Das Glück lernen und leben

Das Glück lernen und leben

Buchvorstellung von dem buddhistischen Weisheitslehrer Matthieu Ricard mit dem Titel „Glück“
Artikel enthält Werbelink*


Viele fragen sich tagtäglich wie man sein Glück findet und in unserem Leben glücklich werden kann. Ich habe mir zu diesem Thema das Buch von Matthieu Ricard* gekauft. Es geht in diesem Buch vor allem darin, sein Glück im Hier und Jetzt zu finden. Unabhängig davon was in der Vergangenheit passiert ist und was in der Zukunft sein wird. Glücklich zu werden und vor allem auch zu bleiben. Der buddhistische Weisheitslehrer behauptet, Glück ist kein Zufall. Glück kann jeder lernen, der dies auch wirklich für sich und sein Leben möchte. Wir sind selbst in der Lage unseren Geist selbst zu ändern und somit jeden Tag aufs Neue Glück zu erfahren. Tägtäglich können wir an unserem Glück arbeiten und dieses Ziel verfolgen. Das innere Gleichgewicht von Körper und Geist kann uns zu unserem Glück verhelfen.

Das Glück im Inneren finden

In diesem Buch wird beschrieben, dass viele ihr Glück im Außen suchen. Ein Haus bauen, ein neues Auto oder einen neuen Fernseher kaufen, eine Reise unternehmen, Heiraten und viele weitere Dinge, die einem das vermeintliche Glück bescheren sollen. Mann oder Frau ist für den Moment glücklich aber am Ende zweifelt man doch wieder, ob das alles gewesen sein soll? Woran mag das liegen? Der Fehler ist, je mehr wir haben, desto mehr wollen wir noch in der Zukunft. Wir glauben, dass uns Dinge oder Gegenstände glücklich oder glücklicher machen könnten. In dem Buch wird jedoch gesagt, dass wir das langfristige Glück niemals im Außen finden werden, wenn wir nicht im Innern mit uns selbst glücklich sind. Das würde bedeuten, wir müssen uns mit uns selbst auseinandersetzen. Das bedeutet, wir müssen unseren Blick nach Innen lenken und schauen, was bei uns so los ist. Genau hier haben viele Angst und lenken sich lieber durch äußere Umstände und äußere Vergnügungen ab und wundern sich am Ende, wieso sie ihr Glück nicht finden.

Das Ego abschalten

Matthieu Ricard beschreibt in seinem Buch, dass wir durch Meditationen unser Glück finden können. Durch die Meditationsübungen können wir immer mehr lernen, im Hier und Jetzt des Alltages anzukommen und den wahren und jetzigen Moment zu genießen. Nun fragst du dich was daran denn nun glücklich machen soll? In dem Moment wo du keine Probleme und Gedanken mehr hast und dein Ego völlig ruhig ist und keine Anhaftungen mehr hat –  können wir den jetzigen Moment genießen. Wir sind rundherum glücklich. Aber wie kann man es nun schaffen, dieses Ego abzuschalten und sich nicht von seinen Gefühlen und Emotionen wie zum Beispiel Hass, Neid, Wut, Eifersucht, Ich-Bezogenheit und vielen anderen Emotionszuständen völlig vereinnahmen zu lassen? Matthieu Ricard beschreibt in seinem Buch, dass Emotionen kommen und gehen, wie die Wellen im Meer. Sie bäumen sich auf und verschwinden im nächsten Moment wieder in sich selbst. Genau diese Momente gilt es frühzeitig zu erkennen. Das Wissen zu haben, dass die Emotionen eigentlich in sich leer und nicht greifbar sind und somit vergänglich sind, kann uns in vielen Situationen schon hilfreich sein und bäumen sich erst gar nicht wie riesige Wellen auf, wenn wir sie vorher wahrnehmen und auflösen.

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Annahme der Emotionen

Das Abschalten der Emotionen ist hier eigentlich gar nicht das Thema. Es geht um die Annahme der Emotionen um sie liebevoll gehen zu lassen. Gedanken und Gefühle zu unterdrücken bringt gar nichts. Das würde das Gegenteil bewirken. Nimm deine Emotionen ruhig wahr aber lass dich von Ihnen nicht beeinflussen und werde nicht zur Marionette deiner eigenen Gefühlswelt. Am Ende bereut man meistens was man getan oder gesagt hat wenn man sich auf seine Emotionen eingelassen hat und es im schlimmsten Fall sogar zu einem Streit gekommen ist. Versuche deine Emotionen zu beobachten und löse sie in Geduld, in Selbstliebe und Annahme auf. Ein ganz schön schwieriger Prozess, der viel Übung bedarf. Durch die Meditationspraxis können wir es schaffen und vor allem auch lernen, das wir selbst nicht unsere Gedanken sind. Das wir es in der Hand haben (bzw. in unserem Kopf ) unsere Gedanken und Emotionen leiten und führen zu können. Wir können das Ego völlig abschalten bzw. die Emotionen nicht „Herr über unserer Selbst“ werden lassen. So können wir allen Lebewesen mit Demut, Mitgefühl und Güte begegnen und uns nicht von unseren Emotionen leiten lassen. Egal was im Außen passiert!

Anleitung zur Meditation

Setze dich in eine aufrechte Sitzhaltung. Entweder im Schneidersitz oder auf einen Stuhl. Wichtig hierbei ist, dass du den Rücken gerade hast, die Arme locker auf den Knien ablegst und in dem Schneider- oder Meditationssitz die Finger zu einem Mudra bildest. Daumen und Zeigefinger berühren sich an der Fingerkuppe, die restlichen Finger sind abgespreizt. Schließe die Augen und konzentriere dich voll und ganz auf deine Atmung. Wenn deine Gedanken kommen, nimm Sie an und konzentriere dich sofort wieder auf dich selbst. Diese Übung machst du solange, bis du an nichts mehr denkst. Am Anfang werden die Gedanken chaotisch herumwirbeln und ganz schön viel Unruhe in deinem Kopf stiften. Sobald du es schaffst, diese Gedanken und Emotionen zu stoppen, bist du im Hier und Jetzt angekommen. Dann bist du in der völligen Achtsamkeit mit dir selbst. Das Ziel jeder Meditationssitzung. Diese Übungen kannst du mit in deinen Alltag nehmen. Jedes mal wenn du von Emotionen überwältigt wirst, kannst du dir dir Meditationssitzung vor Augen führen, dass du jeden Gedanken und jede Emotion leiten kannst.

In dem Buch von Matthieu Ricard gibt es tolle Übungen und Meditationsanleitungen zu einem glücklichen Leben.
Viel Spaß beim Lesen des Buches „Glück“*  von Matthieu Ricard
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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