Yoga als Medizin – Einfluss auf die Blutwerte, Vitalität und Herz-Kreislauf

Yoga als Medizin – Einfluss auf die Blutwerte, Vitalität und Herz-Kreislauf

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Gastartikel von Mario Förster von toorpedo verlag


Yoga hat in den letzten Jahren seinen Platz im gesundheitsbewussten Leben. Doch kann Yoga den Arztbesuch und die Wirkung von Antibiotika ersetzen? Das möchte eine internationale Studie über koronare Herzerkrankungen an der Universität Exeter herausgefunden haben. Das überraschende Ergebnis war die intensive Wirkung von Yoga, was die Risikowerte für Übergewicht und Blutfettwerte deutlich nach unten verringerte.

Vergleichbare Werte erzielte die Yogatherapie bei Angina pectoris und Gefäßverengungen. Was nach dieser Studie feststeht: Yoga verbessert die Gesundheit der Blutwerte , lässt den Hormonspiegel steigern, wirkt sich positiv auf Gelenke aus und entspannt die Muskulatur. Sobald Sie mit Yoga beginnen, sollte auch das Immunsystem reagieren und die Viren und Bakterien entschlossener angreifen.

 Wissenschaftliche Studien belegen:

Yoga als Medizin

Yoga ist gesund und kann heilen. Es sind die Gesellschaftskrankheiten, mit denen sich unsere Zivilisation herumschlägt und die Yoga gezielt angreift. Menschen, die unter 

chronischen Schmerzen in ihrem Bewegungsapparat, 
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 
- Atembeschwerden, 
- Stoffwechselstörungen oder 
einem schwachen Immunsystem leiden, 

können von Yoga als Therapie profitieren. Ausgangspunkt war ein eigenständiges Yogaprogramm. Über eine Yoga Therapie haben Sie die Gelegenheit, Körper und Seele auszubalancieren und psychische Probleme, hormonelle Schwankungen in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren ebenso wie Menstruationsprobleme effektiver und besser zu bewältigen.

Yoga hilft bei vielen Beschwerden

Würden wir auf die Suche gehen, träfen wir auf Hunderte verschiedener Studien, die sich alleine mit Yoga Therapie und Therapeuten befasst haben. Die ersten Untersuchungen gehen auf die Achtzigerjahre und den Leipziger Mediziner Dietrich Ebert zurück. Er hat sich mit Yoga als Therapie eingehend befasst und dazu Vorlesungen an der Leipziger Universität gehalten. Für ihn gibt es reichlich wissenschaftliche Grundlagen, die für psychologische und physiologische Wirkung von Yoga sprechen. 

Eine aktuelle Studie der Universität Greifswald konnte nach 10 Wochen Hatha-Yoga bei seinen Probanden eine spürbare Verbesserung des Baroreflexes feststellen. Dieser Reflex übernimmt eine zentrale Funktion in der Regulierung des Herz-Kreislauf-Systems. Wir würden Yoga also Unrecht tun, wenn wir es einfach nur als sportliche Ertüchtigung und Fitnessprogramm bezeichnen, denn vergleichbare Ergebnisse konnte zum Beispiel ein Aerobic-Kurs nicht erzielen.

Was bewirkt Yoga im Körper?

Wir kommen zu der Erkenntnis: Yoga ist gesund. Viel schwieriger ist die Frage, ob Yoga wirklich Krankheiten heilen kann. In Indien kombiniert man zum Beispiel schon seit Jahrtausenden Yoga mit der Schulmedizin. Die Ärzte führen spezielle Atemübungen mit ihren Patienten durch, um zum Beispiel Tuberkulose zu behandeln. In Indien gilt Yoga als Begleittherapie und als Alternative zu Antibiotika. Auch in Großbritannien befasst man sich mit der therapeutischen Wirkung, die von Yoga ausgeht und versucht über die speziellen Atemübungen Asthmasymptome zu lindern.

