Nahrungsergänzungsmittel und ihre Irrtümer

Nahrungsergänzungsmittel und ihre Irrtümer

Gastbeitrag von MINDYOU NUTRICEUTICAL

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ÜBER WISSEN, GLAUBEN UND DIE ABGRÜNDE DAZWISCHEN

„Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt – die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“
Thomas Jefferson
Basierend auf unterschiedlichen Einflüssen und vermittelten Informationen, heutzutage vorrangig medial, bilden wir uns eine Meinung und glauben Sachverhalte und Zusammenhänge zu verstehen. In manchen Fällen zu eilig, ohne die Quelle zu hinterfragen. In anderen Fällen wird eine Meinung vertreten, weil es „bequem“ ist. Das alles liegt in der Natur des Menschen, wie es so treffend im Zitat beschrieben wird. Genau dieses Phänomen findet sich sehr häufig im Bereich Gesundheit und Nahrungsergänzungsmittel (NEM). Im Nu finden sich Experten zum Thema Ernährung, Vitamine & Co und die Ansichten könnten unterschiedlicher nicht sein. Viele Menschen kommen so zu der Überzeugung, dass NEM unnötig oder gar etwas Schlechtes sind.

Sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich überflüssig?

Den Ursprung dieser Einstellung findet man bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die DGE ist für Ernährungsaufklärung und Qualitätssicherung zuständig und veröffentlicht Empfehlungen zu Einnahmemengen. Diese gelten als Referenz für Ärzte, und sind bindend für Ernährungsberater. In einer nächsten Stufe werden diese Empfehlungen von den Ärzten an die Patienten weitergegeben – also uns – und wir vertrauen diesen blind. Doch wie kommt eine Instanz wie die DGE zu diesen Aussagen? Bzw. wie komme ich darauf, dies zu bezweifeln?

Die DGE behauptet, NEM seien überflüssig.

Studien von Nahrungsergänzungsmittel unklar

Das ist die wesentliche Aussage, welche sich verankert, in den Medien, bei den Ärzten und letztendlich in den Köpfen die Endverbraucher. Thema abgehakt, NEM sind nicht notwendig, auf zur nächsten Saftbar. Allerdings kommt die DGE nicht basierend eigener Untersuchungen zu diesem Ergebnis, sondern bezieht sich auf bereits vorhandene Studien. Dabei wird beispielweise aber nicht berücksichtigt, wer die Auftraggeber dieser Studien ist und welche Forschungsabsicht diese hatten. Ohne diese Informationen zu kennen, ist das Ergebnis nicht verwendbar. (An dieser Stelle Gerd Antes, deutscher Mathematiker, Biometriker und Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums am Universitätsklinikum Freiburg: „Ein Großteil der Studien stammt von der Industrie oder sei von ihr unterstützt – direkt oder eben über den Umweg via Stiftungen“; Quelle: Vitamine: Aus der Natur oder als Nahrungsergänzung – wie sie wirken, warum sie helfen Extra: Die fatalen Denkfehler der Vitamin-Gegner von Ultich Strunz, Heyne Verlag, 30.09.2013))

Genaue Beurteilung der Vitaminversorgung

Im dritten Absatz entkräftet die DGE selbst die Richtigkeit ihrer Daten und legt dar dass man vom Idealfall ausgegangen ist, also den gesunden Mitmenschen einer Bevölkerung. Der moderne Lebensstil mit einer Arbeitswoche von 50+Stunden, fehlenden Schlaf, Alkoholkonsum und verarbeiteten Lebensmitteln entspricht wohl nicht dem Ideal. „Eine zuverlässige und genaue Beurteilung der Vitaminversorgung kann nur durch klinisch-chemische Kenngrößen wie z. B. die Blutkonzentrationen erfolgen. Da dies sehr aufwändige Blut- oder Urinuntersuchungen notwendig machen würde, werden zur Beurteilung der Vitaminversorgung Ernährungserhebungen herangezogen. Dabei wird die Nährstoffzufuhr auf Basis des ermittelten Lebensmittelverzehrs
berechnet und mit den Referenzwerten verglichen. Bei den Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr handelt es sich um Mengen, die nahezu alle gesunden Personen einer Bevölkerungsgruppe
vor mangelbedingten Gesundheitsschäden schützen, für volle Leistungsfähigkeit sorgen und eine gewisse Körperreserve schaffen sollen. Eine exakte Beurteilung des Versorgungszustands einzelner Personen mit Vitaminen und anderen Nährstoffen ist auf Basis der Referenzwerte nicht möglich.“

Körper benötigt Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme

Das US-Landwirtschaftsministerium hat bei knapp 40.000 Menschen die Aufnahme von 11 essentiellen Nährstoffen analysiert und fand heraus, dass bis zu 80 % noch nicht einmal die Minimalmengen aufnahmen. Auch dies ist wiederum nur ein Mittelwert und verändert sich zudem in Abhängigkeit von ihrem Lebensstil (Alkohol, Zigaretten, Größe & Gewicht etc.). Damit unser Körper funktionieren kann, benötigt er Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme – täglich. Prüfen Sie ihre Glaubenssätze an den tatsächlichen, zugrundeliegenden Fakten und entscheiden Sie erst dann.

Vielen Dank, MINDYOU für diesen aufschlussreichen Artikel. Wenn du nun neugierig geworden bist, dann schau doch doch mal deren Webseite vorbei.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar
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