wenn ganz einfach die Kraft fehlt, nach einem langen Tag auch noch körperlich tätig zu werden? Manchmal braucht es praktische Wege, um sich inmitten der täglichen Routine kurz zu erden. Und tatsächlich gibt es viele Möglichkeiten, um sich ohne großen Aufwand selbst etwas Gutes zu tun.

Weniger Stress in schwierigen Zeiten mit Hilfe aus der Kraft der Natur

Die Vielfalt der Natur ist nahezu unerschöpflich. Selbst das unscheinbarste Pflänzchen am Wegesrand kann sich bei genauerem Hinsehen als eine traditionelle Heilpflanze erweisen. Da ist es kein Wunder, dass pflanzliche Produkte zur Entspannung hoch im Kurs sind. Ätherische Öle wie Lavendel oder Citrus helfen nicht nur beim Entspannen, sondern sorgen auch für einen angenehmen Raumduft. Und die richtige Teemischung kann nicht nur den Körper, sondern auch die Seele wärmen.

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Besonders groß ist das Interesse seit einigen Jahren auch an einem pflanzlichen Extrakt, das lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Dabei handelt es sich um Cannabisöl, und zwar in einer ganz bestimmten Variante. Sie ist nahezu frei von den berauschenden Inhaltsstoffen der Hanfpflanze, enthält dafür aber besonders viel CBD. Unter anderem wird eine mögliche Wirkung dieses Stoffes gegen Angstzustände untersucht. Egal ob Duftöl, Tee oder Hanfextrakt – Der Vorteil von pflanzlichen Mittelchen ist, dass sie sich hervorragend in den Alltag integrieren lassen. Auch wer gerade keine freie Minute hat, kann auf diese Weise etwas gegen den Stress unternehmen.

Weniger Stress in schwierigen Zeiten mit kleinen Ritualen mit großer Wirkung

Achtsamkeit zu erlernen, kann das Leben von Grund auf verändern. Aber es ist auch ein allmählicher Prozess, der Zeit in Anspruch nimmt. Und um diesen Prozess überhaupt beginnen zu können, ist es zunächst notwendig, den Stresskreislauf zu unterbrechen und Raum für eine neue Entwicklung zu schaffen. Das ist nicht immer einfach.

Einen Anfang kann es daher darstellen, die kleinen Rituale des Alltags besonders zu zelebrieren und zu genießen. Solche Rituale können ganz unterschiedlich ausfallen. Der Frühstückskaffee auf dem Balkon, die Fahrradfahrt in die Arbeit oder die Zubereitung des Abendessens – sie können nebenbei stattfinden, während die Gedanken ganz woanders sind, oder bewusst zu Momenten der inneren Ruhe gemacht werden. Dabei ist es nicht erforderlich, denn Alltag umzukrempeln, um Platz für etwas Neues zu machen.

Stattdessen soll die Freude an vertrauten Gewohnheiten wiederentdeckt werden, so dass sie inmitten aller turbulenten Ereignisse Halt geben. Diese Art der Entspannung kostet nichts und ist eigentlich jedem zu empfehlen, ganz unabhängig davon wie stressig das Leben gerade ist. Wer schon entspannt ist, kann sich schließlich auch gut noch ein bisschen mehr entspannen.

Weniger Stress in schwierigen Zeiten durch Körperpflege für die Seele

Wer morgens in der letzten Minute aus dem Bett fällt, um anschließend hektisch die Morgentoilette durchzuführen und gerade noch den Bus zu erwischen, hat einen denkbar schlechten Start in den Tag. Natürlich dienen Zähneputzen, Haarewaschen und Beauty-Rituale einem praktischen Zweck. Denn wer mit einer Zottelmähne und Mundgeruch das Haus verlässt, tut weder seinen Karrierechancen noch dem Sozialleben einen Gefallen.

Aber all diese Tätigkeiten können nicht nur als Notwendigkeit begriffen werden, sondern auch als Chance, sich etwas Gutes zu tun. Dabei geht es nicht nur darum, ein wenig Achtsamkeit in die Pflegeroutine einfließen zu lassen. Auch die Auswahl der Produkte kann hierbei helfen. Denn bei der Körperflege geht es nicht nur darum, wie man auf andere wirkt. Natürliche Produkte mit wohltuenden Inhaltsstoffen können dabei helfen, gesund zu bleiben und sorgen so für ein gutes Gefühl. Wer weiß, dass er heute schon etwas für die eigene Gesundheit getan hat, kann deutlich entspannter in den Tag gehen.

Weniger Stress in schwierigen Zeiten – Abwechslung ist (fast) so gut wie eine Pause

Jeder Mensch braucht zwischendurch einmal eine kleine Pause, um zur Ruhe zu kommen und Kräfte zu tanken. Schön blöd, dass es manchmal Situationen gibt, in denen eine kurze Unterbrechung zur Entspannung einfach nicht drin ist. Wie praktisch wäre es da, wenn man die Vorteile einer Auszeit haben könnte, ohne deshalb mit allen möglichen Aufgaben in den Rückstand zu kommen.

