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Kurkuma und die Bedeutung für die indische Heilkunst Ayurveda

Kurkuma und die Bedeutung für die indische Heilkunst Ayurveda

Gastartikel von Max von www.gloryfeel.de/Artikel enthält Werbelinks*


Ayurveda gehört zu einer der ältesten Lehren in der alternativen Therapie und Gesundheit. So gehen die ersten ayurvedischen Diagnose- und Heilmethoden auf eine über 5.000-jährige Geschichte zurück. Noch heute lassen sich über die Hälfte aller Inder durch ayurvedische Therapien behandeln. Was die Kurkuma Wurzel mit dieser alternativen Therapie zu tun hat, erfährst du in diesem Beitrag.

Der Ursprung und die Bedeutung der Ayurveda-Therapie

In Indien durchläuft ein Arzt eine 5-jährige Ausbildung zum Ayurveda-Arzt. In den letzten Jahren hat sich die Ayurveda-Methode auch in Europa etabliert und sich in der alternativen Therapie und im Wellnessbereich eine feste Position gesichert. Übersetzen lässt sich Ayurveda als das Wissen vom Leben. In so genannten Doshas – den Lebensenergien – treten die Elemente im menschlichen Körper in Erscheinung. Die Doshas regulieren die geistige Funktion und sind für die körperliche Konstitution verantwortlich. Bei den Doshas unterscheiden wir Kapha von Vata und Pitta. Diese drei fundamentalen Prinzipien durchdringen die menschliche Natur und wirken in der äußeren Natur. Sie beschreiben den Menschen, die Vorlieben, das Temperament und die Ernährungsbedürfnisse.

Jedes der Doshas besteht aus diesen 5 Elemente:

  • 1. Wind (Vayu)
  • 2. Feuer (Agni)
  • 3. Erde (Prithvi)
  • 4. Äther (Akasha)
  • 5. Wasser (Jalam)

Eigentlichen sind alle drei Doshas im menschlichen Organismus vorhanden. Sie haben aber jeweils ihren eigenen Hauptsitz im Körper. Nach der Lehre der Ayurveda-Therapie solltest du wissen, ob sie sich im natürlichen, unbalancierten Zustand oder im natürlichen, balancierten Zustand im Körper befinden.

Im Grunde genommen sollst du an einem funktionierenden Gewebestoffwechsel und einem gesunden Enthusiasmus ein balanciertes Vata-Dosha erkennen. Ein harmonisches Pitta-Dosha zeigt sich an einer guten Sehkraft und Verdauung. Befindet sich dein Kapha im Gleichgewicht, ist deine Persönlichkeit durch Geduld, Nachsicht und Stärke gekennzeichnet. Vom Grundsatz her sollten sich alle Doshas im Gleichgewicht befinden. Dann ist der Körper gesund, was sich im Idealzustand der Ayurveda-Lehre deutlich macht: Das so genannte „Ojas“ ist das feinste Endprodukt und das Ziel aller Behandlungen.

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Ayurveda-Behandlung und Therapie in der Praxis

Ernährung nach den Prinzipien der Ayurveda-Therapie

In der Behandlung von Krankheiten liegt ein Hauptaugenmerk auf der Ernährung. Demnach gelten verschiedene Nahrungsmittel als mehr oder weniger empfehlenswert. Je nach Konstitution empfehlen sich fettarme, leichte, kühlende Lebensmittel oder Speisen, die mit Öl zubereitet wurden. Das Ziel eines individuellen Speiseplans ist es, die Doshas ins Gleichgewicht zu bringen.

Reinigung und Entgiftung beim Ayurveda

Reinigungskuren (Panchakarma) sollen Umweltgifte, Stoffwechselprodukte oder unverdaute Bestandteile aus dem Körper leiten. Ein Teil dieser Kur ist die Entgiftung nach verschiedenen Verfahren, wie Kräutereinläufe, Inhalation oder die Ausscheidung von Schlacken. Diese Reinigungskuren gehören in die Hände von Fachleuten.

Massagen und Ölbehandlungen im Ayurveda

Ayurvedische Ölbehandlungen leiten Stoffwechselprodukte aus und sollen zugleich entspannend wirken. Im Prinzip lassen sich Ganzkörper-Massagen unterschiedlicher Art mit einem warmen Öl und Kräutern durchführen. Das soll den Energiefluss anregen und zu einem Zustand der tiefen Entspannung führen. In diesem Zusammenhang können Fuß-, Gesichts- und Rückenmassagen zum Einsatz kommen.

