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Hast du Angst vor dem Alleinsein?

Hast du Angst vor dem Alleinsein?

Artikel enthält Werbelinks*/Bild von StockSnap auf Pixabay

Gehörst du zu den Menschen, die gerne alleine sind oder bist du ein Mensch, der Angst vor dem Alleinsein hat? Ich bin mittlerweile einer dieser Menschen, der sogar sehr gerne alleine ist. Das war natürlich ein Prozess, was ich erst im Laufe der Zeit lernen musste. Früher hatte ich nach der Trennung meines Freundes Angst vor dem allein sein. Angst davor, nichts mit mir anfangen zu können. Angst davor, mich nicht gut zu fühlen. Angst davor…ja wovor eigentlich?

Es gibt Menschen, die suchen jede Minute ihre Zeit in der Zerstreuung, weil sie Angst davor haben mit sich selbst alleine zu sein. Sie haben Angst davor, sich mit sich selbst zu beschäftigen oder können dies vielleicht auch gar nicht. Sie sind immer auf der Suche nach Ablenkung mithilfe von digitalen Medien, Menschen, Drogen und anderen Dingen. Immer auf der Suche nach Aufmerksamkeit. Diese Suche nach Aufmerksamkeit beruht natürlich unterbewusst auf der Suche nach Liebe. Dies ist leider furchtbar traurig und vor allem sehr anstrengend, wenn man immer auf der Suche nach Ablenkung. Das kostet sehr viel Energie, wenn man immer das Glück im Außen sucht.

Viele Menschen fühlen sich allein. Aber du bist nicht allein. Du hast deine Familie, du hast Freunde oder Arbeitskollegen, die immer für dich da sind.

Angst vor dem Alleinsein mit Ablenkung der sozialen Medien

Jede frei Minute wird das Handy in die Hand genommen und um in den sozialen Medien zu „suchen”. Den Status zu checken, bei Facebook zu schauen oder bei Insta zu gucken. Immer auf der Suche nach dem nächsten Like, Status view oder Kommentar. Immer auf der Suche nach Bestätigung. Immer wieder wird die Bestätigung im Außen gesucht, um sein Glück zu suchen. Für eine Sekunde das Gefühl zu haben, wertgeschätzt zu werden, Aufmerksamkeit und vor allem Liebe zu bekommen.

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Angst vor dem Alleinsein mit Ablenkung durch andere Menschen

Viele Menschen führen Beziehung aus Angst davor, alleine zu sein. Sie nehmen sogar eine unglückliche Beziehung in Kauf, aus Angst vor dem Alleinsein. Viele hüpfen von einer Beziehung in die nächste immer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung, die sie sich leider nicht selber geben können. Viele haben ständig wechselnde Partner um sich vor dem Alleinsein zu schützen. Eigentlich ist es ja ganz einfach alleine zu seine, wenn wir die Selbstliebe lernen.

Angst vor dem Alleinsein durch Beziehungen komprimieren

Viel zu viele Kompromisse müssen dann in unglücklichen Beziehungen gemacht werden, die die Lebensfreude bremsen können. Ich denke, wir sollten alle erstmal lernen, alleine glücklich zu sein. Das heißt glücklich mit sich selbst zu sein, ohne ständig auf der Suche nach Aufmerksamkeit zu sein. Mit sich selbst zufrieden zu sein und sich bei sich selbst wohlfühlen. Sollte man in der Phase des Suchens nach Glück, Aufmerksamkeit und Liebe einen Partner kennenlernen, kann der Schuss nur nach hinten losgehen. Funktioniert der Partner nicht so, wie man es gerade möchte, und man ist gleichzeitig mit sich selbst nicht im Reinen, sind Anhaftungen vorprogrammiert. Der Partner soll dir Aufmerksamkeit schenken, was aber nicht seine Aufgabe ist.

Je unglücklicher man mit sich selbst ist, je mehr man nach Aufmerksamkeit sucht, umso mehr fängt man an zu klammern.

Angst vor dem Alleinsein mit Selbstliebe überwinden

Alleinsein ist überhaupt nicht schlimm und sollte jeder lernen. Wir können uns voll und ganz auf uns selbst konzentrieren. Wir können unseren Alltag so einrichten und leben wie wir es mögen. Wir können unser Leben so leben wir wir es möchten. Wir können uns jederzeit mit Freundinnen treffen und zum Sport gehen ohne Rücksicht auf den Partner. Wir können Yoga machen oder meditieren und unsere Zeit mit uns selbst lieben lernen. Der Partner sollte nicht der Grund sein, dass man endlich sein Glück gefunden hat. Er kann die Bereicherung in deinem Leben sein aber er sollte nicht der Grund dazu sein. Das Glück ist schon in dir. Du musst es nicht im Außen suchen. Viele glauben dass sie jemanden an ihrer Seite haben müssten, um sich nicht alleine zu fühlen. Aber auch das ist ja oft ein Trugschluss.

Viele Menschen führen Beziehungen und fühlen sich trotzdem allein. Gemeinsam einsam.

Erst wenn wir uns selbst lieben lernen können, uns selbst Aufmerksamkeit schenken können und uns mit unserem inneren, verletzten Kind versöhnt haben, können wir eine Partnerschaft eingehen. Der Partner muss uns dann nicht mehr glücklich machen, weil wir es schon selbst sind. Er ist dann nur noch das Sahnehäubchen auf der Torte.

Hier möchte ich dir noch ein paar hilfreiche Buchtipps mit auf den Weg geben. (Werbelinks)

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