5 ayurvedische Tipps gegen PMS

5 ayurvedische Tipps gegen PMS

Artikel enthält Affiliate Links*
Gastbeitrag von Julia von The Modern Ayurveda Project


Kennst du das? Das teure Outfit sitzt eigentlich. Aber manchmal fühlt man sich trotzdem nicht wohl darin. Der scheinbar riesige Blähbauch, der Pickel auf der Stirn, der sich trotz massig Make Up seinen Weg an die Oberfläche bahnt, und ein Ziehen im Bauch. Es ist wieder diese Zeit im Monat, die uns zu scheinbar unkontrollierbaren, emotionalen Wracks in komplett fremden Körpern werden lässt.

PMS – das Massenphänomen

Unter der Bezeichnung PMS oder auch prämenstruelles Syndrom werden die körperlichen Beschwerden, Heißhungerattacken und starke Stimmungsschwankungen während der Regelblutung zusammengefasst. Es gibt etwa 150 Symptome die mit PMS in Zusammenhang gebracht werden. Die Beschwerden treten vor allem vor der Periode sehr stark auf und verringern sich dann, wenn die Regelblutung einsetzt. Manche Frauen haben das Glück, dass sie dieses Unwohlsein nicht stark in ihrem Alltag beeinflusst. Ein leichtes ziehen im Bauch und etwas unreinere Haut sind für einige Tage im Monat verkraftbar, und auch normal. Schließlich ist der weibliche Zyklus ein wichtiger natürlicher Vorgang im weiblichen Körper, den wir auch wahrnehmen sollten.

Hilfe bei PMS

PMS Symptome verringern

Im Ayurveda wird die Regelblutung als Zeit der Entgiftung und Erneuerung gesehen. Eine tolle Möglichkeit also um sich von Altlasten zu befreien. Damit Frau diese Zeit zukünftig wieder mehr genießen kann, gibt es heute 5 ayurvedische Tipps um PMS Symptome auf natürliche Weise zu verringern. PMS entsteht aus einem Ungleichgewicht der drei Doshas. Dies führt zu unterschiedlichen Symptomen, die den Doshas zugeordnet werden und zeigen, wo wir mehr Balance benötigen.

Ayurveda Vata – Symptome bei PMS

  • Rückenschmerzen
  • Unterbauchschmerzen
  • Krämpfe
  • Blähungen
  • Angstgefühle, innere Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • starke Stimmungsschwankungen

Ayurveda Pitta – Symptome bei PMS

  • Brustschmerzen
  • Hitzewallungen
  • Reizbarkeit
  • unreine Haut

Ayurveda Kapha – Symptome bei PMS

  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen
  • Schlappheit und Lustlosigkeit
  • Depressive Stimmung

Erkennst du dich wieder?

Die folgenden Empfehlungen helfen dabei PMS – Symptome in allen Doshas zu verringern. Natürlich ist es wichtig etwas Geduld mitzubringen. Aber wenn du diese Empfehlungen in deinen Alltag aufnimmst, wirst du nach wenigen Wochen bereits Verbesserungen merken.

1. Ernährung beim Prämenstruellen Syndrom

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Ballaststoffen und wenig gesättigte Fettsäuren enthält, ist empfehlenswert. Besonders die entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren solltest du in die Ernährung mit aufnehmen. Diese sind in folgenden Lebensmitteln enthalten:
  • Wilde Fischsorten wie Sardinen, Hering und Wildlachs
  • Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Kürbiskerne und Walnüsse

Leinsamen

 Ebenso gehören Bohnen, Hülsenfrüchte und Nüsse zu einer ausgewogenen Ernährung. Diese enthalten Lignane, Phytoöstrogene und Ballaststoffe, die für einen ausgeglichenen Östrogenspiegel sorgen. Gemüsesorten wie Brokkoli, Blumenkohl, Kohl, Pak Choi und Rosenkohl unterstützen die Leber bei der Entgiftung und sorgen ebenso für einen ausgewogenen Östrogenhaushalt im Körper.

