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Die Yogaformen – Welcher Stil passt zu mir?

Es gibt die unterschiedlichsten Yogaformen, die sich alle aus dem Hatha Yoga geformt haben.
Yogastudio
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Anzeige/Artikel enthält Werbelink*/Photo by David Whipple on Unsplash


Es gibt die unterschiedlichsten Yogaformen, die sich alle aus dem Hatha Yoga geformt haben. Um seinen ganz persönlichen Yoga Stil zu finden, muss man sich erst einmal fragen, was man mit dem Yoga erreichen möchte. Möchte man sich entspannen, möchte man auf die traditionelle Art und Weise Yoga praktizieren oder möchte man ein Fitness Power Yoga machen. Es gibt so viele Arten, da kann man schnell den Überblick verlieren. Heute stellen wir dir die verschiedenen Yogaformen vor.

Vier Hauptpfade des Yoga und die Yogaformen

Yoga teilt sich heute in vier Hauptpfade auf. Bhakti Yoga, Jnana Yoga, Karma Yoga und Raja Yoga. Bhakti Yoga ist für den Weg der liebenden Hingabe an Gott. Jnana Yoga ist das Yoga des wahren Wissens und sucht nach Erkenntnis und Erlösung. Karma Yoga ist das Yoga der Tat und des selbstlosen Handelns. Raja Yoga ist der Pfad der körperlichen und geistigen Kontrolle. Hatha Yoga steht für den Oberbegriff für alle körperlich orientierten Yoga Formen.

Die Yogaform Ananda Yoga

Bei dieser Yogaform handelt es sich um ein sanftes Yoga. Der Fokus liegt auf dem Hatha Yoga. Bei diesem Yoga werden Aufladeübungen mit Asanas und Meditation verbunden. Hier gibt es 39 Übungen, um die Energie im Körper zu regulieren, um die Lebenskraft zu steuern und zu erhöhen. Hierbei ist es wichtig, dass die Asanas mit Sicherheit und einer korrekten Ausführung durchgeführt werden. Die Asanas sollen dem jeweiligen Schüler angepasst sein, um so die beste Öffnung für die unmittelbare innere Erfahrung des Göttlichen zu gewährleisten und sich bestmöglich selbst zu verwirklichen.

Die Yogaform Anusara Yoga

Anusara Yoga gehört zu den jungen Yogaformen. Der Fokus liegt auf dem spirituellen und emotionalen Herz. Hierbei geht es um eine herzorientierte Praxis. Das Ziel ist es, das Bewusstsein nach dem Göttlichen auszurichten. Der Yogalehrer hält vor jeder Stunde einen kleinen Vortrag übe ein philosopisches Themen und versucht, dieses Thema in den Alltag zu integrieren.

Die Yogaformen Ashtanga Vinyasa Yoga

Ashtanga Yoga ist ein kraftvolles Yoga. Der Fokus liegt hier auf dem Myore-Stil und die korrekte und disziplinierte Ausführung der Asanas. Es werden beim Ashtanga Yoga drei Serien mit steigender Intensität ausgeübt. Alle Yogaübungen werden in Verbindung mit dem Atem, der Ujjayi Atmung, praktiziert. Zu der Atmung werden noch die Bandhas im Körper gehalten. Dies sind Punkte im Körper, wie zum Beispiel die Bauchmuskulatur, die gehalten werden, um die Energie im Körper an einer bestimmten Stelle zu halten.

Beim Ashtanga Yoga werden die Energiebahnen im Körper aktiviert, Giftstoffe werden aus dem Körper transportiert und das Nervensystem wird beruhigt. Kraft und Gleichgewicht werden durch viele Asanas gewonnen. Um Lehrer:in für Ashtanga Yoga zu werden, muss ein langjähriges Studium in Kauf genommen werden.

Die Yogaformen Bikram Yoga

Beim Bikram Yoga handelt es sich um Hot Yoga. Hier wird Yoga bei 40° Wärme durchgeführt. Der Fokus liegt hier auf den körperlichen Asanas. Hierbei werden 26 Asanas in einer bestimmten Reihenfolge 30 bis 60 Sekunden lange ausgeführt. Umkehr- und Stützhaltungen gibt es im Bikram Yoga nicht. Hierbei ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören. Durch die Hitze im Raum kann man schnell überdehnen und sich verletzen. Es ist ein beliebtes Yoga, da man schnell die Erfolge sieht. Dies passt gut in unsere westliche, schnelllebige Welt.