Und tatsächlich geht das, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Das Zauberwort heißt Abwechslung. Wer merkt, dass der Kopf langsam streikt und dass die Produktivität nachlässt, sollte sich einmal etwas anderem widmen. Dadurch werden andere Gehirnareale gefordert und aufkommende Langeweile unterbrochen. Das ist von unschätzbarem Wert, denn Studien zeigen, dass Monotonie und Langeweile genauso viel Stress auslösen können wie Hektik.

Sie kann unter anderem zu einem höheren Blutdruck und einer vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen führen. Wer also viel zu bewältigen hat, sollte zumindest für etwas Vielfalt in seinem Leben sorgen und so der Anspannung entgegenwirken.

Weniger Stress in schwierigen Zeiten durch tiefes Durchatmen

„Jetzt atme erst einmal tief durch und entspann dich.“

Dieser Satz wird oft in einem herablassenden Ton gesagt und ist wirklich keine große Hilfe. Denn schließlich gibt es ja einen Grund, warum man sich aufregt. Als ob sich dieses Gefühl so einfach auf Knopfdruck abschalten ließe! Trotzdem ist an diesem Spruch etwas dran. Am besten funktionieren Atemtechniken zur Entspannung aber, bevor man schon auf 180 ist. Wer im Alltag auf seine Atmung achtet, wird schnell feststellen, dass sie flacher und verkrampfter wird, wenn der Stresspegel ansteigt. Schon jetzt ist es an der Zeit, mit Atemübungen entgegenzuwirken.

Dabei geht es nicht unbedingt darum, besser Luft zu bekommen. Stattdessen sollen eine Verlangsamung der Atmung und ein fester Rhythmus dem Körper signalisieren, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Die Konzentration auf die Übung hilft darüber hinaus, andere Gedanken aus dem Kopf zu vertreiben. Sind ein paar Atemübungen erst einmal erlernt, ist es ein Leichtes, sie in den Alltag zu integrieren. Wer möchte kann aber auch auf eine Smartphone-App zurückgreifen, die bei Bedarf Anleitungen für eine Vielzahl von verschiedenen Übungen liefert.

Das Smartphone soll‘s richten

Damit wären wir auch schon beim nächsten Vorschlag. Das Smartphone ist eigentlich eher ein Verursacher von Stress. Denn das ständige Bombardement mit Chatnachrichten, Statusupdates und Push-Mitteilungen sorgt immer wieder für Unterbrechungen und kann eine echte Reizüberflutung darstellen. Trotzdem – oder vielleicht auch gerade deshalb – gibt es jede Menge Handy-Apps, die Entspannung versprechen.

Ob Tiefenentspannung, autogenes Training oder ayurvedische Meditation, die App-Entwickler lassen sich einiges einfallen, um ihren Nutzern das Entspannen leichter zu machen. Ob wirklich alle Anwendungen halten, was sie versprechen, ist aber zweifelhaft. Zum Glück können viele Apps kostenlos ausprobiert werden, so dass einem Versuch nichts im Wege steht. Wer möchte, kann es mit verschiedenen Programmen versuchen und so die ideale Methode zur Entspannung per Smartphone finden. Einfach im Alltag umzusetzen dürfte diese Variante für die meisten Menschen allemal sein.

Oder doch lieber offline gehen?

Wenn all die Entspannungs-Apps nicht zum Erfolg führen, ist vielleicht ein kleiner „Digital Detox“ die Lösung. Im Klartext bedeutet das: Handy aus. Wer ständig für andere erreichbar ist und immer wieder durch Belanglosigkeiten abgelenkt wird, kann nicht wirklich zur Ruhe kommen. Wenn das Smartphone endlich Ruhe gibt, ist es leichter, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren oder auch einmal ganz abzuschalten.

Ein wenig Überwindung dürfte es viele Menschen zwar kosten, das Smartphone in den Ruhezustand zu versetzten, und sei es nur für ein paar Stunden. Einer Umfrage zufolge hat es Rund die Hälfte aller Deutschen schon einmal mit einem Digital Detox versucht. Von diesen hat es aber wiederum die Hälfte nicht geschafft, einen ganzen Tag lang durchzuhalten. Für viele würde sich deshalb wohl eher eine Pause von ein paar Stunden zum Entspannen eignen. Denn wer sich wirklich dazu zwingen muss, dass Smartphone wegzulegen, ist womöglich am Ende des Digital Detox gestresster als zuvor.

Die Einstellung macht‘s

Manche Dinge im Leben lassen sich nicht ändern. Dann ist es umso wichtiger, wie man mit ihnen umgeht. Wer sich zu sehr über Dinge ärgert oder sorgt, die nicht in der eigenen Hand liegen, setzt sich damit unnötigem Stress aus. Denn egal wie viele Gedanken an so ein Thema verschwendet werden, kommt dabei kein produktives Ergebnis heraus. Eine völlig neue Perspektive kann sich ergeben, wenn die Verhältnisse so akzeptiert werden, wie sie sind.

Das befreit nicht nur, sondern kann im Leben auch neue Wege eröffnen. Die Energie, die in Gedanken an unveränderliche Tatsachen verloren geht, kann dann anderweitig eingesetzt werden. Wer sich gestresst fühlt, sollte daher immer auch versuchen, das Problem aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Möglicherweise stellt sich dann heraus, dass es für den Druck und die seelische Belastung eigentlich gar keinen triftigen Anlass gibt.

Namasté

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