Yoga gegen Depressionen

In den USA gibt es Studien und Erkenntnisse zur Wirkung von Yoga auf Depressionen. So fühlten sich die Probanden nach 10 Wochen Yoga deutlich besser und konnten mit ihren Angstzuständen aktiver umgehen. Hier ist grundsätzlich nicht von einem Placeboeffekt die Rede. Bei den Probanden, die einen Yogakurs absolvierten, stellten die Wissenschaftler gerade am Morgen einen höheren Cortisonausstoß fest. Damit waren die Testpersonen in Stress- und Belastungssituationen bereit, mehr Energie zu investieren.

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Die passenden Yogaübungen für die Gesundheit

Kein Wunder, dass auch hierzulande immer mehr Yogatherapien und Therapeuten auftauchen. Individuell und in Abhängigkeit zu dem die beiliegende Gesundheitsproblem gibt es schon eine ganze Reihe Ärzte, die Yoga zum Beispiel bei Schmerzen in den Gelenken und im Rücken sowie bei Magengeschwüren und bei Bluthochdruck verschreiben. Die Schulmedizin ist sich bewusst, dass hier ein dringender Prozess des Umdenkens erfolgen muss. So orientiert sich Yoga an dem gesamten Menschen und nicht nur an seinen Problemzonen. 

Über die abgestimmten Yogaübungen aktivieren Sie mehr Energie und Kraft. So stehen immer die Fähigkeiten eines Menschen im Mittelpunkt. Von einem Patentrezept der allumfassenden Heilung durch Yoga auszugehen wäre fatal. Dieses Erfolgsgeheimnis gibt es nicht.

Yoga individuell anpassen

Das jeweilige Yoga Programm muss in Abstimmung mit den Patienten erprobt und ausprobiert werden. In jedem Fall geht es nicht um eine perfekte Ausführung, sondern um die Wirkung der Yogabewegungen. So können auch diejenigen davon profitieren, die noch keinen tadellosen Lotus Sitz beherrschen. Ihr seid dazu angehalten, nicht nur im Yogakurs die Übungen zu machen, sondern diese auch zuhause regelmäßig in den Alltag einzubauen.

Mit Yoga-Übungen Blutfettwerte und Cholesterin senken



Cholesterin ist ein wasserlösliches Lipid, das in großen Mengen schädlich für den Körper ist. Taucht zu viel Cholesterin im Blut auf, verstopft das die Arterien und führt zu Herzproblemen. Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die folgenden Yogaübungen können den Cholesterinspiegel auf einem gesunden Level halten:

Kapal Bhati Pranayama – Das ist eine Atemübung, die den Stoffwechsel stimuliert und die Organe im Unterbauch aktiviert.
Chakrasana – Die Yogaübung, das Rad, hilft uns, überschüssiges Fett abzubauen und den Cholesterinspiegel zu senken.
Sarvangasana – Der Schulterstand stimuliert die Verdauung.
Shalabhasana – Die Heuschrecken den die Bauchmuskeln und hilft bei Verstopfung.

Worum geht es bei der Yogatherapie?

Im Gesamtbild geht es also darum, die Gesundheit als ein neues Konzept zu verstehen. Nur so haben Sie die Möglichkeit, die volle Wirkung entfalten zu lassen. Die Übungen wirken nicht wie ein Medikament, das den Krankheitserreger angreift und ausschaltet. Sie setzten Stimuli und bringen das körpereigene System in Harmonie. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Entspannung der Patienten, eine Verlangsamung vom Blutdruck, der Herzrate und der Atmung sowie einer Senkung der Muskelspannung. Diese positiven Wirkungen sollen sich nach dem Yogatraining einstellen und intensive, spürbare Wirkungen hervorrufen. 

Kein Wunder, dass auch immer mehr Unternehmen auf Yogakurse im innerbetrieblichen Bereich setzen. Unternehmer stellen fest, dass ihre Angestellten und die Mitglieder mit viel mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen an die Aufgaben herangehen, wenn sie allein 1 Stunde Yoga am Arbeitsplatz machen. Dies ist ein vielversprechender Ansatz, der ein neues Bild auf das Gesamtbild des Menschen wirft und enorme Potenziale für die Zukunft aufzeigt.

Vielen Dank lieber Mario, für diesen tollen Artikel.
Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

 

 

 

Quellen:
https://www.grossesblutbild.de, https://www.vitaloo.de/thema/yoga-und-gesundheit.html

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