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Wandel der Arbeitswelt – Arbeiten in der Zukunft

Wandel der Arbeitswelt – Arbeiten in der Zukunft

Meiner Meinung nach sind die alten Arbeitsstrukturen völlig veraltet. Auf zu neuen Wegen! Ich möchte mich in meinem Job und meiner Arbeit Selbstverwirklichen was man natürlich auch bei einem 9-to-5 Job machen kann. Aber mir fällt immer mehr auf, dass das produktive Arbeiten in einer vorgegebenen Zeit das unproduktivste ist, um gute Ergebnisse zu liefern. Diese Arbeitsweise ist für mich nicht mehr nachvollziehbar und obsolet. Es gibt einfach keine Zeitschiene um produktiv sein zu können. Man kann auch jemanden nicht in dieses Muster pressen und ihm sagen, nun arbeite kreativ und liefere ein gutes Ergebniss ab. So funktioniert es leider nicht – man erreicht das völlige Gegenteil.

Produktives Arbeiten durch Wandel der Arbeitswelt

Um höchst produktiv zu sein bedarf es keine Zeitvorgabe. Die positive Energie fließt irgendwann wenn wir nicht an die Arbeit denken und es kommen tolle Gedankenblitze und Ideen. Die Leidenschaft zur Umsetzung erfolgt und dann kann man sich voll und ganz auf seine Fähigkeiten konzentrieren und ein tolles Ergebnis abliefern. Erst wenn die Leidenschaft zu einer Sache zu 100 Prozent ohne Zeitdruck da ist, kann was Gutes entstehen. Eingefahrene Muster in denen wir was abliefern sollen, funktionieren heute nicht mehr. Es gibt mittlerweile Unternehmen, in denen die Mitarbeiter ihre Arbeitszeit selbst bestimmen und ihre Arbeitszeit in ihr Lebensmodell und vor allem in ihren Alltag ideal integrieren können. Mitarbeiterangebote, die die Motivation der Mitarbeiter erhöhen sollen. So wirkt man einem Fachkräftemangel entgegen. Durch diese Selbstbestimmung fördert man die Motivation und den Spaß an der Sache und es kommt zu besseren Ergebnissen. Kreativität und Selbstverwirklichung brauchen Raum und Zeit.

Wandel der Arbeitswelt

Ich bin auf dem Weg meine Arbeitsweise komplett mit diesem Blog zu ändern und möchte mich jeden Tag selbst verwirklichen. Ich möchte ausbrechen aus diesem Rad um nicht zu zerbrechen. Ich möchte arbeiten an Tagen und Stunden wann ich möchte ohne an einen bestimmten Zeitplan gebunden zu sein. Ich möchte meine positive Energie in meine Arbeit fließen lassen um das Beste von mir zu zeigen. Ich möchte stressfrei und ohne Hektik arbeiten um produktiver zu sein. Je möchte mit Spaß an der Arbeit und völliger Leidenschaft an die Sache gehen. Ich möchte mich mehr mit mir und meinen Wünschen verbinden. Ich möchte mein eigenes Ding tun um 200 Prozent geben zu können. Ich möchte achtsames Arbeiten!

Ich möchte weg von dem “müssen” und viel mehr hin zu dem “wollen”.

Ortsunabhängiges Arbeiten durch Wandel der Arbeitswelt

Das sogenannte „Normalarbeitsverhältnis” wird sich somit in den nächsten Jahren völlig auflösen. In der Arbeitswelt heißt es nur noch: höher, schneller, weiter! Jeder zieht irgendwie sein Ding durch um am Ende des Monats sein Gehalt zu bekommen. Doch wo liegt die Selbstverwirklichung und der Spaß an der Sache. Die Leidenschaft muss da sein, jeden Morgen etwas zu tun was ein erfüllt. Die Arbeitswelt muss zu unserem Leben passen. Genau auf diesem Weg bin ich gerade. Ich möchte mich jeden Tag selbst verwirklichen, möchte in mich jeden Tag hineinhorchen und schauen wozu habe ich heute Lust. Was schreibe ich heute für einen Artikel für meinen Blog? Welches Thema beschäftigt mich heute?  Wo kann ich meine positive Energie reinstecken. Der Wandel der Arebitswelt hat schon begonnen. Wir können unser Leben selbstbestimmter leben. Arbeitsweisen bei denen wir an uns selbst wachsen können. Arbeitsweisen die auch nicht mehr ortsgebunden sein werden. Genau dies fühlt sich für mich richtig an. Unabhängig und kreativ – der einzige und wahre Weg in der Arbeitswelt.