Bei der „Stirnölguss Shirodhara“ läuft Öl aus 10 Zentimetern auf den Kopf und die Stirn. Das soll das vegetative Nervensystem harmonisieren und ins Gleichgewicht bringen.

Die Inhaltsstoffe und Ursprung der Kurkuma-Wurzel

Kurkuma ist als die Königin der Gewürze bekannt. Es verleiht als eines der wichtigsten Bestandteile dem Currypulver seine gelbe Farbe. Enthalten sind zahlreiche elementare Nährstoffe, die Speisen verfeinern und einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben sollen. Ihren Ursprung hat die Pflanze in Südostasien, wo sie schon seit mehr als 4.000 Jahren Verwendung findet. Erst im Mittelalter hat das Kurkuma-Gewürz in Europa Bekanntheit erlangt und war als Färbe- und Heilpflanze im Einsatz. Curcumin verleiht Safranwurz seine typische gelbe Farbe. Die Wurzel gehört zu der Familie der Ingwergewächse, von der es auf der ganzen Welt circa 80 Arten gibt. Die Pflanze kann bis zu 1,50 Meter hoch werden und bildet gestielte Blätter aus.

Aus der getrockneten oder gemahlenen Pflanze entsteht das Gewürz. Auch wenn Kurkuma mit Ingwer verwandet ist, hat es einen eher mild-würzigen Geschmack und kein scharfes Flavour. Als traditionelles Heilmittel finden wir Kurkuma unter den Superfoods. In der Wurzel sind nicht nur Curcumin, sondern auch 5 Prozent ätherische Öle enthalten. Die Kurkuma-Wurzel ist als Kapsel*, Tablette* und Pulver* verfügbar. Fertig dosiert soll die Einnahme möglichst unkompliziert sein. Zudem bemühen sich die Hersteller um eine möglichst reine Qualität, um Unverträglichkeiten zu vermeiden. Die Kapseln erleichtern die Einnahme und gelten als geschmacksneutral. Bei den Kurkuma-Tabletten handelt es sich um gepresstes Pulver und Presslinge.

Die Bedeutung der Kurkuma-Wurzel für die Gesundheit

Wenn Erkältungsviren Hochkonjunktur haben, steigt das Interesse an der Kurkuma-Wurzel, deren Inhaltsstoffe antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend wirken sollen. Weitere Wirkungen soll die Wurzel auch bei Verdauungsproblemen entfalten. In 100 Gramm frischer Kurkuma-Wurzel sind 23,9 Gramm Vitamin C enthalten.

Hinzu kommen die folgenden Mineralien:

  • Magnesium
  • Kalzium
  • Eisen
  • Natrium
  • Kupfer
  • Zink
  • Natrium
  • Kalium
  • Mangan

Die Kurkuma-Wurzel in der Ayurveda-Therapie

Auf Sanskrit steht Kurkuma für Haridra – als Hautelexier, lateinisch Curcuma longa und zu Deutsch als Gelbwurz bekannt. Auf Bali gehört Kurkuma zu einem Bestandteil der täglichen Nahrung. Auf der Inselgruppe soll es zugleich weniger Gallenkrankheiten geben. Weitere Studien widmen sich Gelenkentzündungen und der damit verbundenen Schmerzlinderung. Mandelmilch und Kurkuma gehören zu einem angesagten Trendgetränk, das auch als goldene Milch bezeichnet wird. In der ayurvedischen Therapie ist von der ayurvedischen Milch die Rede, die das Immunsystem aufbaut und zugleich die Reinigung des Körpers unterstützen soll.

Der Einsatz von Kurkuma in der ayurvedischen Lehre

Traditionelle Heilpflanzen wie Kurkuma nehmen eine zentrale Bedeutung in der ayurvedischen Lehre an. Als eines der wichtigsten Gewürze in Indien nimmt weltweit die Bedeutung als Heilpflanze zu, was zahlreichen wissenschaftlicher Studien zu verdanken ist. In der Ayurveda-Heilkunde gehört Kurkuma zu einer Basissubstanz. Zahlreiche Therapeuten nutzen ihre wundspezifischen Eigenschaften in der Behandlung von Juckreiz, Wunden und Ekzemen. Die Anwendungen empfehlen sich je nach Konstitution der Patienten.

Rezept für dein Heilmittel mit Kurkuma

Gib eine geschnittene Gelbwurzel in eine Tasse mit kochendem Wasser. Die Reste der Kurkuma-Wurzel werden abgeseiht und die Flüssigkeit vor der Mahlzeit getrunken. Weiterhin empfiehlt sich die Anwendung als Paste auf der Haut, als Gemisch mit Joghurt oder mit Milch und Wasser.

Namasté

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