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Psychosomatische Beschwerden lindern

Psychosomatische Beschwerden lindern

Anzeige/Artikel enthält Werbelinks* Photo by Larm Rmah on Unsplash

Kennst du dieses Gefühl, dass man krank sein könnte? Du fühlst dich nicht wohl und glaubst, sogar eine schlimme Krankheit zu haben? Deine Gedanken kreisen ständig um deinen Körper und du fühlst dich einfach irgendwie schlapp, krank und müde? Deine Gedanken malen dir die schlimmsten Szenarien aus und vielleicht wirst du sogar an einem Tumor sterben? Du hast den Verdacht auf eine Krankheit oder sogar auf mehrere Krankheiten? Die Symptome werden im Netz gegoogelt und es wird Dr. Google gefragt. Man liest sich weiter in das Krankenbild und die Symptome ein und fühlt sich direkt noch schlechter.

Psychosomatische Beschwerden lindern

Nun nimmt das Unheil seinen Lauf. Du läufst von Arzt zu Arzt immer auf der Suche nach Besserung. Immer auf der Suche nach einer Diagnose. Aber kein Arzt findet etwas. Aber was ist, wenn gar keine Krankheit zu finden ist? Was ist, wenn alle Symptome psychosomatisch sind? Was ist, wenn du körperlich kerngesund bist?

Unsere Seele kann sich nun mal nur über unseren Körper bemerkbar machen. Sie kann nur über Krankheiten und Schmerzen ihr „Notlage” bekannt geben, dass gerade irgendwas in deinem Leben nicht stimmt. Sei es nun privat oder beruflich. Wenn wirklich alle organischen Krankheiten ausgeschlossen sind, würde ich versuchen etwas für dich und deine Seele zu tun wie zum Beispiel mit dem Yoga oder der Meditation zu beginnen.

Je mehr man die Gefühle im Laufe der Jahre verdrängt hat, um so heftiger machen sie sich nach einer Weile über Krankheiten und Schmerzen im Körper bemerkbar. Sie wollen gesehen und gespürt werden.

Beim Yoga und in der Meditation können wir uns wieder mit uns selbst verbinden. Wir können uns wieder versuchen zu spüren und können eine Innenschau machen:

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  • Was bewegt mich gerade?
  • Wieso fühle ich mich so krank?
  • Was gefällt mir gerade in meinem Leben nicht?
  • Was macht mich so traurig?
  • Wieso bin ich immer so müde?
  • Was kostet mich so viel Energie in meinem Leben?
  • und und und…

Psychosomatische Beschwerden im Alltag heilen

Versuche immer wieder bewusst kurze Auszeiten in deinen Alltag einzubauen durch eine kleine Teeauszeit oder einen Spaziergang in der Natur. Nimm auch mal im Laufe des Tages bewusst deine Atmung wahr. Beobachte für einen kurzen Augenblick deine Atmung und komme im gegenwärtigen Moment an. Spüre im Laufe des Tages in dich hinein. Wie fühlst du dich gerade?

Ich gebe dir nun 4 Tipps für deinen Alltag mit, die du sofort umsetzen kannst, um deine psychosomatischen Beschwerden zu lindern.

1. Psychosomatische Beschwerden mit Yoga lindern

Mit Yoga können wir die psychosomatischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, ISG-Problematiken, Gelenkbeschwerden, Verspannungen und viele weitere Symptome selbst heilen. Im Yoga werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, die dir wiederum dabei helfen, dich im Laufe der Zeit besser zu fühlen. Natürlich funktioniert dies nicht von einem Tag auf den anderen, aber mit einer regelmäßigen Yogapraxis kannst du dich wieder selbst heilen. Durch die Atemübungen gepaart mit den Yogaübungen baust du Stress ab und kannst wieder ganz viel Ruhe und Kraft atmen. Ein bis zweimal pro Woche würde ich dir schon raten Yoga zu üben. Am besten beginnst du deine Yogapraxis in einem Fitnessstudio oder Yogastudio mit einem professionellen Yogalehrer/in damit du die Asanas zu Anfang richtig beherrschst und dir keine Verletzungen durch Falschausführungen zuziehst. In einem Interview mit FITREISEN bin ich auf die Vorteile des Yogas eingegangen. Hier geht es zum Interview.

2. Psychosomatische Beschwerden durch Meditation bekämpfen

In der Meditation finden wir wieder zu uns selbst und können uns wieder mit uns selbst verbinden. Vor allem stoppen wir unser Gedankenkarussel, dass uns die schlimmsten Dinge ausmalt. Wir lernen in der Meditation unsere Gedanken zu kontrollieren und bestimmen selbst, ob wir diesen Gedanken nun weiter denken möchten oder uns sagen, dass dies doch gerade völliger Unfug ist. Du bist, was du denkst. Also gib Acht auf deine Gedanken.

Auf die Dauer nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.
Marc Aurel

Wir können durch die Meditation den Cortisol Spiegel, der gerade bei psychosomatischen Beschwerden durch Stress erhöht sein kann, auf ganz natürliche Art und Weise wieder senken. Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Meditation nachweislich im Gehirn die graue Substanz erhöht, die wiederum für bessere Konzentration, eine bessere Emotionsregulation und eine Stressreduktion verantwortlich ist. Zudem hast du eine Auszeit für dich. Richte dir zu Hause eine kleine Meditation-Ecke ein und schaffe dir eine kleine Ruheoase, die einen festen Platz in deinem zu Hause haben sollte. Wenn du es zu Anfang schwierig findest so lange im Meditationssitz zu sitzen, empfehle ich dir eine Meditationsbank, die deine Knie- und Hüftgelenke schont.

Gerne kannst du zu Hause mit einer ZEN-Meditation starten. Zur Anleitung der Meditation geht es hier lang.

3. Psychosomatische Beschwerden heilen durch Zeit in der Natur

Verbringe so viel Zeit wie möglich draußen in der Natur an der frischen Luft. Wenn du dazu noch leichte Bewegungen hast wie ein Spaziergang im Wald – perfekt. In der Natur können wir am besten unseren Akku wieder aufladen. Die frische Luft, gerade im Wald, lässt uns wieder durchatmen, was wir in stressigen Zeiten oft nicht machen. Wir stocken in stressigen und hektischen Zeiten unseren Atem. Wir atmen dann flach und bereiten uns auf die Flucht vor. Es gibt ja in diesem Sinne keine Flucht vor bösen Tieren, wenn wir in Stress und Panik geraten. Achte nun öfter auf deine Atmung und nimm auch im Laufe des Tages einmal ganz bewusst 6 tiefe Atemzüge.

4. Psychosomatische Beschwerden loswerden – ein Date mit dir selbst

Es geht einfach darum, dass du einen Ort nur für dich schaffen solltest. Ein Date mit dir selbst hast, wo du wieder zu dir selbst findest. Ganz alleine nur Zeit mit dir selbst verbringst ohne, dass du von äußeren Einflüssen gestört wirst. Ein Ort und eine Tätigkeit ausübst, wo du einfach nur SEIN kannst ohne Leistung abzuliefern. Wenn das für dich Malen oder Lesen ist oder was ganz anderes, dann ist dies auch völlig in Ordnung. Schaffe dir einmal pro Woche eine Auszeit nur für dich, die du dir fest in deinen Kalender einträgst.

Hier noch ein paar Buchtipps um psychosomatische Beschwerden zu lindern:

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Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und vielleicht konnte ich dir mit diesen Tipps ein wenig helfen.

Namasté

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