Ich habe hierzu einen tollen Artikel aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung von André Büssing und Jürgen Glaser zu dem Thema:

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Arbeitszeit und neue Organisations- und Beschäftigungsformen: Zum Spannungsverhältnis von Flexibilität und Autonomie

„Die Auflösung des sogenannten „Normalarbeitsverhältnisses“ mit einem Vollzeitarbeitsplatz, einem stabilen Zeitverteilungsmuster von 35-40 Stunden an fünf Arbeitstagen in der Woche ohne Nacht-, Wochenend-, Feiertags- oder Schichtarbeit, schreitet in Deutschland seit der Einführung flexibler Arbeitszeitformen in den 1980er Jahren unaufhaltsam voran:
1995 waren in dieser Hinsicht nur noch 17% der Arbeitsverhältnisse „normal“ (vgl. Bauer et al. 1996). Doch nicht nur in punkto Dauer, Lage und Verteilung werden traditionelle  Beschäftigungsformen abgelöst, sondern auch im Hinblick auf deren formale Kontinuität und räumliche Gestaltung.”
Quelle: André Büssing, Jürgen Glaser  „Arbeitszeit und neue organistations- und Beschäftigungsformen: Zum Spannungsverhältnis von Flexibilität und Autonomie (abrefuen am 25.03.2018)

Blogparade im Wandel der Arbeitswelt

Wie sieht dein Wunsch von deiner Arbeitswelt in der Zukunft aus? Wo siehst du dich in ein paar Jahren? Dann mache noch heute mit bei der Blogparade zu dem Thema „Wie möchtest du in der Zukunft arbeiten”. Diese endet am 31.5.2108. Hier gehts lang.

Namaste
Unterschrift Melanie vom Yogablog Ganzwunderbar

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4 comments

  1. Hallo Melanie,
    wieder einmal ein toller Artikel.
    Aber bei allen positiven Belastungen, die mit der sich wandelnden modernen Arbeitswelt verbunden sind, darf man die Kehrseite der Medaille nicht vergessen. Dies Alles ist auch mit einer zunehmenden “interessierten Selbstgefährdung” verbunden. Mit dieser Bezeichnung wird von Arbeitswissenschaftlern und Arbeitspsychologen die damit verbundene zunehmende Tendenz der Selbstausbeutung beschrieben. Hier gilt es auch von Arbeitgeberseite Einhalt zu gebieten. Zu jeder Zeit und überall arbeiten zu können, zu dürfen und ggf. auch müssen ist mit zunehmenden psychischen Belastungen verbunden, die sich mittlerweile auch in erhöhten Krankenständen widerspiegeln. Es gibt auch das Phänomen der zunehmenden Erholungsunfähigkeit, vermehrten Schlafproblemen und erhöhtem Stressempfinden.

  2. Hallo,
    vielen Dank für dein Statement. Es ist wahrscheinlich wie bei allem – alles muss in Maßen und Balance geschehen. Man kann sich ja nur soweit selbst ausbeuten, so lange man dies auch zulässt. Auch hier kommt, wie in vielen Bereichen des Lebens, wieder die Achtsamkeit ins Spiel. Achtsam auch bei der Arbeit zu sein, achtsam zu sein und auf seinen Körper zu hören. Er gibt genug Anzeichen wenn es einmal wieder zu viel wird. Doch viele ignorieren oder übersehen diese Anzeichen vielleicht sogar. Vielleicht aus dem einen Grund, dass sie Ihren Körper auch nicht richtig kennen. In Stresssituationen sollte man dann mal inne halten und zur Ruhe kommen. Auch die Erholungsunfähigkeit, von der du sprichst, wie auch die Schlafprobleme und die daraus resultierenden Stressempfindungen kommen auch von einer unachtsamen Lebensweise. Wenn wir alle mehr auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Intuition hören würde, wären viele Probleme meiner Meinung nach erst gar nicht da.
    Ganzwunderbare Grüße
    Melanie

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