Das grüne Gold der Mani

Das grüne Gold der Mani

Gastbeitrag/Produktvorstellung

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Traditionelle Olivenernte in der Mani in Griechenland

Wenn die Tage kürzer werden und die letzten Sommergäste ihren Heimweg antreten, wird es ruhig in der Mani. Die meisten Restaurants und Strandbars sind geschlossen, die Hotels verlassen. Diese Ruhe ist aber nur von kurzer Dauer. Ende November beginnt die Olivenernte und versetzt die Region in einen Zustand lebendiger Betriebsamkeit. Bei der traditionellen Ernte, die hier auf Grund der steilen Hänge und der knorrigen, alten Bäume praktiziert wird, legen die Bauern großflächige, engmaschige Netze unter die Olivenbäume und streifen dann die Oliven händisch von den Ästen. Die Methode ist zwar ausgesprochen schonend, dafür aber mühevoll und zeitintensiv.

Qualität von Olivenöl

Die Erntehelfer arbeiten mit langen Bambusstöcken, Rechen und so genannten „vibrolis“, die wie Heugabeln aussehen, deren Zacken sich allerdings wie schnelle Finger bewegen und so die Oliven von den Zweigen rütteln. Die Früchte werden in den großen Netzen gesammelt, grob von Blättern befreit und in Jute-Säcken zur nächsten Mühle transportiert. Die zahlreichen Mühlen in der Mani laufen zu dieser Zeit fast rund um die Uhr. Denn für die Qualität des späteren Olivenöls ist es essentiell, dass zwischen Ernte und Pressung wenig Zeit vergeht. Beim Olivenölspezialisten MANI dauert es maximal 24 Stunden zwischen dem Augenblick, in dem die reife Olive vom Baum fällt und jenem, in dem das grüne Öl aus dem Hahn der Presse rinnt. Die Luft füllt sich in diesem Moment mit dem Duft von frisch gemähtem Gras und grünen Äpfeln.

Bio-Pioniere am Peloponnes

Dass hier seit langer Zeit Fauna und Flora prächtig gedeihen, keine Pestizide zum Einsatz kommen und die Landwirte fair entlohnt werden, ist zu einem großen Teil dem Einsatz von Familie Bläuel zu verdanken. Die österreichische Familie begann vor über 35 Jahren, Kleinbauern in der griechischen Mani von den Vorzügen des ökologischen Landbaus zu überzeugen und hat bis heute über 300 Bauern bei der Umstellung begleitet. Damals kamen Fritz und Burgi auf der Suche nach neuen, wertschätzenden Lebensweisen in die Mani und legten den Grundstein für ein Unternehmen, das seinen Prinzipien bis heute treu geblieben ist. Mittlerweile führt Sohn Felix das erfolgreiche Bio-Unternehmen. In respektvoller, fairer Zusammenarbeit mit Kleinbauern trägt das Unternehmen zum Erhalt des traditionellen Olivenanbaus bei. Die Früchte werden besonders schonend verarbeitet. Das Ergebnis sind vielfach ausgezeichnete Olivenöle, Olivenprodukte und Mezes (griechische Vorspeisen).

100% Bio-Produkte

Beste Rohstoffqualität, schonende traditionelle Verarbeitung und Rezepturen versprechen 100 % natürlichen Genuss – frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und ohne künstliche Zusatzstoffe. Die Produkte sind laktose-/glutenfrei, vegan und bio. Teilweise auch in Rohkostqualität sowie Naturland Fair zertifiziert. Durch die schonende Verarbeitung bleiben die wertvollen natürlichen Inhaltsstoffe, wie der Bitterstoff Oleuropein oder Polyphenole erhalten, die als Antioxidantien zur Zellgesundheit beitragen und entzündungshemmende Effekte haben können. Ob für Veganer, Vegetarier, Rohköstler, Flexitarier oder Omnivore – hier ist für jeden Ernährungsstyp etwas dabei.

Wertschätzung von Mensch und Natur

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen für die Familie Bläuel immer Mensch und Natur. Als größter Arbeitgeber der Region übernehmen die Bläuels ganz selbstverständlich soziale Verantwortung und schaffen familienfreundliche Arbeitsplätze – in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten. So zahlt die Firma Bläuel ihren Olivenbauern einen fairen Preis, der über dem Weltmarktpreis liegt. Der Jugend wird dadurch ein Anreiz geboten, in den Dörfern der Region zu bleiben und die uralte Kulturlandschaft weiter zu beleben. Mit der Förderung der Biodiversität in den Olivenhainen, den biologisch erzeugten Produkten und dem umweltschonend erzeugten Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage trägt das Familienunternehmen auch in ökologischer Hinsicht Verantwortung.

Einmal Bio-Pionier – immer Bio-Pionier

2006 eröffnete die studierte Musikerin Burgi Bläuel das Mani-Sonnenlink, ein Paradies für Individualreisende und Kulturinteressierte. Das Hotel kombiniert Urlaub mit einem Kultur- und Seminarzentrum. Die liebevoll gestalteten Bungalows und Apartments wie auch der Seminarraum im „Sonnenhaus“ sind nach Feng-Shui konzipiert und bieten Privatsphäre ebenso wie Geselligkeit. Burgi Bläuel verwöhnt ihre Gäste mit einer köstlichen, 100 Prozent biologisch-vegetarischen Küche aus regionalen Produkten und den hauseigenen MANI Bio-Olivenerzeugnissen. Das Mani-Sonnenlink ist das erste zertifizierte Bio-Hotel und integrale Seminarhaus Griechenlands.

Genuss-Kultur: Yoga, Tanz und Musik

Die Möglichkeiten für Erholung und Entspannung reichen vom Baden im tiefblauen Meer bis zu Wandern und Höhlentouren oder Relaxen im idyllischen Sonnenlink-Garten. Kulturliebhaber genießen Besuche antiker Ausgrabungsstätten und alter Kirchen in der Region. In den Sommermonaten geben Künstler aus ganz Europa bei Sonnenuntergang Konzerte im hauseigenen Freiluft Theater. Als idealer Ort um in Ruhe und konzentriert zu arbeiten, als Ort um sich selber zu finden und Mensch zu sein, finden im Sonnenhaus jeden Sommer zahlreiche Yoga-Seminare, Tanzkurse, Sommerakademien für Kunst und Therapie statt.

Hier noch ein ganzwunderbares Rezept zum Nachzaubern:

Wenn du mehr über dieses ganzwunderbare Familienunternehmen und ihr tolles Olivenöl wissen möchtest, schau doch mal auf ihrer Webseite vorbei. Nun viel Spaß beim Zubereiten!
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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2 Comments

  1. Das mach Lust auf Reisen und leckeres Olivenöl. Super das es solche Initiativen auf dem Land gibt und eine Abwanderung verhindert wird. Habe mir die Webseite schonmal angeschaut und werde es meiner Mutter als Mutter-Tochter Urlaub vorschlagen…Olivenöl und Oliven inklusive 😀

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