Integrales Yoga

Der Fokus des integralen Yogas liegt auf der spirituellen Entwicklung. Es handelt sich um ein sanftes Yoga. Asanas werden mit der Meditation verbunden. Das Ziel dieses Yoga ist es, sich über die körperliche Praxis zu entfalten und dabei Körper, Geist und Seele zu verbinden, mit dem Ziel glücklicher und friedlicher mit sich selber und mit seinem Umfeld zu leben. Die Stärkung von Körper und Geist, Meditation, Pranayama, das Singen von Mantras, der Dienst am nächsten, Kriyas, Andacht sowie intensives Studium bezeichnen diese Yogaform. Es geht um die Selbstvollendung und Selbsterfahrung.

Iyengar Yoga

Beim Iyengar Yoga werden im Vergleich zum Ashtanga Yoga die Übungen ganz lange gehalten. Man harrt in einer Yogaübung, um die Energiebahnen wieder zu aktivieren. Hierbei werden die unterschiedlichsten Hilfsmittel eingesetzt, um die perfekte Ausrichtung des Körpers in dem Asana zu gewährleisten. Hierbei ist die exakte Ausführung das A und O.

Das Ziel dieser Yogaform ist es, aus der Anstrengung heraus eine Leichtigkeit zu spüren. Iyengar bekräftigte alle acht Glieder des Ashtanga Yoga von Patanjali.

Die vollkommene Wirkung eines Asana wird erst erreicht, wenn alle Körperteile in der richtigen Position sind.

Iyengar

Krishnamacharya Yoga/Ayur Yoga

Beim Krishnamacharya Yoga handelt es sich um ein therapeutisches Yoga. Hierbei steht jeder einzelne Yogaschüler im Vordergrund. Sein Motto lautete:

Lehre, was für den einzelnen angemessen ist.

Krishnamacharya

In Indien ist Krishnamacharya ein Heiler und kein Yogi. Sein Ziel ist es, Gesundheit und Wohlbefinden mit dem Ayurveda und Yoga wieder herzustellen. Die Inhalte seines Unterrichts basieren auf dem Yogasutra, dem Ayurveda, dem therapeutischen Arbeiten und den Pranayamas und Yogas.

Kundalini Yoga

Bei dieser Yogaform treten die Asanas in den Hintergrund. Der Fokus liegt hierbei auf dem spirituellen und meditativem Charakter. Bei dieser Form geht es darum, die Energie über die sieben Chakren von unten nach oben im Körper zu bewegen. Dies geschieht durch Meditation, Mantras, Mudras und Pranayama. Die Umsetzung ist sehr intensiv und kann gefährlich sein, wenn die Kundalini Energie freigesetzt wird. Dies sollte immer durch eine:n erfahrene:n Kundalini Yogalehrer:in durchgeführt werden.

Power Yoga

Beim Power Yoga handelt sich um eine abgewandelte Yogaform. Eine Form ist das Power Vinyasa Yoga. Hier werden die Übungen mit viel Kraft ausgeübt, um die Fitness zu stärken. Hierbei geht es nicht um die traditionelle Ausführung des Yogas, sondern eher um den sportlichen Aspekt. Diese Form wird oft in Fitnessstudios angeboten. Hierbei ist es wichtig, dass die Übungen mit Achtsamkeit ausgeführt werden und man nicht über seine Grenzen hinaus geht.

Sivananda Yoga

Hierbei handelt es sich um eine spirituelle und gleichzeitig körperliche Yogaform. Dieses Yoga lehrt die spirituelle Lehre, die Asanas in der Rishikesh Serie, Pranayama, Tiefenentspannung, Meditation mit oder ohne Mantras und das reine Essen. Reines Essen, also sattvisches Essen bedeutet reines, vegetarisches, frisches, vollwertiges, unbehandeltes Essen, vor allem Naturprodukte. Bei dieser Yogaart startet man mit dem Savasana-Haltung (Totenstellung). Bei allen anderen Yogaarten kommt Savana erst ganz zum Schluss.

Vinyasa Flow Yoga

Vinyasa bedeutet, Energie auf eine bestimmte Weise anzuordnen. Vi heißt auf eine bestimmte Weise und Nyasa die Anorndung der Energie. Bei dieser Yogaform geht es darum, durch bestimmte Techniken, die Energie im Körper wieder zum Fließen zu bringen. Dies wird durch bestimmte Flows erreicht, die Körper, Geist und Atem in Einklang bringen. Ähnlich wie beim Ashtanga Yoga werden bestimmte Reihenfolgen der Asanas durchgeführt. Diese Übungen werden in Verbindung mit dem Atem ausgeübt. Hierbei ist es aber so, dass nicht wie beim Ashtanga jede Stunde gleich ist. Beim Vinyasa Flow Yoga wechseln sich die Asanas jede Stunde ab.

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