Bio-Lebensmittel kaufen

Wir alle wissen bereits, dass Bio-Lebensmittel die bessere Wahl sind. Insbesondere wenn es um unsere Hormone geht, solltest du auf die Qualität der Lebensmittel achten. Vor allem Tierprodukte aus konventioneller Landwirtschaft sind oft mit Pestiziden und Hormonen verunreinigt. Östrogene werden hier häufig als Wachstumshormone eingesetzt.

bio Lebensmittel

Heißhungerattacken bei PMS vermeiden

Wie oft hast du dich schon dabei erwischt, wie du in einem Zug die Süßigkeiten Schublade vernichtest, oder bei offenem Kühlschrank sämtliche Reste verputzt. Diese Heißhungerattacken kennen wohl die meisten Frauen. Vor allem während der Periode treten sie immer wieder auf. Hier hilft es regelmäßig zu Essen. Wenn möglich keine Mahlzeit auslassen, so dass der Heißhunger erst gar nicht kommt. Auch kleine SOS-Helferlein wie ein leckerer Minztee mit einem Löffel Honig, eine Goldene Milch oder das Kauen von Kardamomkapseln können hier oft schon Wunder bewirken. Der Verzicht auf Alkohol sowie eine Salz, Koffein und zuckerreduzierte Ernährung, insbesondere 10 Tage vor dem Einsetzen der Menstruation, verhindern Entzündungen im Körper und unterstützen die natürlichen Entgiftungsprozesse im Körper.

ANZEIGE

2. Nahrungsergänzungsmittel bei PMS

Auch wenn wir uns ausgewogen ernähren, schaffen wir es oft nicht, den Körper mit genau den Nährstoffen zu versorgen, die er benötigt. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine wir während unserer Periode besonders benötigen und wie wir diese aufnehmen können.

Magnesium bei PMS

Magnesium ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt und hilft dabei Menstruationsbeschwerden zu lindern. Auf natürliche Weise findest du
Magnesium in folgenden Lebensmitteln:
  • Grünblättrige Gemüse
  • Tofu
  • Bohnen
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse und Samen
  • Vollkornprodukte

Calcium bei PMS

Studien haben gezeigt, dass eine erhöhte Calcium Zufuhr Stimmungsschwankungen reduzieren kann und andere Symptome wie Blähungen und Bauchkrämpfe verringert.
  • Tofu
  • dunkles Blattgemüse
  • Milchprodukte

Vitamin B6 hilft dabei das Energielevel zu steigern und ist wirkt als Stimmungsbooster. Vor allem für Vegetarier und Veganer ist es oft schwer ausreichen B6 zu sich zu nehmen.
Neben Fleisch und Geflügel findet man Vitamin B6 noch in
  • Blattgemüse
  • Blumenkohl
  • Süßkartoffel
  • Kartoffeln
  • Hülsenfrüchte
  • Sonnenblumenkerne
  • Bananen
  • Ananas
  • Avocados

3. Bewegung beim Prämenstruellen Syndrom

Auch wenn du dich während der Menstruation oft lieber im Bett verkriechen willst, solltest du dich an die frische Luft begeben. Täglich mind. 30 min Bewegung regulieren den Hormonhaushalt und sorgen für gute Stimmung. Egal ob ein langer Spaziergang, Yoga oder eine leichte Joggingrunde. Ein bisschen Bewegung hilft dabei zu entspannen und wirkt außerdem krampflösend.

4. Stress lass nach

Stress ist eine der Hauptursachen für starke PMS Symptome. Nur ein entspannter Körper kann seine Balance finden. Ein heißes Bad am Abend, eine Massage, Yoga, Meditation oder Atemübungen helfen dabei ruhiger zu werden und hormonelle Schwankungen zu regulieren.

5. Aus der Kräuterküche

Kräuter spielen schon seit tausenden Jahren eine wichtige Rolle um Krankheiten zu heilen und unser Wohlbefinden zu stärken. Wichtig: Die Einnahme von Kräuterpräparaten sollte jedoch immer in Abstimmung mit einem Fachexperten erfolgen. (*=Werbelinks)

Der weibliche Zyklus macht uns zu etwas besonderem und es gibt keinen Grund, warum PMS einmal im Monat wie eine große schwarze Wolke über uns kreisen sollte. Wer seinen Körper das ganze Jahr über gut behandelt hilft ihm dabei, sich auf natürliche Weise in Balance zu halten und so körperliche und geistige Beschwerden zu lindern.
Vielen Lieben Dank, liebe Julia für diesen mehr als hilfreichen Artikel für alle PMS Geplagten unter uns.
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar
ANZEIGE

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei